Autoren Archiv

 
 

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 9: @baranek über Modern Leasing

Die vorletzte JGT zu unserem langen Geburtstagsfest stammt von unserem fleißigsten Gastkritiker @baranek, dem wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die stete Begleitung und Unterstützung entgegen rufen!

Was kann man heutzutage nicht alles mieten! Oder mietkaufen oder leihen oder leasen (sprich: liesen)? Autos, Möbel, Apparate, ja, ganze Wasserwerke und Krankenhäuser, von Fußballstadien und Großraumfliegern ganz zu schweigen. Großes Geld ausgeben? Pah! Nix da! Jeden Tag ein bisschen löhnen, das tut weniger weh. Obwohl es natürlich mehr kostet, ganz am Schluss. Aber wer rechnet sich das schon schlecht, wenn es auch schön geht? Niemand. Eben.

Kürzlich konnten wir diese Nachricht von @tineroyal lesen, die uns ein neues Universum eröffnet: Twitterer leasen.

modern leasing
[Link]

Ist doch nett: man weiß nichts mit sich anzufangen und leiht sich mal so einen Tweetschreiberling. Der macht einem dann die Timeline voll und gut ist. Soll erfüllt, viel kommuniziert, Spaß gehabt für lau. Aber halt! Wer ist @jfschlinck? Tja, Leute, Pech gehabt, das ist nämlich ein Hosenscheißer, ein Würmchen, ein Milchsauger, wie er im Buche steht. Aber schon twittern! Macht wohl seine Bezugsperson für ihn, eben @tineroyal (frau/mama/single). Die weilte, als sie dieses Leasingangebot twitterte, gerade auf dem MCDD09 (manchmal wissen wir auch nicht mehr, was die Camp-Hashtags bedeuten: Mamacamp Dresden 2009?). Und wollte wohl mal ihre Ruhe haben. So mag der Plan entstanden sein, den Wonneproppen für einen kleinen Spaziergang in der frischen Luft abzugeben.

Wir meinen: klasse! Zwanzig Minuten Papa/Mama-spielen, mal so richtige Erwachsenenweltluft schnuppern, Verantwortung für echtes Leben übernehmen. Schult. Gibt good vibes. Macht einen schlanken Fuß (würde @nico sagen). Und für die Herren: Babys machen Männer extrem attraktiv für die Damenwelt! Der beste Leasingvertrag also, der uns bisher untergekommen ist.

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 8: @happyschnitzel über den Weg aus der misanthropischen Tagesstätte

Heute beglückt uns @happyschnitzel mit einem Gastbeitrag. Sie macht selbst TV-Ereignisse wie #dsds erträglich. Kein Wunder also, dass sich ihr Aufstieg in den “Twittercharts der Herzen” rasant entwickelt hat. In mehr als 140 Zeichen schreibt die glückliche zum braten bestimmte, dünne Fleischscheibe nicht nur regelmäßig in ihr eigenes Weblog, sondern weist uns auch heute an dieser Stelle den Weg aus der misanthropischen Tagesstätte.
— 

Es gibt diese Momente in meinem Twitterstream, in denen mir beim Lesen nach Weglaufen zumute ist. Manchmal langweile ich mich, wenn ich aus eurem Leben lese. Man kann ja auch nicht jeden nach einem schlechten Tweet sofort unfollowen, so geht das nicht, also müssen wir da zusammen durch. Und dann gibt es diese Tweets, die mich schallend laut lachen lassen, vorzugsweise an Orten, an denen man zum Lachen eher in den Keller gehen würde. Es sind meistens die kleinen und feinen Beobachtungen des Alltags, die mich fast vom Stuhl reißen. Die Erkenntnis irgendwo zwischen „Kenn ich.“ oder „Da wäre ich gerne dabei gewesen.“ Twitter scheint an manchen Tagen eine Tagesstätte für Misanthropen zu sein, hier kommen wir her, um unter uns zu sein, und mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, ohne sie direkt zu beleidigen.

[Link]


[Link]


[Link]


[Link]

Hier kommen die unterschiedlichsten Phänomene zum Vorschein: Die visuell-ästhetische Vergewaltigung, die einen auf öffentlichen Bürgersteigen der Bundesrepublik jederzeit erwischen kann. Oder wenn man erkennt, dass sogar die abstoßendsten Randgruppen mit kleinen, hässlichen Hunden spazieren geht, nimmt ihnen das jegliches Potenzial als gesellschaftliche Gefahr. Gerne gesehen auch die Momente, an denen der Typ an der roten Ampel neben uns mit dem Gas spielt, und sich eine Mischung aus Wagen- und Penisneid in uns breit macht. Selbst, wenn wir selbst gar keinen Penis haben. Und als letzter Schreckensfaktor – der Deutschen liebster Feind, der Nachbar. Er bedroht uns durch Bohrmaschineneinsätze, wenn wir mal frei haben; er hört nachts laute Musik, wenn wir schlafen wollen; er sonnt sich mit seinem failwhaleartigen Speckwanst im Garten, wenn wir ungestört auf dem Balkon stehen wollen.

Mit der zahlenmäßigen Häufung solcher Alltagsbeobachtungstweets scheint es, dass wir aus der misanthropischen Tagesstätte unseren Weg gefunden haben, die Schrecken der Straße zu verarbeiten. Dann sehen wir unseren eigenen dicken Nazinachbarn in einer Netzstrumpfhose, und anstatt uns hemmungslos davon irritieren zu lassen, sind wir durch unsere Verbündetentweets abgehärtet. Das einzige Problem ist dann nur noch, wie wir diese horrende Abscheulichkeit geschmeidig in 140 Zeichen unterbringen, ohne dabei etwas Wesentliches auszulassen.

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 7: @saschalobo macht übern teich

Unser heutiger Gastautor ist Sascha Lobo. Sascha Lobo ist quasi Blogger auf dem zweiten Bildungsweg. Er kommt eigentlich aus der Werbung und versucht sich gerade ein wenig im digitalen Leben einzufinden. Der ein oder andere hat vielleicht schon seine Versuche auf Twitter wahrgenommen. Er glaubt aber weiterhin an die “enormen Möglichkeiten” die Papier und Frisuren angeblich bieten würden und so schreibt er noch heute irokesenbeschnitten beumschlagte Langtweets auf Papier. Sein Jubiläumstext hingegen blickt sehnsüchtig ins Weite.

Tribute to favrd

Es ist ein vermintes Terrain, über die Überlegenheiten einer Kultur über eine andere zu schreiben. Aber – es ist an dieser Stelle notwendig. Zu allem Überfluss handelt es sich auch noch um ein Lamento, das zu einem Allgemeinplatz der Postintellektuellen Webaffinen geworden ist, nämlich um die gleichzeitig begeisternde und beängstigende Überlegenheit der englischen Sprache gegenüber der deutschen, was Humor angeht. Der (ungelenke) Versuch einer Erklärung: durch die Kürze und Präzision im Englischen kann soetwas wie Fallhöhe viel leichter entstehen – die häufig vorhandene Länge und Kompliziertheit im Deutschen verwandelt die Fallhöhe von einem Abgrund in einen sanften Abhang.

Soweit, so bekannt, so unoriginell als Kritik und wenn man regelmässig Jon Stewart oder Stephen Colbert ansieht, wenn man Sarah Silverman betrachtet oder Dmetri Martin, dann ahnt man, dass 1.000 Harald Schmidts mit 10.000 Autoren an 100.000 Schreibmaschinen vermutlich nie diesen Witz und die Gagenergie erreichen werden können. Bullys Gags müssten man in den USA erst zweimal umschreiben, bevor man sie wegwerfen könnte.

Diese Kritik gilt aber nicht nur der Medienelite, sondern uns allen, uns deutschsprachigen Twitteren. Wir sind alle schlecht. Jedenfalls zu schlecht. Es gibt eine Seite, die nennt sich favrd.textism.com. Dort werden die meistgefavten und damit besten Tweets gesammelt, jeden Tag. Wenn man ein Datum selbst in der Adresszeile einträgt, kann man durch die Monate wandern und erhält etwa seit letztem August die Twitterbeiträge, die von den anderen Nutzern am häufigsten per Klick mit einem Sternchen ausgezeichnet wurden. Dort finden sich jeden einzelnen Tag mindestens 30 Aphorismen, Witze, Nanoweisheiten, Sprüche, aufgeschrieben von den besten Twitterern der Welt. Ganz normale Menschen, wenn man ihnen in die Timeline schaut, mit kleinen Kindern, arbeitend in Agenturen, normale Probleme mit ihren Lebenspartnern habend, produkteshoppend durch die moderne Welt taumelnd.

Eine Szene hat sich herausgebildet, denn beinahe jeden Tag sind es die selben Menschen, die siebzig, achtzig, einhundert Favs bekommen: @fireland, @hotdogsladies, @CcSteff, @badbanana, @bcompton, @zolora, @cleversimon, @adamisacson, @tehawesome, @sween. Sween! Ich bete sie alle an; es ist, als bekäme man jeden Tag eine Portion zeitgenössischen Loriot serviert, mit ähnlich gesellschaftsanalytischer, entlarvender, aber nicht belehrender Komik. Die dazu auch noch witzig ist wie nichts anderes! Kein Zufall, dass man bei der Suche nach deutschsprachigem Vergleichsgut nicht nur keinen Twitterer, sondern einen Komiker bemühen muss, der sein Großwerk vor über 30 Jahren geschaffen hat. Kein Zufall, weil hier ganz offenbar die deutsche Sprache der englischen unterlegen ist wie Harald Schmidt Jon Stewart, wenn man nicht annehmen möchte, dass Deutschsprachigkeit generell bescheuert macht.

Und um diese Unterlegenheit zu illustrieren, habe ich einen vollkommenen, geradezu monolithisch für sich stehenden und damit gar nicht twitkritisierbaren Tweet von adamisacson herausgesucht; einen der witzigsten, die ich je gelesen habe, wenn nicht der witzigste – besonders im Kontext, denn geschrieben wurde er am Tag, als der Kongress beschloss, ein Stimuluspaket von 787 Mrd. Dollar auszuschütten.

saschatwitkrit
[Link]

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 6: Forza! mit Leidenschaft!

Vollblut-Ottensener, Vollblut-Blogger, Vollblut-Paulifan, der Mann, dem der erste Real-Tweet gewidmet wurde! und überhaupt: @ring2 pustet wie kein Zweiter seit mehr als einem Jahrzehnt seine Leidenschaften in den elektronischen Äther. Wir freuen uns sehr, diese heute auf Twitkrit päsentieren zu dürfen:

Twitterture automatique

Je straffer das Format, desto freier der Inhalt. Diese Gesetzmäßigkeit fällt schon bei Weblogs auf, wenn man die Zeit und den Autoren als Maß gebende Formatierung begreift.

Denkt man sich das Autorenprinzip weiter und das Format enger, landet man bei Twitter und der Erkenntnis, dass jeder Tweet im Grunde ein psychologisch wirksames Konstrukt bildet, das Teile der Autorenpersönlichkeit hinaus entführt. In eine Welt, die manchmal Schwierigkeiten hat, sie einzuordnen, diese Fragmente, überrumpelt von einer Direktheit, die sich ohne die Erfahrungen des Autoren nicht erschließen. Man könnte auch sagen, ohne Macke kein Sinn.

Löst man nun noch weitere sprachformale Barrieren auf, brandet das, was in uns ist, frei assoziiert in eure Zeitlinie. Ecriture automatique, very persönlich.

Das ist manchmal verwirrend nah dran, geradezu entlarvend, was sich in uns an Bildern aufgebaut, hat zu einem gewissen Sujet. Die Liebe in Abgrenzung zu einer Farbe, einer Institution und dann, auf den ersten Blick ohne Zusammenhang: #Lehmann.

the mutti
[Link]

„Das automatisch Niedergeschriebene, welches sich einem planvollen Aufbau ebenso widersetzt wie einer nachträglich zensierenden Korrektur, … postuliert die unbewussten, traumhaften und spontanen Elemente menschlicher Eingebung als Grundlage für eine neue Art der Kreativität.“ (wikipedia)

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 5: Spreeblick entspannt

Wir als Team scheitern immer wieder an der Erfüllung der Frauenquote. In der Redaktion, bei der Auswahl der Gasttwitkritter, vielleicht gar bei der Wahl der Getwitkritteten. Schön, das für Deutschlands emanzipatorischstes Weblog die Chefin an die Tweets geht! Ein aufs Detail achtendes JGT-Kleinod von @elektrotanja:

Spreeblick glückwünscht!

Dies ist ein klarer Fall von Chefsache und hab es mir nicht nehmen lassen, unseren Jubiläumsbeitrag höchstpersönlich zu überbringen, denn schließlich hab ich inzwischen (ich schau grad mal nach, damit ich mich nicht zu falschen Sensationsmeldungen hinreißen lasse) 82 Follower [in der Walpurgisnacht waren es dann schon 149, die Red.] und weiß also, was geht.

Ich freue mich ja immer, wenn aus Ideen Taten werden und scheinen sie auch noch so absurd. Denn absurd erschien mir das Ganze anfangs schon. 140-Zeichen-Geblablabla, braucht man das? Und muss man sich dann auch noch zur Kritik selbiger hinreißen lassen?
Nö, muss man natürlich nicht, kann man aber.
Und es stimmt schließlich, dass 140 Zeichen durchaus reichen können, um kleines Leben groß oder großes Leben klein zu posaunen und es gibt Tweets, die ob ihrer Reduzierung von geradezu melodiöser Epik sind und mich anstiften, ganze Szenarien hinzu zu fantasieren. Das ging mir früher schon mit den, gern als Vergleich herangezogenen, japanischen Haikus so. Meine ehemalige Yoga-Vortänzerin las uns zum Ausklang einer jeden Yoga Stunde immer ein Haiku vor, auf das wir besser Rumliegen und Entspannen könnten.
Das klappte bei mir nie.
Eines (sagt man DAS Haiku?) blieb mit unvergesslich und ich hab’s sogar wieder gefunden,

Kirschblüten fallen -
auch du mögest
ein Flusspferd werden

Wie soll man da entspannen? Ich möge ein Flusspferd werden? Na, das ließe sich auch ohne Yoga machen. Ich assoziiere also lieber den eher unkirschblütenhaften freien Fall zweier Flusspferd-ähnlicher Frauen der Yogatruppe (scheiß auf Entspannung!) und freue mich über die Haiku’sche Inspiration, der die folgende wärmende Tweet-Miniserie in nichts nachsteht:

schwadroneuse3
[Link]

Drei Worte, mehr braucht ein Astra-Kopfschmerz nicht. Man hockt in der Küche und brummelt genau das.
Zehn Minuten später aber keimt der Wille auf, das Schicksal selbst in die Hände zu nehmen. Die Nacht ist jung, man rafft sich auf :

schwadroneuse2
[Link]

Oh ja! Und der erwähnte Schlafmittelzusatz wird noch mal toller, wenn man nur eine Minute nach seiner Einnahme, nachts um kurz vor halb Zwölf feststellt, dass die verbleibenden 35 Minuten des Tages keine Sensationen versprechen, die ein Schlafmittel unter Umständen vereitelt hätte:

schwadroneuse1
[Link]

Yoga mach ich übrigens schon länger nicht mehr.

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 4: Nilzenburger ist, was er isst

Als Blogger rettet er unser wunderschönes Erdenrund, indem er sich fleißig die Finger für den Weltfrieden wund tippt. Doch als wäre dies nicht schon genug der beherzten Aufopferung, ist er auch bei Twitter stets in seiner hehren Mission unterwegs, um das Zwitscheruniversum in einzigartiger Weise zu bereichern und beglücken. Wir sind daher sehr stolz, dass er dem Ruf der Harmonie bis in die kuschelige Twitkrit-Redaktion gefolgt ist und uns an seinen Gedanken zur flatterhaften Micro-Blogging-Bevölkerung teilhaben lässt. We heart u too, lieber Nilz!

Wie mir Tweets die Gesundheit versauen

Ich sitze mit einer Schachtel Toffifee vor dem Rechner. Die kleinen Karamel-Pralinen sind im Handumdrehen verschluckt, lange brauche ich nie für eine Schachtel. Dabei schaufel ich die nur unkonzentriert in mich hinein, bis plötzlich alle Fächer in dem goldenen Plastik-Tray leer sind. Das schlechte Gewissen macht sich in mir breit. War das jetzt eine vollwertige Mahlzeit? Hätte ich nicht noch etwas richtiges essen sollen, bevor ich mir den Magen mit einer Schoko-Haselnuss-Karamell-Melasse verdorben habe? Zum Glück gibt es Twitter, zum Glück twittert @mathiasrichel und zum Glück kam sein tweet im richtigen Moment, bevor ich mich aus dem Fenster stürzen konnte. Ich bin gar kein süsskram-fressender Couch Potato! Ich bin jung!

marzipankuchen
[Link]

So beruhigt gehe ich erstmal auf den Balkon um eine Zigarette zu rauchen. Nikotin beruhigt ja (zumindest meine) Nerven. Aber als ich da so stehe, denke ich mir: Sollte ich nicht vielleicht doch aufhören mit dieser elendigen Sucht? Sollte ich nicht alle Kippen aus meinem Leben verbannen? Ist es nicht an der Zeit? Aber wie schlimm wird es dann mit zum Beispiel Toffifee? Werde ich meine persönliche Bestleistung im Blitzverdrücken einer ganzen Packung etwa noch um Weiten einstellen? Und als wäre diese ganze Beunruhigung nicht genung, werde ich auch noch bestätigt von @mspro:

dickwerden
[Link]

Nun gut, denke ich mir. Das muss alles nicht sein. Ich kann ja versuchen eben nicht auf die Süsskramfalle reinzufallen, sondern mich stattdessen mit gesunden Snacks vom rauchen abzulenken. Obst wäre da wohl angebracht. Und damit es nicht immer nur Bananen sind, sollte ich Vielfalt walten lassen. Pah! Welch naiver Gedanke! Der Irrglaube, durch Obst essen Gefahren abzuwehren, kann sehr einfach überführt werden. Und zwar von @eigenart:

osterei
[Link]

Ich seh es ein. Es gibt kaum gefährlicheres als gesunde Ernährung. Ich bleibe lieber jung und verrückt. Bei fast jedem Wetter. Und wer sich über dieses bizarre Schlussfazit wundert, dem sei gesagt das ich das nur gezogen habe, um als Bonus meinen absoluten Lieblingstweet einzubauen. Denn schliesslich haben wir ein Jahr Twitkrit und wo und wann, wenn nicht jetzt und hier, wäre die Gelegenheit dafür. Folgenden Tweet lese ich alle paar Wochen mal wieder und lache jedesmal drüber. Der wurde geschrieben als sich binnen Minuten der Himmel über Berlin zu einer schwarzen Masse zusammenzog, es plötzlich donnerte und schwere Hagelkörner die Passanten erschreckten. In diesen 125 Zeichen steckt alles was einen guten Witz ausmacht: Timing, Ernsthaftigkeit, Absurdität und eine Knallerpointe. Der Mann hat zu Recht so viele Follower. Und ich habe mich schon alleine dafür gefreut, mich jemals bei Twitter angemeldet zu haben:

hagelgewitter
[Link]

Happy Birthday Twitkrit! Aufs nächste Jahr! I heart u.


Die Twitterse

DerEchte - VolkerRemy - Kunstreich - sebcra - backdrifts09 - ChristineSt - CemB - OliverBerger - Ja16K - wimbauer - peugeoutFFM - ramses101 - hermsfarm - stricktier - mittelalt - formschub - dasPoell - julieparadies - Blogfront - to01 - ghostdog19 - digitalanger - CarmenHentschel - Luca - noahkalina - thomasdoffical - drikkes - DonDahlmann - deKlontjes - luzilla - haekelschwein - Steffipunkt - puppiges - tagesschau - placetogo - wilde_amazone - multikulinaria - kcpr - eigenart - TravellingJack - AF_Blog - meta_blum - tineroyal - ennomane - schatzhauser - elsebuschheuer - HappySchnitzel - kla4spieler - Phettberg_McGoo - dtrabert - AndreaGust - meinekleinefarm - _jrg - PepeWietholz - gebenedeite - dummchen - Sillium - 8mt - marcelstuht - mayers - fehnman - NicoleSimon - Sebas_ - jkrums - ihdl - plomlompom - dhaunsch - marthadear - bhrgero - Sayona - wiejetztaber - mediaocean - leralle - Feiertage - ankegroener - ChristelWoeller - maenki - booldog - Weizensack - Thomas_J - spreeblick - posemuckel - riot36 - hoch21 - abundant - tiervermittlung - Blogwinkel - lyssalounge - Sympatexter - Pofalla - mathiasrichel - 550nm - e_Leni - uvmann - enypsilon - bumgirl - pezibaer - bonzibuddy - krimikiste - prcdv - Wondergirl - serotonic - sixtus - deeli - MatzeLoCal - dasistdasende - JerikoOne - Giftzwerg - svensonsan - plantasia - daniel_r_ - schaezle - writingwoman - Jeky - textundblog - YFNL - das_Vakuum - kaltmamsell - leddunK - kuechenhure - mathematikos - mattesmattes - stburnster - ruhepuls - bebal - JoSchaefers - jkleske - dirk_olbertz - piepmatz - kb_mech - Marcu5 - germanpsycho - igunken - nippesyard - the_dom - tanju - timbruysten - eefi - Zulmet - cantbeuseful - samariter - penispatriot - superandreja - troschan - dokfocks - abotis - Jochen_Hoff - saschalobo - lesung - frankamato - TwitterPoet - denQuer - holadiho - kumullus - marcelweiss - manniac - MiaNiemand - willsagen - Riesenmaschine - tristessedeluxe - genesis3000 - spikejones - herrpunkt - _peekaboo - holgi - maltewelding - weltkompakt - isabo_ - percanta - hmans - PinkFlurry - hackr - schuehsch - gerdbrunzema - etorsten - baranek - horax - thafaker - frank93 - dirkp - ohitsplastic - stijlroyal - Schundroman - bloggingtom - grandprix - kirchberg - 343max - zoee - kattycat - fraencko - phogencamp - ahmed - codepolizei - moeffju - derliebegott - twitter - rrho - Katti - hightatras - Ludwig24 - Nico - kcu - kathrinpassig - dovefromabove - bielefeld - freval - kosmar - mightym - PickiHH - bjoerngrau - bosch - mspro