Oft werde ich ja gefragt:
“Du, Onkel @mspro, Du schreibst ja immer so altkluges Zeugs über Tweets und Internet, aber wir hier auf den Barrikaden, heldenhaft in märtyrerpose kämpfend gegen das System, die politische Ökonomie und den Raubtierkapitalismus, wir kämpfen ja gar nicht für dich, du Lattemacciato-Linker, du bürgerlichste Ausgeburt der Bohème, die sich heute Honig ums Handgelenk schmiert und morgen einen auf Salonrevoluzzer macht! Nein! Wir kämpfen für die Armen und unterdrückten, denen, die nicht auf der schöngeistigen Sonnenseite des Lebens, fröhliche Wortspielereien in die Tastatur ihres Apple Macbooks hacken, sondern wir kämpfen für die, denen es wirklich dreckig geht im Leben und die jeden Tag um ihr kümmerliches Dasein fürchten müssen. Hast Du die etwa vergessen, in deiner verqueren Rechnung, zwischen Aufmerksamkeitsökonomie und esoterischen Exoskeletten?”
“Nein“, antworte ich dann. “Nein, vergessen habe ich die nicht. Ich praktiziere täglich die Übungen des Herrn @Haekelschwein“:

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