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	<title>Twitkrit &#187; textundblog</title>
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	<description>Das Fachblog für Twitteraturkritik.</description>
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		<title>Der Klick als hypermediales Satzzeichen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 17:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Führt ein Dienst ein neues Feature ein, hat das meist Vor- und Nachteile. Der Service selbst, geht natürlich davon aus, dass die Vorteile überwiegen, sonst würde er die neue Funktion ja nicht bringen. Irgendwann hat Twitter das Feature eingeführt, ein in einem Tweet verlinktes Bild gleich gemeinsam mit dem Text anzuzeigen, ohne dass man extra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führt ein Dienst ein neues Feature ein, hat das meist Vor- und Nachteile. Der Service selbst, geht natürlich davon aus, dass die Vorteile überwiegen, sonst würde er die neue Funktion ja nicht bringen. Irgendwann hat Twitter das Feature eingeführt, ein in einem Tweet verlinktes Bild gleich gemeinsam mit dem Text anzuzeigen, ohne dass man extra noch auf den Bilderlink klicken muss. Das ist für Viele praktisch, zerstört aber womöglich einen vom Autor intendierten Überraschungsmoment, oder zumindest einen kleinen Spannungsbogen, den er zwischen Text- und Bildinformation aufbaut. Gleiches gilt für Videos, was etwa das beliebte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rickrolling">Rickrolling</a> gehörig erschwert. </p>
<p>Ein Tweet, an dessen Beispiel ich die Pause zwischen Text und Bild zeigen möchte, ist der folgende von <a href="https://twitter.com/#!/Heartcore">@Heartcore</a>, in dem er eine Frage stellt, die durch das im Anschluss an das Fragezeichen gesetzte Ausrufezeichen gleichsam eine Aussage darstellt: «Wie kann etwas nur so perfekt sein?!»: </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6358688385/" title="heartcore by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6236/6358688385_56a8c8ef16_z.jpg" width="550" height="245" alt="heartcore"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Heartcore/statuses/137532565300056064">LINK</a>]</p>
<p>Man liest diesen Satz und fragt sich gespannt: Was meint er wohl, was da so perfekt sein möge? Der besonne Leser überlegt vor dem Klick erst einmal, was es wohl sein könnte, was <a href="https://twitter.com/#!/Heartcore">@Heartcore</a> da so ins Schwärmen bringt. Ein, zwei Vermutungen werden angestellt, und erst dann klickt man auf das wunderschöne <a href="https://twitter.com/#!/Heartcore/statuses/137532565300056064">Bild</a> und kann nicht anders, als ihm sofort recht zu geben. </p>
<p>Praktisches Feature hin oder her, ein Nachteil wird hier deutlich: durch die direkte Bildanzeige, die übrigens auch mittels Browser-Add-Ons oder in verschiedenen Twitter-Clients erwirkt werden kann, wird die vom Tweetautoren beabsichtigte Pause in der Informationsaufnahme des Rezipienten aufgehoben. Was verloren geht: der Klick als quasi hypermediales Satzzeichen der Netzautoren.</p>
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		<title>Schreib den wahrsten Tweet, den du kennst</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in der Vergangenheit – und nicht nur in dieser Woche ;-) – schon häufig aufgezeigt, was auf Twitter alles möglich ist und warum Menschen twittern. Die heutige Twitkrit setzt diese Reihe anhand zweier Tweets fort, von denen zunächst nur einer die Bedingung zu erfüllen scheint, Aufschluss über die Motivation für&#8217;s Twittern zu geben: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in der Vergangenheit – und nicht nur in <a href="http://www.twitkrit.de/2011/11/09/ein-mac-fur-hoch21/">dieser Woche</a> ;-) – schon häufig aufgezeigt, was auf Twitter alles möglich ist und warum Menschen twittern. Die heutige Twitkrit setzt diese Reihe anhand zweier Tweets fort, von denen zunächst nur einer die Bedingung zu erfüllen scheint, Aufschluss über die Motivation für&#8217;s Twittern zu geben:</p>
<p>Twitter-Beobachter <a href="https://twitter.com/#!/Schrngg">@Schrngg</a> liefert mit der Gegenüberstellung von Microblogging vorm Monitor und Alltags-Kontemplation am Fenster einen sehr treffenden Vergleich:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6333799761/" title="schrngg by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6059/6333799761_0426abd4cf_z.jpg" width="550" height="350" alt="schrngg"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Schrngg/statuses/134679103751200769">LINK</a>]</p>
<p>Die kleine grammatikalische Schwäche möge man dem Autor nachsehen. Auch <em>das</em> gehört zu Twitter: beim Kasus mal daneben hauen. Sprachliebhabern wird manchmal etwas Toleranz abverlangt. Und jene, die darüber nicht verfügen, liegen dann halt kopfschüttelnd am virtuellen Fensterbrett und stöhnen ein «Tsssz &#8211; das muss doch <strong>&#8216;von gegenüber&#8217;</strong> heißen!» in ihre Timeline.  </p>
<p>Der zweite Tweet zeigt nur vordergründig eine Motivation zum Twittern auf. <a href="https://twitter.com/#!/jkuri/">@jkuri</a> teilt uns darin mit, was er gerade liest:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6333799795/" title="jkuri by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6037/6333799795_65f7098733_z.jpg" width="550" height="206" alt="jkuri"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/jkuri/statuses/134963229268000768">LINK</a>]</p>
<p>Doch in dem verlinkten Hemingway&#8217;schen Text liegt eine zweite und dritte Motivation versteckt, warum manche von uns twittern. In «Paris – Ein Fest fürs Leben» (aus dem Englischen übersetzt von Werner Schmitz) schrieb Hemingway:</p>
<blockquote><p>Du brauchst nur einen einzigen wahren Satz zu schreiben. Schreib den wahrsten Satz, den du kennst. </p></blockquote>
<p>Das kann man auch wunderbar auf Twitter übertragen und ich denke, bei so manchem liegt auch hierin eine Motivation:</p>
<blockquote><p>Du brauchst nur einen einzigen wahren Tweet zu schreiben. Schreib den wahrsten Tweet, den du kennst. </p></blockquote>
<p>Wem das zu übertrieben scheint, oder wer diese Motivation auf keinen Fall persönlich teilt, der mag sich in den <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1532286/">Zeilen</a> vor diesem Zitat wieder erkennen:</p>
<blockquote><p>Es war wunderbar die vielen Treppen in dem Bewusstsein hinunterzusteigen, dass ich mit der Arbeit gut vorangekommen war. Ich arbeitete immer, bis ich etwas geschafft hatte, und hörte immer auf, wenn ich wusste, wie es weitergehen würde. Auf diese Weise konnte ich sicher sein, am nächsten Tag weiterzukommen. Aber manchmal, wenn ich eine neue Geschichte anfing und nicht in Schwung kam, saß ich vor dem Kamin und quetschte die Schalen der kleinen Orangen über der Flamme aus und sah ihrem blauen Funkenstieben zu. Oder ich stand auf und schaute über die Dächer von Paris und dachte…</p></blockquote>
<p>Da haben wir es: auch Hemingway betrieb astreine Prokrastination: Übertragen auf heute: Twittern und arbeiten. Weiter twittern, irgendwann wieder weiter arbeiten. Und aus dem Fenster schauen. Und irgendwann schreiben wir den wahrsten Tweet, den wir kennen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Nacht bringt den Dingen den Raum</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/09/30/die-nacht-bringt-den-dingen-den-raum/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 17:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wissenschaftliche Erklärungsversuche, ob es einen Zusammenhang zwischen Tageszeit und Stimmungen von Tweets gibt, oder poetisch-psychologische. Ich bevorzuge Letztere, wie jenen wunderbaren Tweet von @Agent_Dexter: [LINK]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314280.html">wissenschaftliche</a> Erklärungsversuche, ob es einen Zusammenhang zwischen Tageszeit und Stimmungen von Tweets gibt, oder poetisch-psychologische. Ich bevorzuge Letztere, wie jenen wunderbaren Tweet von <a href="https://twitter.com/#!/Agent_Dexter/">@Agent_Dexter</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6198048167/" title="agent_dexter by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6165/6198048167_8af7092283_z.jpg" width="550" height="335" alt="agent_dexter"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Agent_Dexter/statuses/119547847510200320">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hanns Guck in die Luft &#8211; Reloaded</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Struwwelpeter: Die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft, Wikipedia So war er, der Hans. Guckte in die Luft und stürzte allenthalben. Oder wie 1845 Heinrich Hoffmann im Struwwelpeter schrieb: «Vor die eignen Füße dicht, Ja, da sah der Bursche nicht,…». Da sich in den vergangenen anderthalb Jahrhunderten die Gefahren für den modernen Hanns beträchtlich erhöht haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6130229780/" title="H_Hoffmann_Struwwel_22 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6196/6130229780_8405513326_z.jpg" width="402" height="640" alt="H_Hoffmann_Struwwel_22"></a><br />
Der Struwwelpeter: Die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft, <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Datei:H_Hoffmann_Struwwel_22.jpg">Wikipedia</a></p>
<p>So war er, der Hans. Guckte in die Luft und stürzte allenthalben. Oder wie 1845 Heinrich Hoffmann im Struwwelpeter schrieb: «Vor die eignen Füße dicht, Ja, da sah der Bursche nicht,…». Da sich in den vergangenen anderthalb Jahrhunderten die Gefahren für den modernen Hanns beträchtlich erhöht haben, bedarf die Aufmerksamkeitsdefizitstörung zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer Neuinterpretation. Heutzutage haben wir es mit Sturzgefährdeten zu tun, die gebannt in ihre mobilen Endgeräte glotzen. «Immer&#8217;s Handy vorm Gesicht, Ja, da sah der Bursche nicht, …». Etwas zeitgemäßer hat es <a href="https://twitter.com/#!/dunkeltron/">@dunkeltron</a> – stilecht via Twitter for Android – auf den Punkt gebracht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6130229868/" title="dunkeltron by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6193/6130229868_a4fdba1310_z.jpg" width="550" height="259" alt="dunkeltron"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/dunkeltron/statuses/112086684925046784">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Quote, Pathos und Filtersouveränität</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/09/02/quote-pathos-und-filtersouveranitat/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 15:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heutige Twitkrit ist nur oberflächlich betrachtet an der Quote orientiert und pathetisch. Also nicht gleich weg klicken, sollten Euch die Tweets nicht zusagen. Danke, Ihr lest also offenbar weiter. Los geht&#8217;s: Kommen wir zur Quote: herz_vs_kopf hat gestern einen Tweet geschrieben, der in weniger als einem Tag mehr als 100 mal geretweetet wurde. Kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Twitkrit ist nur oberflächlich betrachtet an der Quote orientiert und pathetisch. Also nicht gleich weg klicken, sollten Euch die Tweets nicht zusagen. Danke, Ihr lest also offenbar weiter. Los geht&#8217;s:</p>
<p>Kommen wir zur Quote: <a href="https://twitter.com/#!/herz_vs_kopf/status/109272233553301504">herz_vs_kopf</a> hat gestern einen Tweet geschrieben, der in weniger als einem Tag mehr als 100 mal geretweetet wurde. Kommt also sehr gut an der Tweet. Was so erfolgreich ist, kann nicht ganz schlecht sein. Ist es auch nicht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6105885491/" title="herz-vs-kopf by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6086/6105885491_f6e0922b08_z.jpg" width="550" height="360" alt="herz-vs-kopf"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/herz_vs_kopf/status/109272233553301504">LINK</a>]</p>
<p>Was für Kinder gilt, darf getrost auch auf Erwachsene angewendet werden (und ist sicher auch so gedacht). Ich finde auch, dass Facebook-Nutzer mehr so am Rechner sitzen und weniger von unterwegs aus facebooken (obwohl das ja dank entsprechender Apps durchaus möglich wäre). Der mobil geteilte Content wird eher getwittert. Wenn die <a href="http://mashable.com/2010/04/13/mobile-web-stats/">Voraussagen</a> stimmen, dass bereits 2015 mehr Anwender mobil als stationär am Desktop ins Netz gehen werden, dann dürfte Twitter ja immer mehr Menschen gegen die Pfosten laufen lassen. Wir werden es sehen.</p>
<p>Nun zum Pathos-Tweet. Obwohl, so pathetisch ist der gar nicht, ich finde ihn einfach nur schön. Geschrieben von <a href="https://twitter.com/serotonic/">@serotonic</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6105885565/" title="serotonic by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6204/6105885565_d673f5324d_z.jpg" width="550" height="274" alt="serotonic"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/serotonic/status/104122440657022976">LINK</a>]</p>
<p>Schön ist ja ein weiter Begriff, der von jedem einzelnen Menschen ganz subjektiv interpretiert wird. Schön ist &#8211; und das ist Konsens – positiv besetzt, aber wie gesagt individuell interpretierbar. Ich kann zum Beispiel etwas sehr schön finden, weil es mich interessiert. Lesen wir also «schön» als «interessant», steht da: «Das Internet ist interessant, weil Ihr interessant seid.». Dieser Tweet verdeutlicht somit recht gut, dass wir uns dank Filtersouveränität weitgehend unser eigenes Netz zusammenbauen. Die Sozialen Netze sind das beste Beispiel dafür. Das Internet ist, wenn wir so wollen, schön, weil wir unsere Filter auf schön geschaltet haben. Wenn wir es nicht nur schön haben wollen, nehmen wir in unsere Filter auch das Hässliche, das Unbequeme, das Störende mit auf und finden auch das schön. Versteht Ihr, was ich sagen will? Ja? Schön!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Katzen</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/08/26/katzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 11:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Katzen sind ein Dauerbrenner auf Twitter. Ein Thema, um das wir auch auf Twitkrit nicht &#8216;rum kommen (wollen). Vor Jahren hatten wir schon über LOL, Katzen geschrieben und fachliche Einblicke im Gastartikel von Internetkatzenexperte Svensonsan erhalten. Katzen sind im Web und auf Twitter aktueller denn je. Leute machen Katzenscannerbilder (Got a cat? Got a scanner?) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katzen sind ein Dauerbrenner auf Twitter. Ein Thema, um das wir auch auf Twitkrit nicht &#8216;rum kommen (wollen). Vor Jahren hatten wir schon über <a href="http://www.twitkrit.de/2009/02/25/lol-katzen/">LOL, Katzen</a> geschrieben und fachliche Einblicke im Gastartikel von <a href="http://www.twitkrit.de/2008/08/13/blog-von-twitter-ueberrollt/">Internetkatzenexperte Svensonsan</a> erhalten. Katzen sind im Web und auf Twitter aktueller denn je. Leute machen Katzenscannerbilder (<a href="http://thecatscan.tumblr.com/">Got a cat? Got a scanner?</a>) und veröffentlichen Katzentweets am laufenden Twitterband. Eine kleine Auffrischung mit Tweets von <a href="https://twitter.com/#!/Regendelfin/">@Regendelfin</a> und <a href="https://twitter.com/#!/fragmente/">@fragmente</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6082512518/" title="regendelfin by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6073/6082512518_f8c85e0fc8_z.jpg" width="550" height="322" alt="regendelfin"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Regendelfin/status/70912283638898689">LINK</a>]</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6081973159/" title="fragmente1 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6071/6081973159_b72653c0ee_z.jpg" width="550" height="349" alt="fragmente1"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/fragmente/status/105741802677612544">LINK</a>]</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6081973227/" title="fragmente2 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6072/6081973227_3f7a63a816_z.jpg" width="550" height="211" alt="fragmente2"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/fragmente/status/105909329437278208">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rauf &amp; runter: Werte auf Twitter und an Börsen</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/08/19/rauf-runter-werte-auf-twitter-und-an-borsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 13:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[An den internationalen Börsen geht es in diesen Tagen eher nach unten. Die Berichterstattung wird von Begriffen wie Angst, Entsetzen und – immer wieder gerne genommen – Panik bestimmt. Psychologisch wichtige Marken, einst von Menschen gesetzt, werden nun von Computern gnadenlos umgesetzt, den Trend dadurch natürlich nur noch verstärkend. Ein sich rasant nach unten windender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den internationalen Börsen geht es in diesen Tagen eher nach unten. Die Berichterstattung wird von Begriffen wie Angst, Entsetzen und – immer wieder gerne genommen – Panik bestimmt.  Psychologisch wichtige Marken, einst von Menschen gesetzt, werden nun von Computern gnadenlos umgesetzt, den Trend dadurch natürlich nur noch verstärkend. Ein sich rasant nach unten windender Teufelskreis der Finanzpsychologie. Für das deutsche Parkett hat <a href="https://twitter.com/#!/nicobruenjes">@nicobruenjes</a> vergangene Woche die Entwicklung auf den Punkt gebracht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6058546269/" title="nicobruenjes by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6185/6058546269_8e3f911eae_z.jpg" width="550" height="343" alt="nicobruenjes"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/nicobruenjes/statuses/100787978716200960">LINK</a>]</p>
<p>Auf Twitter hingegen werden eher Werte geschaffen als vernichtet. Sorgsam gepflegte Twitteraccounts steigen in der Regel kontinuierlich im Wert. Sie versorgen ihre Leserschaft mit interessanten Botschaften, guten Links oder sonstigem, was das Herz der Follower erfreut und verzeichnen so steigende Abonnentenzahlen. Natürlich lässt sich der Wert eines Twitterers nicht bloß an schnöden Followerzahlen ablesen, doch auch hier stellen wir psychologisch wichtige Marken fest. Ist es doch &#8211; auch wenn viele das als bedeutungslos bezeichnen – ein Unterschied, ob unsere Tweets von 50, 100, 1.000 oder gar 10.000 und mehr Leuten gelesen werden. Angesichts von mit der Zeit heranwachsenden erfolgreichen Twitteraccounts fragt <a href="https://twitter.com/#!/openmedi/">@openmedi</a> nicht ganz zu Unrecht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6058546191/" title="openmedi by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6198/6058546191_de98b678f7_z.jpg" width="550" height="335" alt="openmedi"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/openmedi/statuses/103502848733626368">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Nachrichten und Menschlichem</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/08/12/von-nachrichten-und-menschlichem/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 14:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[@Judetta]]></category>
		<category><![CDATA[gallenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir zeigen hier auf Twitkrit nicht bloß einzelne Tweets, die wir für besonders gelungen halten, sondern werfen – sozusagen auf der Metaebene – durch Tweetvorstellung immer wieder gerne einen Blick auf die Frage: Was machen wir alle hier auf Twitter eigentlich? Warum verfassen wir Nachrichten in maximal 140 Zeichen und weshalb lesen wir sie &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir zeigen hier auf Twitkrit nicht bloß einzelne Tweets, die wir für besonders gelungen halten, sondern werfen – sozusagen auf der Metaebene – durch Tweetvorstellung immer wieder gerne einen Blick auf die Frage: Was machen wir alle hier auf Twitter eigentlich? Warum verfassen wir Nachrichten in maximal 140 Zeichen und weshalb lesen wir sie &#8211; größtenteils – so gern. Letzteres soll heute anhand von zwei Tweets verdeutlicht werden:</p>
<p>Da haben wir Twitter als Nachrichtenersatz. Darin mag vielleicht nicht der Hauptgrund liegen auf Twitter unterwegs zu sein, doch Meldungen herkömmlicher Medien entlocken dem gemeinen Twitterer häufig nur noch den Kommentar: «Ach, die bringen das erst <em>jetzt</em>?». Ein gutes Twitter-Netzwerk ist womöglich noch kein Ersatz für die &#8220;alten&#8221; Medien, doch <a href="https://twitter.com/Judetta/">@Judetta</a> spricht vielen von uns aus dem Herzen, wenn sie schreibt:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6035420092/" title="judetta by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6088/6035420092_e40864dd21_z.jpg" width="550" height="271" alt="judetta"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/Judetta/statuses/101765250914852864">LINK</a>]</p>
<p>Allen an Literatur Interessierten dürfte der folgende Tweet von <a href="https://twitter.com/gallenbitter/">@gallenbitter</a> gefallen. Wenn ihr eure eigene Twitterrezeption mal kritisch hinterfragt, dürftet ihr im Vergleich von Timeline- und Roman-Lesen auf eine ähnliche Einschätzung kommen. Vorausgesetzt, die Auswahl der Twitterer, denen ihr folgt, gibt das her. Mir geht es jedenfalls wie <a href="https://twitter.com/gallenbitter/">@gallenbitter</a>. So mancher Twitterer kommt mir &#8211; vielleicht auch deshalb, weil ich ihn nicht im realen Leben kenne, weil er also nur als virtuelle Figur einen Platz in meinem Bewusstsein einnimmt – so nah. Näher als so manche Romanfigur im besten Falle:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6035420194/" title="gallenbitter5 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6135/6035420194_4b6c864012_z.jpg" width="550" height="287" alt="gallenbitter5"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/gallenbitter/status/101755110522236929">LINK</a>]</p>
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		<title>Twitter vor 20 Jahren</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 11:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, wie haben wir eigentlich kommuniziert, ehe es Twitter gab, lässt sich wunderbar mit einem Comic beantworten. Da ist eben ein spanischer Comic in meine Timeline gespült worden, der genau das leistet und der eine wunderbare Analogie zu vergangen Tagen herstellt. Er löst zudem noch auf, worauf die Grundstruktur der Twitter-Kommunikation aufbaut. Keine Angst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, wie haben wir eigentlich kommuniziert, ehe es Twitter gab, lässt sich wunderbar mit einem Comic beantworten. Da ist eben ein spanischer Comic in meine Timeline gespült worden, der genau das leistet und der eine wunderbare Analogie zu vergangen Tagen herstellt. Er löst zudem noch auf, worauf die Grundstruktur der Twitter-Kommunikation aufbaut. Keine Angst, spanische Sprachkenntnisse sind ob des eingesetzten internationalen Twitterfachvokabulars nicht vonnöten. Der Hinweis gebende Tweet kommt von <a href="https://twitter.com/#!/alvaroplz/">@alvaroplz</a> (der sich im <a href="https://si0.twimg.com/profile_images/1477433546/playa.jpg">Profilfoto</a> im rotem Höschen am Strand präsentiert, doch das tut nichts zur Sache): </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6010898267/" title="alvaroplz by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6132/6010898267_20367e593e_z.jpg" width="550" height="208" alt="alvaroplz"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/#!/alvaroplz/status/99430893554372609">LINK</a>]</p>
<p>Der Text lautet ins Deutsche übertragen: «Sehr gut!/Twitter vor 20 Jahren (Coomic)» und führt auf diesen aufschlussreichen Co(o)mic:<br />
<a href="http://www.cookingideas.es/twitter-hace-20-anos-coomic-20110328.html">Twitter vor 20 Jahren</a>.</p>
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		<title>Lorioteske Bilder</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 15:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textundblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Loriot war bisher auf Twitkrit kaum die Rede. Ein Missstand, der nach 40 Monaten beseitigt gehört. Kollege @bosch hat ihn immerhin mal indirekt ins Spiel gebracht [12/2008: Früher war (nicht) alles besser]; Gastautor @saschalobo erwähnte ihn zurecht als Komiker, der in Deutschland keinen ebenbürtigen Nachfolger habe [05/2009: @saschalobo macht übern teich]. Gut, mittlerweile gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Loriot war bisher auf Twitkrit  kaum die Rede. Ein Missstand, der nach 40 Monaten beseitigt gehört. Kollege @bosch hat ihn immerhin mal indirekt ins Spiel gebracht [<a href="http://www.twitkrit.de/2008/12/18/frueher-war-nicht-alles-besser/">12/2008</a>: Früher war (nicht) alles besser]; Gastautor @saschalobo erwähnte ihn zurecht als Komiker, der in Deutschland keinen ebenbürtigen Nachfolger habe [<a href="http://www.twitkrit.de/2009/05/06/jubilaeumsgastwitkrit-jgt-7-saschalobo-macht-uebern-teich/">05/2009</a>: @saschalobo macht übern teich].</p>
<p>Gut, mittlerweile gibt es Loriot auch auf Twitter. Nicht live, aber in homöopathischen Dosen aus dem Archiv. Einmal am Tag bringt er ein Lächeln ins Gesicht der Loriots-Fans, die dem Account <a href="https://twitter.com/loriot_vicco/">@loriot_vicco</a> folgen. Um ein tagesaktuelles Beispiel anzuführen: heute ging es um meine Heimatstadt Saarbrücken. Der Klassiker ist sogar mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NEZtmUxCTO4">Loriot&#8217;schem Bewegtbild</a> verlinkt (wer&#8217;s anschauen mag, sollte sich beeilen, die Filme verschwinden manchmal recht schnell von der Videobühne):</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5987454531/" title="loriot_vicco by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6010/5987454531_c537de980d_z.jpg" width="550" height="279" alt="loriot_vicco"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/loriot_vicco/status/96846953400381440">LINK</a>]</p>
<p>Natürlich wäre es wunderbar, twitterte der gute Loriot, bzw. sein Schöpfer Victor von Bülow, selbst. Doch immerhin wird den jungen Menschen sein Œuvre auf diesem Weg näher gebracht. Und außerdem gibt es die begnadeten Twitterer, die lorioteske Bilder in unseren Köpfen schaffen, etwa, wenn sie von den Tücken des Alltags berichten. Echte Freunde der Komik Loriots sehen die passenden Bilder dazu vor dem geistigen Auge. Solch einen Loriot-Sketch provozierenden Tweet hat heute <a href="https://twitter.com/Lotterleben/">@lotterleben</a> geschrieben:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5988017260/" title="lotterleben by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6010/5988017260_47e5446452_z.jpg" width="550" height="250" alt="lotterleben"></a></p>
<p>[<a href="https://twitter.com/Lotterleben/status/96931741125709824">LINK</a>]</p>
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