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	<title>Twitkrit &#187; happyschnitzel</title>
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	<description>Das Fachblog für Twitteraturkritik.</description>
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		<title>Weltfrauentag auf Twitter.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltfrauentag auf Twitter. Eigentlich eine dieser Sachen, über die ich keinen Satz zu viel verlieren möchte (allein die Tatsache, dass es so einen Tag gibt, und wir so etwas brauchen&#8230;) Genderthemen sind ja meine heimliche Leidenschaft, uns verbindet da so eine Hassliebe, die nie zu Ende gehen wird. Trotzdem war es gestern das dominanteste Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weltfrauentag auf Twitter. Eigentlich eine dieser Sachen, über die ich keinen Satz zu viel verlieren möchte (allein die Tatsache, dass es so einen Tag gibt, und wir so etwas brauchen&#8230;) Genderthemen sind ja meine heimliche Leidenschaft, uns verbindet da so eine Hassliebe, die nie zu Ende gehen wird. Trotzdem war es gestern das dominanteste Thema in der Timeline, und am Ende ist das dann doch relevant.</p>
<p><span id="more-1237"></span></p>
<p>Deswegen einfach in unsortierter Reihenfolge die Tweets von <a href="http://twitter.com/HilliKnixibix/" target="_blank">@HilliKnixibix</a>, <a href="http://twitter.com/diestoffel" target="_blank">@diestoffel</a>, <a href="http://twitter.com/Wondergirl/" target="_blank">@Wondergirl</a> und die mehr oder weniger qualifizierten Beiträge der Herren an diesem Tag: <a href="http://twitter.com/sachark/" target="_blank">@sachark</a>, <a href="http://twitter.com/Nilzenburger/" target="_blank">@Nilzenburger</a>, <a href="http://twitter.com/haekelschwein" target="_blank">@haekelschwein</a>.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4071/4417574759_3308989c16_o.jpg" alt="" width="591" height="213" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4418339998_17643a8df4_o.jpg" alt="" width="596" height="235" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4418340128_17e6c24aea_o.jpg" alt="" width="594" height="320" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4019/4418340264_d92c5f8c08_o.jpg" alt="" width="597" height="350" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4037/4417574269_9e9f1ba342_o.jpg" alt="" width="592" height="318" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4417574107_ec7a39633f_o.jpg" alt="" width="600" height="238" /></p>
<p>Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Delmenhorstisierung des Inneren.</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt diese Tendenz auf Twitter, sich global gemeinsam irgendwie zu fühlen. Das ist nicht neu, an jedem Montagmorgen, den der liebe Gott werden lässt, fühlen wir uns global schlecht, und abends und nachts werden wir alle qwertzu. Gefühle sind unser Mem, oder die Zeit hat sie dazu gehacht.  Zur Zeit hat uns global eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt diese Tendenz auf Twitter, sich global gemeinsam irgendwie zu fühlen. Das ist nicht neu, an jedem Montagmorgen, den der liebe Gott werden lässt, fühlen wir uns global schlecht, und abends und nachts werden wir alle qwertzu. Gefühle sind unser Mem, oder die Zeit hat sie dazu gehacht.  Zur Zeit hat uns global eine mittelschwere Winterdepression in ihren eiskalten Klauen, und ein bißchen Liebeskummer scheint per Tröpfcheninfektion umherzugehen wie eine schwere Magendarmgrippe.</p>
<p><span id="more-1111"></span>Das ist sie &#8211; die innere Delmenhorstisierung, und sie klingt elementofcrimig bei <a href="http://twitter.com/anouk_" target="_blank">@anouk_</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2732/4322897725_69f3b220ab_o.jpg" alt="" width="595" height="198" /></p>
<p>Vermissen ist manchmal richtig schön, findet <a href="http://twitter.com/_allerleirauh" target="_blank">@_allerleirauh</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2703/4322897723_a4bdb9ff98_o.jpg" alt="" width="595" height="200" /></p>
<p>Aber vielleicht reicht es auch irgendwann, irgendwann hat es sich ausgefühlt, und dann klingt es wie bei <a href="http://twitter.com/JoSilberstein" target="_blank">@JoSilberstein</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4049/4322897727_6c855d8616_o.jpg" alt="" width="597" height="215" /></p>
<p>Das ist sie also, die innere Delmenhorstisierung, und vielleicht wird sie durch die aktuelle Wetterlage auf eine Art und Weise befördert, die ihrer Genesung nicht gerade zuträglich ist. Im Sommer wäre Delmenhorst ein ganz anderes Lebensgefühl. Dann wäre auch noch hinter Huchting gleich ein Graben, der weder breit noch tief ist, und dann käme gleich Getränke Hoffmann, aber man könnte sich dort ein eiskaltes Bier kaufen und sich damit auf die nächste Parkbank setzen. Und während man immer da ist, wo du nicht bist, hätte man wenigstens mit dem Rest der eigenen Timeline dabei. Vielleicht wäre die innere Delmenhorstisierung der passende Anlass für ein  progressives Twittertreffen &#8211; einer malt seine Follower, einer knetet sie aus Mettwurst nach, während andere, die sonst qwertzu sind, sich gemeinsam betrinken &#8211; auf dem #delmenhorst10.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verfall is so much fun.</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2010/01/12/verfall-is-so-much-fun/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist eigentlich gar nichts für junge, agile Leute. Das Leben zuzzelt uns mit all seinen Unerträglichkeiten jeden Tag aus wie der Bayer seine Weißwurscht. Es lässt uns einfach so am Tellerrand liegen, und der letzte Rest von uns ist das, was bleibt. Twitter ist das erste digitale Altenheim. Eventuell auch sowas wie ein Hospiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter ist eigentlich gar nichts für junge, agile Leute. Das Leben zuzzelt uns mit all seinen Unerträglichkeiten jeden Tag aus wie der Bayer seine Weißwurscht. Es lässt uns einfach so am Tellerrand liegen, und der letzte Rest von uns ist das, was bleibt. Twitter ist das erste digitale Altenheim. Eventuell auch sowas wie ein Hospiz 2.0, wie Patient <a href="http://twitter.com/hermsfarm" target="_blank">@hermsfarm</a> bei der Visite zu Protokoll gibt:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4068/4267195982_761e485a5c.jpg" alt="" width="500" height="246" /></p>
<p>Es geht uns heute nicht so. Also, wirklich nicht, wie <a href="http://twitter.com/zlotylove" target="_blank">@zlotylove</a> sagt:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2753/4266449683_21b2d2aae9.jpg" alt="" width="500" height="197" /></p>
<p>Wir können kaum noch laufen. Jeder Schritt tut weh, weiß auch <a href="http://twitter.com/Einstueckkaese" target="_blank">@Einstueckkaese</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4041/4266449323_1f89771f07.jpg" alt="" width="500" height="230" /></p>
<p>Mit Müh&#8217; und Not kriegen wir den Rollator in den Aufenthaltsraum geschoben, wo Schwester Berta schon den Kaffee hingestellt hat. Immerhin ist hier das WLAN besser als auf unseren Zimmern. Der Verfall ist nicht mehr aufzuhalten, aber gemeinsam wird das wenigstens ein Riesenspaß.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Chronologie der Zwischenmenschlichkeit in 140 Zeichen.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Da steht er und lächelt. Da sitzt sie und schaut rüber. Auf einmal ist der Abstand zwischen ihnen viel kleiner als zuvor, sie befinden sich mitten in dem Prozess, in dem aus einem Du und einem Ich ein Wir werden könnte. Es gilt nun, ein paar Hürden zu umschiffen, beim zarten Heranschleichen an den anderen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da steht er und lächelt. Da sitzt sie und schaut rüber. Auf einmal ist der Abstand zwischen ihnen viel kleiner als zuvor, sie befinden sich mitten in dem Prozess, in dem aus einem Du und einem Ich ein Wir werden könnte. Es gilt nun, ein paar Hürden zu umschiffen, beim zarten Heranschleichen an den anderen. Es wird nicht leicht &#8211; denn beim zarten Heranschleichen muss man leider noch durch ein Minenfeld namens &#8220;Kennenlernphase&#8221;, wie <a href="http://twitter.com/silenttiffy" target="_blank">@silenttiffy</a> weiß:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2504/4148920809_b69c3dc0a6.jpg" alt="" width="500" height="189" /></p>
<p><span id="more-886"></span></p>
<p>Da pirscht man sich nun vor, es läuft, einigermaßen. Man trifft sich weiter, und manchmal, da legt er ihr den Arm fast um die Schulter, und sie hat vielleicht schon die Hand auf seinem Knie. Zumindest kurz. Und wie war das nun? Wann ruft wer wen an, wer bringt wen nach Hause, und wann sollte man sich spätestens mal geküsst haben? Und welche Regeln gelten für die Menschen, die im Internet leben? Selbst <a href="http://twitter.com/ghostdog19" target="_blank">@ghostdog19</a> ist sich auf einmal nicht mehr sicher:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2710/4148920881_ce4353de2e.jpg" alt="" width="500" height="226" /></p>
<p>Der nächste Schritt ist also die Freundschaft bei Facebook, aber so richtig näher kommen, in Echt, das geht nicht so schnell. Aber am Bildschirm, da kann man ja schon mal zärtlich hinfassen, findet <a href="http://twitter.com/wlanfail" target="_blank">@WLANfail</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2536/4149680234_c480c3a2be.jpg" alt="" width="500" height="167" /></p>
<p>Es läuft. Sie mag ihn. Er sie auch.  Kommt ja selten genug vor, diese Gleichzeitigkeit. Das Gefühl sammelt sich, es wird größer und will ausbrechen, mit einem riesigen Knall wie bei <a href="http://twitter.com/mayalauxwest" target="_blank">@mayalauxwest</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2773/4148921005_43493f8e11.jpg" alt="" width="500" height="229" /></p>
<p>Das Wir wächst langsam zusammen, eine Konsolidierung der Zwischenmenschlichkeit. Wo das Du hingeht, will das Ich auch sein. Aus der kleinen Schmetterlingsfarm wird irgendwann etwas Großes, etwas Stadionfüllendes, wie bei <a href="http://twitter.com/kumullus" target="_blank">@kumullus</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2628/4149680396_24482a8d1f.jpg" alt="" width="500" height="239" /></p>
<p>Es lohnt sich also manchmal, durch das Minenfeld am Anfang zu robben, in dem jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Es lohnt sich, dem Mädchen mit dem netten Lächeln nach einer Weile die Facebookfreundschaft anzubieten. Nur für diese Momente, in denen man dem Universum eine halbe Stunde stehend applaudiert, weil das Du aus dem Wir das Ich so glücklich macht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Generation Slogan.</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/11/17/generation-slogan/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind angeblich die mit den Umhängetaschen, die morgens Nutella auf ihr Brot schmieren, um danach in unseren Golf zu steigen und in unsere Agentur zu fahren, in der wir &#8220;irgendwas mit Medien&#8221; machen. Obwohl wir morgens eher nicht frühstücken, und dann mit der Straßenbahn fahren, weil man in der Großstadt sowieso keinen Parkplatz findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind angeblich die mit den Umhängetaschen, die morgens Nutella auf ihr Brot schmieren, um danach in unseren Golf zu steigen und in unsere Agentur zu fahren, in der wir &#8220;irgendwas mit Medien&#8221; machen. Obwohl wir morgens eher nicht frühstücken, und dann mit der Straßenbahn fahren, weil man in der Großstadt sowieso keinen Parkplatz findet und wir uns schon lange nicht mehr das Benzin oder den Golf leisten können. Generation Golf vs. Generation Benzinpreise.</p>
<p><span id="more-853"></span></p>
<p>Aber wenigstens die Umhängetaschen, die haben wir noch, irgendwie müssen wir ja die Utensilien für unseren unsteten Lebenswandel mit uns herumtragen. Rucksäcke sind ja schon lange durch, und irgendwie haben wir noch keine Alternative zu Umhängetaschen gefunden. Wir arbeiten ständig an einem Projekt, und die Werbung hat uns da eiskalt erwischt. Mach es zu deinem Projekt, sagt Hornbach. Und noch schöner sagt es <a href="http://twitter.com/HerrSchmitz" target="_blank">HerrSchmitz</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2530/4106381006_3d731e4871_o.jpg" alt="" width="598" height="303" /></p>
<p>Mach es fertig, bevor es dich fertig macht. Bau dir dein Leben, wie es dir gefällt. Vor ein paar Jahren klang das noch nach &#8220;Wohnst du noch, oder lebst du schon?&#8221; aus Schweden. Mittlerweile wohnen wir immernoch, wir leben dazu ein bißchen und es klingt wie bei <a href="http://twitter.com/Frollein_M" target="_blank">Frollein_M</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2777/4105612909_a8d07a0109_o.jpg" alt="" width="593" height="234" /></p>
<p>Wenn es für das Benzin nicht mehr reicht, um eine ordentliche Generation Golf zu sein, ist wenigstens noch der nächste passende Spruch der Werbeindustrie für uns da. Wir sind die Generation Slogan.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es ist, was es ist.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 05:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen sogenannten &#8220;vernünftigen Menschen&#8221; zu erklären, was man da treibt, wenn man 140 Zeichen in die Welt setzt, an Leute, die man kennt, und noch viele andere, von denen man nie gehört hat &#8211; ist gar nicht so einfach. &#8220;Es ist sowas wie eine Statusmeldung bei Facebook, nur ohne die vielen Quizfragen und diese Mafiaspiele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen sogenannten &#8220;vernünftigen Menschen&#8221; zu erklären, was man da treibt, wenn man 140 Zeichen in die Welt setzt, an Leute, die man kennt, und noch viele andere, von denen man nie gehört hat &#8211; ist gar nicht so einfach. &#8220;Es ist sowas wie eine Statusmeldung bei Facebook, nur ohne die vielen Quizfragen und diese Mafiaspiele drum herum.&#8221; trifft es nicht ganz.<img title="Mehr..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-698"></span></p>
<p>&#8220;Es ist der wunderbarste Zeitvertreib der Welt&#8221; bringt es schon eher auf den Punkt. Aber vor allem die Parentalgeneration versteht das nicht unbedingt richtig, das mit diesem &#8220;Twitter&#8221; &#8211; wie <a href="http://twitter.com/karstenloh" target="_blank">@karstenloh</a> das so schön sagt:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2640/3984995244_c66b873e25.jpg" alt="" width="500" height="258" /></p>
<p>In Wirklichkeit trifft man in diesem Twitter viele gute Leute, es ist randvoll davon, mit tollen Männern und Frauen, einer schöner als der andere. Aber nicht nur von außen ist der eine von schönerer Gestalt als der andere, nein, vor allem die inneren Werte sind eine wahre Fundgrube. Manchmal grenzt das Ausmaß der strahlenden Klugheit sogar an ein medizinisches Wunder, so wie bei <a href="http://twitter.com/TotalKaputt" target="_blank">@TotalKaputt:</a></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2490/3985022180_39f9f96f7f.jpg" alt="" width="500" height="252" /></p>
<p>&#8220;Twitter &#8211; ist das nicht das Forum dieser einen Selbsthilfegruppe, von der du mir neulich erzählt hast &#8230;?&#8221; &#8211; &#8220;Ach, Mama&#8230;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer die Jahreszeit.</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/09/22/immer-die-jahreszeit/</link>
		<comments>http://www.twitkrit.de/2009/09/22/immer-die-jahreszeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 05:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man könnte ja alles Mögliche über alles Mögliche sagen. Immer wieder, und grade wenn es besonders notwendig ist, kann man dann über das Wetter und die Jahreszeiten sprechen, das mache ich gern, erst neulich hier, da war was. Wenn ich über das Wetter sprechen kann, muss ich wenigstens nicht über Gendertheorien oder verkappten Chauvinismus philisophieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte ja alles Mögliche über alles Mögliche sagen.</p>
<p>Immer wieder, und grade wenn es besonders notwendig ist, kann man dann über das Wetter und die Jahreszeiten sprechen, das mache ich gern, erst neulich hier, da war was. Wenn ich über das Wetter sprechen kann, muss ich wenigstens nicht über Gendertheorien oder verkappten Chauvinismus philisophieren.</p>
<p><span id="more-650"></span>Die wunderbare <a href="http://twitter.com/katjaberlin" target="_blank">katjaberlin</a> bringt den Jahreszeitenwechsel auf den Punkt:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3437/3942468698_9d1f52f6be.jpg" alt="" width="500" height="201" /></p>
<p>Manchmal ist alles gesagt. Man muss auch mal miteinander schweigen können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer die Sehnsucht nach dem attraktiveren Rasen.</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/08/25/immer-die-sehnsucht-nach-dem-attraktiveren-rasen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 05:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[peterbreuer]]></category>

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		<description><![CDATA[So ist der Mensch, er wünscht sich immer das, was er gerade nicht hat. Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns, die Frisur der Nachbarin sitzt immer besser, der beste Kumpel hat das schönere Auto und die hübschere Ehefrau, die auch noch weniger nörgelt als die eigene. Die anderen Ehefrauen nörgeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ist der Mensch, er wünscht sich immer das, was er gerade nicht hat. Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns, die Frisur der Nachbarin sitzt immer besser, der beste Kumpel hat das schönere Auto und die hübschere Ehefrau, die auch noch weniger nörgelt als die eigene.</p>
<p><span id="more-563"></span></p>
<p>Die anderen Ehefrauen nörgeln nicht nur weniger als die eigene, sie machen dazu auch noch den besseren Kartoffelsalat, aber man sollte trotzdem nicht fragen, ob die eigene Frau nicht mal das Rezept von der Gabi oder den Friseur von Jutta ausprobieren will. Das kann schnell ins Auge gehen.</p>
<p>Eine Undankbarkeit unendlichen Ausmaßes auf den Schultern, tappt der Mensch also durch die Welt, wünscht sich hier etwas zurecht und dort auch, es könnte doch so viel schöner sein, wenn es jetzt zum Beispiel nicht 38° C draußen hätte, sondern beschauliche -2° C, nur der Mensch und seine nörgelnde Frau vor dem Kamin, wäre das denn nicht wunderbar.</p>
<p>Genau so wirkte der Tweet von <a href="http://twitter.com/peterbreuer" target="_blank">@peterbreuer</a> auch auf den ersten Blick:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2559/3853452808_9d40384777.jpg" alt="" width="500" height="255" /></p>
<p>Als könne er den Hals an einem Augusttag bei strahlendem Sonnenschein nicht vollkriegen, sich auch noch den Winter zu wünschen.</p>
<p>Doch auf einmal taucht dieses Szenario vor dem inneren Auge auf, in seinem ganzen Zauber. Die bildhübschen Frauen tragen  flauschige Strickpullover, im Hintergrund brennt ein Adventskranz. Es riecht nach Zimt und Nelken, ihre Wangen sind gerötet vom Spaziergang in der Kälte, sie glucksen leise vor Freude, während sie an den Mandarinen reiben. Draußen rieselt leise der Schnee, und innen breitet sich diese Idylle aus.</p>
<p>Ein Blick aus dem eigenen Fenster reicht aus, um zu wissen, dass sich dieser Hanswurst von Sommer ruhig mal eine Scheibe von diesem Traum abschneiden könnte.</p>
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		<title>Ulla und die Sache mit dem Wagen.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 17:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch, die gute Werbung, straight auf den Punkt, dicht dran am Zeitgeschehen. So gesehen gestern bei Sixt, in unendlich vielen Tweets verlinkt mit folgender Seite: Und aus dem riesigen Strom an Tweets, die zu diesem Ullafail geschrieben wurden, über die wahnsinnige Doofheit, wie man sich denn nur im Urlaub seinen Dienstwagen entwenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie noch, die gute Werbung, straight auf den Punkt, dicht dran am Zeitgeschehen. So gesehen gestern bei <a href="http://www.sixt.de/" target="_blank">Sixt</a>, in unendlich vielen Tweets verlinkt mit folgender Seite:<span id="more-327"></span></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2644/3765542924_e9320da6aa.jpg" alt="" width="500" height="395" /></p>
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<p>Und aus dem riesigen Strom an Tweets, die zu diesem Ullafail geschrieben wurden, über die wahnsinnige Doofheit, wie man sich denn nur im Urlaub seinen Dienstwagen entwenden lassen könne, gab es genau einen, der wie die Faust aufs Auge und der Nagel auf den Kopf passte, präsentiert von <a href="http://twitter.com/derkOEnig" target="_blank">@derkoenig</a>:</p>
<p style="text-align: left"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3428/3765543000_4ce02b6e96.jpg" alt="" width="500" height="237" /></p>
<p style="text-align: left">Soweit ich weiß, steht das Angebot noch.</p>
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		<title>Lernen für lebenslänglich</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 09:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyschnitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Schule, damals, erinnert ihr euch auch noch? Also, jedenfalls sagten uns die lustigen schlechtgekleideten Erwachsenen in ihren karierten Sakkos, dass wir das meiste hier für&#8217;s Leben lernen würden. Und dass das lebenslange Lernen auch unser Leben lang nicht aufhören würde. In unserem jugendlichen Leichtsinn waren wir mit den Gedanken längst woanders, sicher, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schule, damals, erinnert ihr euch auch noch? Also, jedenfalls sagten uns die lustigen schlechtgekleideten Erwachsenen in ihren karierten Sakkos, dass wir das meiste hier für&#8217;s Leben lernen würden. Und dass das lebenslange Lernen auch unser Leben lang nicht aufhören würde. <span id="more-315"></span>In unserem jugendlichen Leichtsinn waren wir mit den Gedanken längst woanders, sicher, dass wir das, was der Mensch in der Hochwasserhose auch immer erzählen würde, spätestens nach der nächsten Klausur vergessen haben würden. Tendenziell sogar eher noch vorher. Damit hatten wir nicht so unrecht, denn Infinitesimalrechnung macht uns heute nicht mal mehr dezente Albträume, es ist einfach gelöscht, aus der hintersten Ecke der jugendlichen Festplatte nicht rübergerettet in den Erwachsenengedankenvorratsspeicher.</p>
<p>Und doch gibt es sie, die kleinen, aber sehr feinen Lektionen, die uns das Leben lehrt, die wir nicht vergessen, und dringend mit den anderen teilen müssen. Auf dass wir sie in kleinen Heften notieren, Karteikärtchen damit beschriften und sie nachts zum repetitieren unter unsere Kopfkissen legen.</p>
<p>In der Arztpraxis, ein Merkspruch für alle Zeiten, vom famosen <a href="http://twitter.com/hoch21" target="_blank">@hoch21</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2667/3720132690_8707a56968.jpg?v=0" alt="" /></p>
<p>Man kann sich da die Zähne ausbeißen, um Gnade winseln, tolle Argumente haben &#8211; das wird einfach nie auf Gegenliebe stoßen. Einrahmen und auswendig lernen.</p>
<p>Das nächste eine mediale Lektion, die unser Klassenprimus <a href="http://twitter.com/kcpr" target="_blank">@kcpr </a>an die Tafel schreibt:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3438/3719318795_8e37022310.jpg?v=0" alt="" /></p>
<p>Die wichtigste Lektion kommt aber vom großen Pferdeflüsterer unter den Frauenhelden, Mr. <a href="http://twitter.com/hermsfarm" target="_blank">@hermsfarm</a>:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2621/3719318631_6384dccc6d.jpg?v=0" alt="" /></p>
<p>Mit diesen drei Merksprüchen kommt man durchs Leben. Und wenn doch mal alle Stricke reißen, könnte man eine schwere Kindheit durch eine grässlichst vorgetragene Melodie vortäuschen, nachdem man die Diskussion mit der Sprechstudenhilfe per &#8220;Tuuuut Tuuuuut&#8221; an ihrer Kittelvorderseite ein für alle mal zum Erliegen gebracht hat.</p>
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