Twitkrit

Hommage an den Breuer.

Es ist Zeit für ein Geständnis: Ich liebe Peter Breuer. Das ist jetzt nicht so, wie es klingt, sondern noch viel schlimmer – denn immer wieder wird man ja gefragt, welche Twitterer man am liebsten liest, und zu sagen, dass man @peterbreuer gerne liest, ist in etwa so abgefahren, als würde man sich dazu bekennen, dass man Hundewelpen mag und Eis im Sommer. (Heute ist Tag der Bekenntnisse!)

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Fleischwurstflashback.

Die Vergangenheit lässt uns manchmal nicht los. Manchmal kehren wir nach Hause zurück und entdecken in Kisten die Memorabilia unserer Kindheit, wir blättern uns durch unsere ersten Liebesbriefe und entdecken zwischen alten Blättern die Ursache jahrelangen Grams: Die gesammelten Teilnehmerurkunden der Bundesjugendspiele. Schneller, höher, weiter – früher ist uns das nicht so wirklich gelungen. Aber hätte uns das wirklich weitergebracht? @klausbreyer ist sich nicht so sicher:

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Und alle so… hä?

Auf Twitter wird täglich eine neue Sau durch’s Dorf gejagt, an manchen Tagen auch mehrere Säue, und manchmal wird auch ein und die selbe Sau mehrmals durch’s Dorf gejagt. Aus Gründen, versteht sich (vielleicht sind alle Sprüche zum Thema “Hach”, Montagshass, Arbeit, Kaffee, Katzen etc. gemacht oder die alte Sau ist in diesem Land leider nicht mehr verfügbar). Nur: wenn man nicht ununterbrochen online ist, sondern ab und zu mal was anderes macht (arbeiten, atmen, essen, schlafen, die Oma im Altenheim besuchen oder gegen irgendwas demonstrieren), versteht man auf einmal nicht mehr, worum es geht.

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“Warst du heute schon in Oberstaufen?”

Ein neuer Dienst geht an den Start und ein Dorf gelangt zu nationaler Bekanntheit: Oberstaufen. Während Gesamtdeutschland die Angst vor der Überwachung durch Google anheizte und nur noch über’s Verpixeln sprach, schickte Oberstaufen eine Willkommenstorte und Hotelgutscheine an Google, um der erste komplett gezeigte Ort bei Google Streetview zu sein.

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Weltfrauentag auf Twitter.

Weltfrauentag auf Twitter. Eigentlich eine dieser Sachen, über die ich keinen Satz zu viel verlieren möchte (allein die Tatsache, dass es so einen Tag gibt, und wir so etwas brauchen…) Genderthemen sind ja meine heimliche Leidenschaft, uns verbindet da so eine Hassliebe, die nie zu Ende gehen wird. Trotzdem war es gestern das dominanteste Thema in der Timeline, und am Ende ist das dann doch relevant.

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Die Delmenhorstisierung des Inneren.

Es gibt diese Tendenz auf Twitter, sich global gemeinsam irgendwie zu fühlen. Das ist nicht neu, an jedem Montagmorgen, den der liebe Gott werden lässt, fühlen wir uns global schlecht, und abends und nachts werden wir alle qwertzu. Gefühle sind unser Mem, oder die Zeit hat sie dazu gehacht.  Zur Zeit hat uns global eine mittelschwere Winterdepression in ihren eiskalten Klauen, und ein bißchen Liebeskummer scheint per Tröpfcheninfektion umherzugehen wie eine schwere Magendarmgrippe.

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