Twitkrit

2009

Prost!

Nu isses weg: 2008. Aber wir sind noch da. Ja, jetzt wieder. Und es hat sich ein wenig was getan unter der Haube. Deswegen beginnen wir dieses blutjunge Jahr nicht mit einem Twitkrit, sondern mit ein paar Ankündigungen:

Zunächst möchten wir Euch unseren charmanten Neuzugang @marthadear vorstellen. Diejenigen, die sie als Twitterin oder als Bloggerin kennen, werden sofort verstehen, warum wir stolz wie Bolle sind, dass sie für uns schreiben wird.

Dann haben wir ein neues Format kreiert, das für eine Postingfrequenzerhöhung kurzweilige Unterhaltung auf diesem Blog sorgen soll. Hier und da, so völlig unregelmäßig wird eine so genannte “Kurzkrit” auf Euch hereinprasseln. Was das dann konkret ist, werdet ihr schon noch sehen.

Derweil gratulieren wir dem Kollegen @Bosch. Sein unermüdlicher Einsatz an der Twitterfront, hat ihm den Award des “Twitterer des Jahres” eingebracht. Und irgendwie fühlen wir uns da auch mitgeehrt.

Beschlossen worden sind noch viele, viele andere Dinge. Es wird dieses Jahr Aktionswochen noch und nöcher geben, eine unfassbare Zahl an Twitterlesungen sind bereits in der Vorbereitung. 2009 wird das Twitkritjahr! Ganz sicher!

Nachtrag:

Zu guter Letzt: Einen Jahresrückblick mit den besten Tweets und so. Ja, das hätte uns mal einfallen sollen. Ist aber auch egal. Die Kollegen von Spreeblick waren so frei.

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Das war Twitkrit 2008

Nein, das wird keine Twitkrit.
Und kein Twitkrit-Jahresrückblick.

Das ist eine Abwesenheitsnotiz.

Wir machen Schluss.

Aber:

zukunft
[Link]

Wir kommen wieder! 2009!
Dann hoffentlich erholt mit neuen Twitkrits, neuen Twitterlesungen und noch weiblicher!
Nachdem wir es im Herbst versäumten, unsere neue Edelfeder vorzustellen (NOCHMALS ENTSCHULDIGUNG, lieber Markus!), diesesmal sogar sozusagen ein Jahr im Voraus: Ab Januar werden wir von unserer neuen Volontärin Marthadear unterstützt. Da freuen wir uns wie Bolle drauf!

Bis 2009 (wir planen, ab 07.01. wieder zu twitkritten), verehrte Leser!

Und für die kommenden Tage nicht vergessen:

Noël
[Link (geschützter Account)]

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Notfalltwittern

down
OMG!!! OMG!!! Twitter is down! So richtig! Mindestens eine Stunde (und natürlich zu einer Zeit, wo die Twitterini in USA pennen)! Und jetzt?

Ich kann während der gewerkschaftlich festgeschriebenen Twitkritverfasszeit keine Twiktrit verfassen, weil ich nicht auf Tweets zugreifen kann. Deshalb heute nur in aller Kürze der Hinweis auf Abhilfe in schweren Zeiten:

Zum Glück bietet einer draußen im Land des Nieselregens Twitterasyl. Auch heute. Danke.

Und damit es nicht ganz so negativ aufstösst, dass ich hier nur gute Freunde promote, die Frage an die Leser: Kennt Ihr weitere Asylgeber (und NICHT Konkurrenzprodukte (über die könnten wir auch mal was machen, Kollegen. (Oder? (War jetzt nur mal so in den Raum gestellt. (Können wir auch intern bei der nächsten Teamsitzung besprechen.)))))? Hinweise bitte in die Kommentare!

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Hamster – ein multilinguales Twitterphänomen

Twitkrit bespricht nicht nur herausragende, interessante, lustige oder was-auch-immer-für Tweets, sondern greift auch aus dem unendlich scheinenden Bouquet der Themen bestimmte Sujets heraus, um sie der geneigten Leserschaft zu präsentieren. Heute widmen wir uns daher dem Thema: Haustiere auf Twitter, besonders beliebt: Die Hamster. Ein gerne unterschätztes und gleichzeitig multilinguales Phänomen in der weiten Welt des Microbloggens.

Zur Mulitlingualität: Der Hamster heißt in vielen Sprachen so. Bekommt höchstens mal hier und da noch einen Akzent draufgedonnert, aber er heißt eben Hamster. Selbst die Türken verzichten darauf, in dem Wort noch eine handvoll ü’s unterzubringen. Ein Klickspaziergang durch die “anderen Sprachen”-Links im Wikipedia-Artikel legt belehrtes Zeugnis davon ab. Für die Klickfaulen: Selbst eine Runde Mouseover auf Wikipedia – die Augen immer brav auf die Statusleiste des Browers gerichtet – zeigt, dass die kleinen Wühler in vielen Sprach- und Kulturräumen dieser Welt Hamster genannt werden.

Kommen wir zu den Beispielen. Die Zeit des Rezensenten und – erst recht – die der Leserschaft ist begrenzt. Daher nur eine kleine, feine Auswahl. Wer mehr mag, kann sich gerne durch die Hamster-Timeline via Twittersearch klicken.

kcpr

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Tja, da hat ein Hamster wohl seine Chance verpasst, groß rauszukommen. Kleiner Trost: Der scheue Nager (übrigens hier in einem knuffigen Polaroid zu sehen) hat es immerhin auf Twitkrit geschafft. Sein Herrchen damit auch. Ist ja auch was ihr zwei, oder?

brandungskieker

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Schmunzelnd lesen wir diesen Enthüllungstweet und freuen uns, dass trotz der Indiskretion die Privatsphäre von Petra und Fridolin weitgehend gewahrt bleibt. Und zwar schlicht, weil wir sie nicht kennen. Ich schreibe weitgehend, weil ich natürlich nicht weiß, inwieweit die Follower von @Brandungskieker diesen Tweet real existierenden Menschen und Tieren zuordnen können. Apropos Privatsphäre, quasi als kleiner Exkurs am Rande, das beste, was es zum Thema Privatsphäre zu sagen gibt, hat die wunderbare Frau @Schnutinger im Netz zum besten gegeben. In ihrem einzigartigen und unbedingt sehenswerten Interview mit ihrer Privatsphäre.

Zurück zum mulitilingualen Hamster-Phänomen, noch zwei Beispiele, dann soll es für heute genug sein:

akassia

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Da der Autor dieser Zeilen sich aus beruflichen Gründen mit dem Spanischen beschäftigt, wird es niemanden verwundern, dass ein iberischer Hamster-Tweet nicht fehlen darf. Als Übersetzer liefere ich natürlich gleich die Translation: Hab den Hamster rausgelassen … und festgestellt, dass er Kamillentee mag. Auch das macht Twitter also möglich: wir partizipieren an Hamstererkundungszügen (The Conquest of Chamomile Tea), auch fern vom Ort des Geschehens.

Last but not least ein Beispiel aus dem – nach dem spanischen – zahlenmäßig zweitgrößten Hamster-heißt-Hamster-Sprachraum: dem englischen:

juanmm55

[LINK]

Ein sehr aktueller Tweet, trotz vordergründigem Haustiercontent nicht ohne politische Brisanz. Und so funny. Diesen Hamster-Tweet brauche ich sicher nicht zu übersetzen. Die Twitkrit-Leserschaft verfügt gewiss über ausreichende Englischkenntnisse, um diese drei Sätze zu verstehen. Für alle, die bei dem ein oder anderen Wort jetzt noch eine Schwierigkeit in der Nuance der Übersetzung haben ;-), sei gesagt, dass indigestion Verdauungsstörung und mesmerizing hypnotisierend heißt. So funny, indeed.

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Die Lesung geht weiter

Twitkrit, die Twitteraturkritk, die aus dem dialektischen Verhältnis von Kultur und Konsum eine Einheit schweißt, geht schon wieder vor die eigene Türe. Unserem hauseigenen Philosophen gelang es, sich bei der Berliner Web2.0-Schickeria so ins Gespräch zu bringen, dass uns Zugang zur Gralsburg der hauptstädtischen Bloggerlesungen versprochen wurde.
All so ziehen wir tapferen Twitkritrecken am Donnerstag, den 16.10. los, um dem greisen Anfortas die Ehre zu erweisen, in dem wir auf die alles entscheidende Frage “What are you doing” ein Füllhorn schöner Antworten präsentieren und diese vereinzelt kommentieren.
Naja, vielleicht ist das auch ein schräges Bild mit der Gralsburg und deren Hüter, denn unser Gastgeber ist noch gar nicht greise. Jedenfalls, was ich da versucht habe so mediävalesk zu umschreiben, ist Folgendes:

Twitkrit liest sich und viel mehr Tweets bei “Ich fang nochmal an…”
der Neuköllner Lesebühne

am: 16.10.2008
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz
ab 20:30

Eine Twitterlesung diesmal eher ohne Ingeborg und Iro, aber dafür kostet das große Bier nur Zweifuffzich.

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Ein Tweet, sie zu binden

Verehrte Leserschaft!

Heute keine Tweetbesprechung, denn wir bereiten uns auf Großes vor. Ab morgen tanzen wir ein wenig außer unserer eigenen Reihe. Denn morgen startet die Aktionswoche “Ein Tweet für alle”!

In langen und harten Redaktionssitzungen haben wir aus abermillionen Tweets einen herausgefiltert, der uns herausfordern sollte. Das Ziel war, vier Kritiken zu ein und demselben Tweet:

Ei- rbw

Damit jedeR im Team intim und ohne Druck durch die Genialität der anderen ihre oder seine Besprechung schreiben konnte, haben wir unsere schnuckelige Twitkrit-Kommune für einige Zeit verlassen und sind in Klausur gegangen, um unser Urteil über den einen Tweet zu fällen.

Wir wissen nicht, was in den kommenden Tagen kommen wird. Vielleicht langweilen wir Euch und uns ab morgen vier Tage zu Tode, weil wir all die gleiche Idee hatten. Vielleicht beweisen wir aber auch, auf wie vielfältige Weise ein Tweet zu lesen sein kann. Mal sehen. Wir sind gespannt. Noch kennt auch hier keiner das Leben, Entschuldigung, die Texte der Anderen.
Morgen beginnen wir das Geheimnis zu lüften, Am Freitag wissen wir, wie unterschiedlich wir wirklich kritisieren.

Viel Freude und ein wenig Erkenntnis wünschen wir Euch und uns bei der ersten Twitkrit-Aktionswoche!
(Mehr Neuigkeiten im Laufe des Tages!)

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