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	<title>Twitkrit</title>
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	<description>Das Fachblog für Twitteraturkritik.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Nov 2011 16:18:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wenn ich erst der Demografische Wandel geworden bin</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[@Pausanias]]></category>
		<category><![CDATA[@Pia_Poulain]]></category>
		<category><![CDATA[Gastautor]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser heutiger Gastautor @Pausanias beschwert sich nicht nur, dass auf Twitkrit gerade nicht so viel passiert, er ergreift die Initiative und schickt uns einen Gastbeitrag. Wenn er nicht twittert, versucht er, sich in seinem Blog zu benehmen. Wir finden das gut. ____ &#160; Mein Leben, das geht so ab gerade. Da sind die Kinder, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser heutiger Gastautor <a href="http://twitter.com/Pausanias">@Pausanias</a> beschwert sich nicht nur, dass auf Twitkrit gerade nicht so viel passiert, er ergreift die Initiative und schickt uns einen Gastbeitrag. Wenn er nicht twittert, <a href="http://www.loick.de/blog/">versucht</a> er, sich in seinem Blog zu benehmen. Wir finden das gut.</em><br />
<em>____ </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Leben, das geht so ab gerade. Da sind die Kinder, die zu betreuen sind, ich muss mit ihnen reimen und ihnen die Zähne putzen, da ist Politik zu verfolgen und es ist daran teilzunehmen, dann muss gearbeitet und die Buchhaltung gemacht werden, da muss Biofleisch ausgesucht und zubereitet werden und mitten in der Woche spielt plötzlich der BVB wieder in der Champions League – abends! Kurz: Ich befinde mich derzeit in der Rush Hour des Lebens. So sagt man. (Ist nicht eigentlich zur Rush Hour immer am meisten Stau? Naja, steht wohl auf einem anderen Blatt …)</p>
<p>Und manchmal, wenn ich in einem Aufzug mit Spiegel stehe, dann habe ich eine Minute, in der denke ich: Was kommt danach? Wozu diese Hektik, dieser Leistungsdruck, dieses ewige Spülmaschine-Ausräumen-to-Death? Und dann wird mir klar: Unmittelbar nach der Rush Hour des Lebens werde ich der Demografische Wandel sein. Und alle so: Oh Schreck!</p>
<p>Aber der Demografische Wandel wird anders sein als die Fratze, die wir heute allenthalben an die Wand malen, denn ich werde mit meiner Rush Hour des Lebens dafür sorgen, dass meinesgleichen sich anders verhält. Ich und meinesgleichen werden uns, bis wir zum Demografischen Wandel geworden sind, einen Alltag geschaffen haben, der ausgewogen ist, in dem zu gleichen Teilen Arbeit, Familie, Politik und Freizeit ihren Platz gefunden haben werden, wir werden dieses Leben führen, bis wir sterben. Wir werden nicht sechzig Jahre in einem langweiligen Job vertan haben, um danach die letzten dreißig Jahre damit zu verschwenden, gar nichts mehr zu tun. Wir werden die Rush Hour des Lebens zähmen und in einem Strom der Zufriedenheit alt werden. Und dann werden wir was ganz Tolles tun, nämlich das, was <a href="http://twitter.com/#!/Pia_Poulain" target="_blank">@Pia_Poulain</a> vor einiger Zeit <a href="http://twitter.com/#!/Pia_Poulain/status/132155137547448320" target="_blank">mit seherischen Fähigkeiten geweissagt hat</a>:</p>
<p><a title="Twitter    Pia_Poulain  Wenn ich Rentner bin  möch ... by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6419152217/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7003/6419152217_7d0b5dfeff_z.jpg" alt="Twitter    Pia_Poulain  Wenn ich Rentner bin  möch ..." width="600" height="250" /></a></p>
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		<title>Der Klick als hypermediales Satzzeichen</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/11/18/der-klick-als-hypermediales-satzzeichen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 17:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Führt ein Dienst ein neues Feature ein, hat das meist Vor- und Nachteile. Der Service selbst, geht natürlich davon aus, dass die Vorteile überwiegen, sonst würde er die neue Funktion ja nicht bringen. Irgendwann hat Twitter das Feature eingeführt, ein in einem Tweet verlinktes Bild gleich gemeinsam mit dem Text anzuzeigen, ohne dass man extra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führt ein Dienst ein neues Feature ein, hat das meist Vor- und Nachteile. Der Service selbst, geht natürlich davon aus, dass die Vorteile überwiegen, sonst würde er die neue Funktion ja nicht bringen. Irgendwann hat Twitter das Feature eingeführt, ein in einem Tweet verlinktes Bild gleich gemeinsam mit dem Text anzuzeigen, ohne dass man extra noch auf den Bilderlink klicken muss. Das ist für Viele praktisch, zerstört aber womöglich einen vom Autor intendierten Überraschungsmoment, oder zumindest einen kleinen Spannungsbogen, den er zwischen Text- und Bildinformation aufbaut. Gleiches gilt für Videos, was etwa das beliebte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rickrolling">Rickrolling</a> gehörig erschwert. </p>
<p>Ein Tweet, an dessen Beispiel ich die Pause zwischen Text und Bild zeigen möchte, ist der folgende von <a href="https://twitter.com/#!/Heartcore">@Heartcore</a>, in dem er eine Frage stellt, die durch das im Anschluss an das Fragezeichen gesetzte Ausrufezeichen gleichsam eine Aussage darstellt: «Wie kann etwas nur so perfekt sein?!»: </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6358688385/" title="heartcore by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6236/6358688385_56a8c8ef16_z.jpg" width="550" height="245" alt="heartcore"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Heartcore/statuses/137532565300056064">LINK</a>]</p>
<p>Man liest diesen Satz und fragt sich gespannt: Was meint er wohl, was da so perfekt sein möge? Der besonne Leser überlegt vor dem Klick erst einmal, was es wohl sein könnte, was <a href="https://twitter.com/#!/Heartcore">@Heartcore</a> da so ins Schwärmen bringt. Ein, zwei Vermutungen werden angestellt, und erst dann klickt man auf das wunderschöne <a href="https://twitter.com/#!/Heartcore/statuses/137532565300056064">Bild</a> und kann nicht anders, als ihm sofort recht zu geben. </p>
<p>Praktisches Feature hin oder her, ein Nachteil wird hier deutlich: durch die direkte Bildanzeige, die übrigens auch mittels Browser-Add-Ons oder in verschiedenen Twitter-Clients erwirkt werden kann, wird die vom Tweetautoren beabsichtigte Pause in der Informationsaufnahme des Rezipienten aufgehoben. Was verloren geht: der Klick als quasi hypermediales Satzzeichen der Netzautoren.</p>
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		<title>Schreib den wahrsten Tweet, den du kennst</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in der Vergangenheit – und nicht nur in dieser Woche ;-) – schon häufig aufgezeigt, was auf Twitter alles möglich ist und warum Menschen twittern. Die heutige Twitkrit setzt diese Reihe anhand zweier Tweets fort, von denen zunächst nur einer die Bedingung zu erfüllen scheint, Aufschluss über die Motivation für&#8217;s Twittern zu geben: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in der Vergangenheit – und nicht nur in <a href="http://www.twitkrit.de/2011/11/09/ein-mac-fur-hoch21/">dieser Woche</a> ;-) – schon häufig aufgezeigt, was auf Twitter alles möglich ist und warum Menschen twittern. Die heutige Twitkrit setzt diese Reihe anhand zweier Tweets fort, von denen zunächst nur einer die Bedingung zu erfüllen scheint, Aufschluss über die Motivation für&#8217;s Twittern zu geben:</p>
<p>Twitter-Beobachter <a href="https://twitter.com/#!/Schrngg">@Schrngg</a> liefert mit der Gegenüberstellung von Microblogging vorm Monitor und Alltags-Kontemplation am Fenster einen sehr treffenden Vergleich:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6333799761/" title="schrngg by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6059/6333799761_0426abd4cf_z.jpg" width="550" height="350" alt="schrngg"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Schrngg/statuses/134679103751200769">LINK</a>]</p>
<p>Die kleine grammatikalische Schwäche möge man dem Autor nachsehen. Auch <em>das</em> gehört zu Twitter: beim Kasus mal daneben hauen. Sprachliebhabern wird manchmal etwas Toleranz abverlangt. Und jene, die darüber nicht verfügen, liegen dann halt kopfschüttelnd am virtuellen Fensterbrett und stöhnen ein «Tsssz &#8211; das muss doch <strong>&#8216;von gegenüber&#8217;</strong> heißen!» in ihre Timeline.  </p>
<p>Der zweite Tweet zeigt nur vordergründig eine Motivation zum Twittern auf. <a href="https://twitter.com/#!/jkuri/">@jkuri</a> teilt uns darin mit, was er gerade liest:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6333799795/" title="jkuri by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6037/6333799795_65f7098733_z.jpg" width="550" height="206" alt="jkuri"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/jkuri/statuses/134963229268000768">LINK</a>]</p>
<p>Doch in dem verlinkten Hemingway&#8217;schen Text liegt eine zweite und dritte Motivation versteckt, warum manche von uns twittern. In «Paris – Ein Fest fürs Leben» (aus dem Englischen übersetzt von Werner Schmitz) schrieb Hemingway:</p>
<blockquote><p>Du brauchst nur einen einzigen wahren Satz zu schreiben. Schreib den wahrsten Satz, den du kennst. </p></blockquote>
<p>Das kann man auch wunderbar auf Twitter übertragen und ich denke, bei so manchem liegt auch hierin eine Motivation:</p>
<blockquote><p>Du brauchst nur einen einzigen wahren Tweet zu schreiben. Schreib den wahrsten Tweet, den du kennst. </p></blockquote>
<p>Wem das zu übertrieben scheint, oder wer diese Motivation auf keinen Fall persönlich teilt, der mag sich in den <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1532286/">Zeilen</a> vor diesem Zitat wieder erkennen:</p>
<blockquote><p>Es war wunderbar die vielen Treppen in dem Bewusstsein hinunterzusteigen, dass ich mit der Arbeit gut vorangekommen war. Ich arbeitete immer, bis ich etwas geschafft hatte, und hörte immer auf, wenn ich wusste, wie es weitergehen würde. Auf diese Weise konnte ich sicher sein, am nächsten Tag weiterzukommen. Aber manchmal, wenn ich eine neue Geschichte anfing und nicht in Schwung kam, saß ich vor dem Kamin und quetschte die Schalen der kleinen Orangen über der Flamme aus und sah ihrem blauen Funkenstieben zu. Oder ich stand auf und schaute über die Dächer von Paris und dachte…</p></blockquote>
<p>Da haben wir es: auch Hemingway betrieb astreine Prokrastination: Übertragen auf heute: Twittern und arbeiten. Weiter twittern, irgendwann wieder weiter arbeiten. Und aus dem Fenster schauen. Und irgendwann schreiben wir den wahrsten Tweet, den wir kennen.</p>
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		<title>Ein Mac für @hoch21</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 19:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mspro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[hoch21]]></category>

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		<description><![CDATA[@hoch21 ist kein Unbekannter. Vor allem nicht hier. Und er hat ein Problem. Sein Rechner ist kaputt und er kann sich keinen neuen leisten. [Link] Ich bin der Meinung, dass wir unser Geld kaum besser anlegen können, als in die Zukunft unserer Timelines. Also in @hoch21. Und deswegen habe ich eine Spendenseite auf Betterplace.org eingerichtet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="https://twitter.com/#!/hoch21">hoch21</a> ist kein Unbekannter. Vor allem nicht <a href="http://www.twitkrit.de/tag/hoch21/">hier</a>. Und er hat ein Problem. Sein Rechner ist kaputt und er kann sich keinen neuen leisten.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6329828682/" title="Bildschirmfoto 2011-11-09 um 20.09.42 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6033/6329828682_25e17b77ba_b.jpg" width="727" height="452" alt="Bildschirmfoto 2011-11-09 um 20.09.42"></a><br />
[<a href="https://twitter.com/#!/hoch21/status/132481766219972608">Link</a>]</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass wir unser Geld kaum besser anlegen können, als in die Zukunft unserer Timelines. Also in @hoch21. Und deswegen habe ich <a href="http://www.betterplace.org/de/groups/hoch21-mac?">eine Spendenseite auf Betterplace.org eingerichtet</a>, um ihm seinen Mac zu bezahlen. Aus dem Text:</p>
<blockquote><p>Und weil ich finde, dass @hoch21 immer von überall her twittern soll, will ich dass er ein Macbook haben soll. Pro. Oder Air. Was immer er haben will. Und vielleicht sogar Software dazu. Deswegen setze ich die Summe mal auf 2500 Euro an.</p></blockquote>
<p>Bitte geht also <a href="http://www.betterplace.org/de/groups/hoch21-mac?">rüber</a> und BEZAHLT IHM SEINEN VERDAMMTEN MAC!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Nacht bringt den Dingen den Raum</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/09/30/die-nacht-bringt-den-dingen-den-raum/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 17:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wissenschaftliche Erklärungsversuche, ob es einen Zusammenhang zwischen Tageszeit und Stimmungen von Tweets gibt, oder poetisch-psychologische. Ich bevorzuge Letztere, wie jenen wunderbaren Tweet von @Agent_Dexter: [LINK]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314280.html">wissenschaftliche</a> Erklärungsversuche, ob es einen Zusammenhang zwischen Tageszeit und Stimmungen von Tweets gibt, oder poetisch-psychologische. Ich bevorzuge Letztere, wie jenen wunderbaren Tweet von <a href="https://twitter.com/#!/Agent_Dexter/">@Agent_Dexter</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6198048167/" title="agent_dexter by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6165/6198048167_8af7092283_z.jpg" width="550" height="335" alt="agent_dexter"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Agent_Dexter/statuses/119547847510200320">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hanns Guck in die Luft &#8211; Reloaded</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/09/09/hanns-guck-in-die-luft-reloaded/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Struwwelpeter: Die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft, Wikipedia So war er, der Hans. Guckte in die Luft und stürzte allenthalben. Oder wie 1845 Heinrich Hoffmann im Struwwelpeter schrieb: «Vor die eignen Füße dicht, Ja, da sah der Bursche nicht,…». Da sich in den vergangenen anderthalb Jahrhunderten die Gefahren für den modernen Hanns beträchtlich erhöht haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6130229780/" title="H_Hoffmann_Struwwel_22 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6196/6130229780_8405513326_z.jpg" width="402" height="640" alt="H_Hoffmann_Struwwel_22"></a><br />
Der Struwwelpeter: Die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft, <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Datei:H_Hoffmann_Struwwel_22.jpg">Wikipedia</a></p>
<p>So war er, der Hans. Guckte in die Luft und stürzte allenthalben. Oder wie 1845 Heinrich Hoffmann im Struwwelpeter schrieb: «Vor die eignen Füße dicht, Ja, da sah der Bursche nicht,…». Da sich in den vergangenen anderthalb Jahrhunderten die Gefahren für den modernen Hanns beträchtlich erhöht haben, bedarf die Aufmerksamkeitsdefizitstörung zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer Neuinterpretation. Heutzutage haben wir es mit Sturzgefährdeten zu tun, die gebannt in ihre mobilen Endgeräte glotzen. «Immer&#8217;s Handy vorm Gesicht, Ja, da sah der Bursche nicht, …». Etwas zeitgemäßer hat es <a href="https://twitter.com/#!/dunkeltron/">@dunkeltron</a> – stilecht via Twitter for Android – auf den Punkt gebracht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6130229868/" title="dunkeltron by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6193/6130229868_a4fdba1310_z.jpg" width="550" height="259" alt="dunkeltron"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/dunkeltron/statuses/112086684925046784">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Perfektion und Geschmack</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/09/07/perfektion-und-geschmack/</link>
		<comments>http://www.twitkrit.de/2011/09/07/perfektion-und-geschmack/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 12:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mspro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[euphoriefetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die sind gut. Es gibt Dinge, die sind schlecht. Dann gibt es Dinge, die sind im Prinzip gut, sind aber schlecht gemacht. Und dann gibt es Dinge, bei denen es egal ist, ob sie schlecht gemacht sind, weil sie trotzdem gut sind. Und vica versa. Und dann gibt es noch Dinge, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die sind gut. Es gibt Dinge, die sind schlecht. </p>
<p>Dann gibt es Dinge, die sind im Prinzip gut, sind aber schlecht gemacht. </p>
<p>Und dann gibt es Dinge, bei denen es egal ist, ob sie schlecht gemacht sind, weil sie trotzdem gut sind. Und vica versa.</p>
<p>Und dann gibt es noch Dinge, die nur perfekt gut genug sind, um nicht schlecht zu sein. </p>
<p>Wie Modetwitterer @<a href="https://twitter.com/#!/Euphoriefetzen/">Euphoriefetzen</a> weiß:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6123288291/" title="Bildschirmfoto 2011-09-07 um 14.52.11 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6200/6123288291_49310a0e11_z.jpg" width="640" height="256" alt="Bildschirmfoto 2011-09-07 um 14.52.11"></a><br />
[<a href="https://twitter.com/#!/Euphoriefetzen/status/110812980249231360">Link</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Quote, Pathos und Filtersouveränität</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/09/02/quote-pathos-und-filtersouveranitat/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 15:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heutige Twitkrit ist nur oberflächlich betrachtet an der Quote orientiert und pathetisch. Also nicht gleich weg klicken, sollten Euch die Tweets nicht zusagen. Danke, Ihr lest also offenbar weiter. Los geht&#8217;s: Kommen wir zur Quote: herz_vs_kopf hat gestern einen Tweet geschrieben, der in weniger als einem Tag mehr als 100 mal geretweetet wurde. Kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Twitkrit ist nur oberflächlich betrachtet an der Quote orientiert und pathetisch. Also nicht gleich weg klicken, sollten Euch die Tweets nicht zusagen. Danke, Ihr lest also offenbar weiter. Los geht&#8217;s:</p>
<p>Kommen wir zur Quote: <a href="https://twitter.com/#!/herz_vs_kopf/status/109272233553301504">herz_vs_kopf</a> hat gestern einen Tweet geschrieben, der in weniger als einem Tag mehr als 100 mal geretweetet wurde. Kommt also sehr gut an der Tweet. Was so erfolgreich ist, kann nicht ganz schlecht sein. Ist es auch nicht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6105885491/" title="herz-vs-kopf by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6086/6105885491_f6e0922b08_z.jpg" width="550" height="360" alt="herz-vs-kopf"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/herz_vs_kopf/status/109272233553301504">LINK</a>]</p>
<p>Was für Kinder gilt, darf getrost auch auf Erwachsene angewendet werden (und ist sicher auch so gedacht). Ich finde auch, dass Facebook-Nutzer mehr so am Rechner sitzen und weniger von unterwegs aus facebooken (obwohl das ja dank entsprechender Apps durchaus möglich wäre). Der mobil geteilte Content wird eher getwittert. Wenn die <a href="http://mashable.com/2010/04/13/mobile-web-stats/">Voraussagen</a> stimmen, dass bereits 2015 mehr Anwender mobil als stationär am Desktop ins Netz gehen werden, dann dürfte Twitter ja immer mehr Menschen gegen die Pfosten laufen lassen. Wir werden es sehen.</p>
<p>Nun zum Pathos-Tweet. Obwohl, so pathetisch ist der gar nicht, ich finde ihn einfach nur schön. Geschrieben von <a href="https://twitter.com/serotonic/">@serotonic</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6105885565/" title="serotonic by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6204/6105885565_d673f5324d_z.jpg" width="550" height="274" alt="serotonic"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/serotonic/status/104122440657022976">LINK</a>]</p>
<p>Schön ist ja ein weiter Begriff, der von jedem einzelnen Menschen ganz subjektiv interpretiert wird. Schön ist &#8211; und das ist Konsens – positiv besetzt, aber wie gesagt individuell interpretierbar. Ich kann zum Beispiel etwas sehr schön finden, weil es mich interessiert. Lesen wir also «schön» als «interessant», steht da: «Das Internet ist interessant, weil Ihr interessant seid.». Dieser Tweet verdeutlicht somit recht gut, dass wir uns dank Filtersouveränität weitgehend unser eigenes Netz zusammenbauen. Die Sozialen Netze sind das beste Beispiel dafür. Das Internet ist, wenn wir so wollen, schön, weil wir unsere Filter auf schön geschaltet haben. Wenn wir es nicht nur schön haben wollen, nehmen wir in unsere Filter auch das Hässliche, das Unbequeme, das Störende mit auf und finden auch das schön. Versteht Ihr, was ich sagen will? Ja? Schön!</p>
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		<title>Katzen</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/08/26/katzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 11:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Katzen sind ein Dauerbrenner auf Twitter. Ein Thema, um das wir auch auf Twitkrit nicht &#8216;rum kommen (wollen). Vor Jahren hatten wir schon über LOL, Katzen geschrieben und fachliche Einblicke im Gastartikel von Internetkatzenexperte Svensonsan erhalten. Katzen sind im Web und auf Twitter aktueller denn je. Leute machen Katzenscannerbilder (Got a cat? Got a scanner?) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katzen sind ein Dauerbrenner auf Twitter. Ein Thema, um das wir auch auf Twitkrit nicht &#8216;rum kommen (wollen). Vor Jahren hatten wir schon über <a href="http://www.twitkrit.de/2009/02/25/lol-katzen/">LOL, Katzen</a> geschrieben und fachliche Einblicke im Gastartikel von <a href="http://www.twitkrit.de/2008/08/13/blog-von-twitter-ueberrollt/">Internetkatzenexperte Svensonsan</a> erhalten. Katzen sind im Web und auf Twitter aktueller denn je. Leute machen Katzenscannerbilder (<a href="http://thecatscan.tumblr.com/">Got a cat? Got a scanner?</a>) und veröffentlichen Katzentweets am laufenden Twitterband. Eine kleine Auffrischung mit Tweets von <a href="https://twitter.com/#!/Regendelfin/">@Regendelfin</a> und <a href="https://twitter.com/#!/fragmente/">@fragmente</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6082512518/" title="regendelfin by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6073/6082512518_f8c85e0fc8_z.jpg" width="550" height="322" alt="regendelfin"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Regendelfin/status/70912283638898689">LINK</a>]</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6081973159/" title="fragmente1 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6071/6081973159_b72653c0ee_z.jpg" width="550" height="349" alt="fragmente1"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/fragmente/status/105741802677612544">LINK</a>]</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6081973227/" title="fragmente2 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6072/6081973227_3f7a63a816_z.jpg" width="550" height="211" alt="fragmente2"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/fragmente/status/105909329437278208">LINK</a>]</p>
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		<title>Witze über den Tod auf Twitter</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 10:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mspro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[dikator]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine Lawine, nein, zwei, nein, drei. Erst die Newsmeldungen, die einer, zwei, alle retweteten. Dann die Trauerbekundungen. &#8220;Danke&#8221;, &#8220;wird fehlen&#8221;, &#8220;eine großer&#8221; bekam man überall zu lesen. Dazu kamen die Zitate. Alle, wirklich alle zitierwürdigen Passagen aus seinem Werk wurden in Tweets verpackt, &#8220;Ente in Badewanne&#8221;, &#8220;Sitzkreis&#8221;, &#8220;Lametta&#8221;, immer wieder, überall, alles mehrfach. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine Lawine, nein, zwei, nein, drei. Erst die Newsmeldungen, die einer, zwei, alle retweteten. Dann die Trauerbekundungen. &#8220;Danke&#8221;, &#8220;wird fehlen&#8221;, &#8220;eine großer&#8221; bekam man überall zu lesen. Dazu kamen die Zitate. Alle, wirklich alle zitierwürdigen Passagen aus seinem Werk wurden in Tweets verpackt, &#8220;Ente in Badewanne&#8221;, &#8220;Sitzkreis&#8221;, &#8220;Lametta&#8221;, immer wieder, überall, alles mehrfach. Einige beschränkten sich darauf, Sketche auf Youtube zu verlinken. Einige Stunden ging das so. Deutschlands Twitterer kannten gestern kein anderes Thema als den Tod von Loriot.</p>
<p>Und auch wenn das nach einiger Zeit ziemlich auf die Nerven ging, hatte das alles seine Berechtigung.  Die Leute waren berührt und jeder trauerte auf seine Art. Es gibt nur wenige, die von allen geliebt werden und zwar zurecht. Loriot ist &#8211; nicht nur in diesem Punkt &#8211; eine extreme Ausnahme. </p>
<p>Das Einzige, was wirklich schlimm war, waren die schlechten Gags. Nicht, dass man über den Tod keine Witze machen sollte, das soll man schon. Aber wenn einer wie Loriot stirbt, <strong>dann bitte nur gute!</strong> </p>
<p>Einen, habe ich gezählt. Einen einzigen guten. Von @<a href="http://twitter.com/diktator">diktator</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6076240822/" title="Bildschirmfoto 2011-08-24 um 12.10.26 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6201/6076240822_6015f33415_z.jpg" width="570" height="342" alt="Bildschirmfoto 2011-08-24 um 12.10.26"></a><br />
[<a href="https://twitter.com/#!/diktator/status/106134223408218112">Link</a>]</p>
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