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	<title>Twitkrit &#187; Gastautor</title>
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	<description>Das Fachblog für Twitteraturkritik.</description>
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		<title>Wenn ich erst der Demografische Wandel geworden bin</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[@Pausanias]]></category>
		<category><![CDATA[@Pia_Poulain]]></category>
		<category><![CDATA[Gastautor]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser heutiger Gastautor @Pausanias beschwert sich nicht nur, dass auf Twitkrit gerade nicht so viel passiert, er ergreift die Initiative und schickt uns einen Gastbeitrag. Wenn er nicht twittert, versucht er, sich in seinem Blog zu benehmen. Wir finden das gut. ____ &#160; Mein Leben, das geht so ab gerade. Da sind die Kinder, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser heutiger Gastautor <a href="http://twitter.com/Pausanias">@Pausanias</a> beschwert sich nicht nur, dass auf Twitkrit gerade nicht so viel passiert, er ergreift die Initiative und schickt uns einen Gastbeitrag. Wenn er nicht twittert, <a href="http://www.loick.de/blog/">versucht</a> er, sich in seinem Blog zu benehmen. Wir finden das gut.</em><br />
<em>____ </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Leben, das geht so ab gerade. Da sind die Kinder, die zu betreuen sind, ich muss mit ihnen reimen und ihnen die Zähne putzen, da ist Politik zu verfolgen und es ist daran teilzunehmen, dann muss gearbeitet und die Buchhaltung gemacht werden, da muss Biofleisch ausgesucht und zubereitet werden und mitten in der Woche spielt plötzlich der BVB wieder in der Champions League – abends! Kurz: Ich befinde mich derzeit in der Rush Hour des Lebens. So sagt man. (Ist nicht eigentlich zur Rush Hour immer am meisten Stau? Naja, steht wohl auf einem anderen Blatt …)</p>
<p>Und manchmal, wenn ich in einem Aufzug mit Spiegel stehe, dann habe ich eine Minute, in der denke ich: Was kommt danach? Wozu diese Hektik, dieser Leistungsdruck, dieses ewige Spülmaschine-Ausräumen-to-Death? Und dann wird mir klar: Unmittelbar nach der Rush Hour des Lebens werde ich der Demografische Wandel sein. Und alle so: Oh Schreck!</p>
<p>Aber der Demografische Wandel wird anders sein als die Fratze, die wir heute allenthalben an die Wand malen, denn ich werde mit meiner Rush Hour des Lebens dafür sorgen, dass meinesgleichen sich anders verhält. Ich und meinesgleichen werden uns, bis wir zum Demografischen Wandel geworden sind, einen Alltag geschaffen haben, der ausgewogen ist, in dem zu gleichen Teilen Arbeit, Familie, Politik und Freizeit ihren Platz gefunden haben werden, wir werden dieses Leben führen, bis wir sterben. Wir werden nicht sechzig Jahre in einem langweiligen Job vertan haben, um danach die letzten dreißig Jahre damit zu verschwenden, gar nichts mehr zu tun. Wir werden die Rush Hour des Lebens zähmen und in einem Strom der Zufriedenheit alt werden. Und dann werden wir was ganz Tolles tun, nämlich das, was <a href="http://twitter.com/#!/Pia_Poulain" target="_blank">@Pia_Poulain</a> vor einiger Zeit <a href="http://twitter.com/#!/Pia_Poulain/status/132155137547448320" target="_blank">mit seherischen Fähigkeiten geweissagt hat</a>:</p>
<p><a title="Twitter    Pia_Poulain  Wenn ich Rentner bin  möch ... by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6419152217/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7003/6419152217_7d0b5dfeff_z.jpg" alt="Twitter    Pia_Poulain  Wenn ich Rentner bin  möch ..." width="600" height="250" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Von Ökologie und den Menschen</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/05/05/von-okologie-und-den-menschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 14:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[gallenbitter]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Oetting]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser heutiger Gastautor ist Dr. Martin Hermann Oetting. Bekannt ist er auf Twitter und dem Namen @oetting. Manchmal bloggt er, hauptberuflich ist er Twitterlesungsmoderator. Diese Twitkrit liegt bei uns schon bereits seit gefühlten Monaten herum. Wir haben es verschlampt, sie zeitnah zu veröffentlichen, finden sie aber viel zu schade fürs Endlager. ___ Die Erkenntnis, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Unser heutiger Gastautor ist Dr. Martin Hermann Oetting. Bekannt ist er auf Twitter und dem Namen @oetting. Manchmal <a href="http://oetting.posterous.com/">bloggt</a> er, hauptberuflich ist er <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eOIYLUgAA3o">Twitterlesungsmoderator</a>. Diese Twitkrit liegt bei uns schon bereits seit gefühlten Monaten herum. Wir haben es verschlampt, sie zeitnah zu veröffentlichen, finden sie aber viel zu schade fürs Endlager.<br />
</small>___</p>
<p>Die Erkenntnis, dass wir Menschen hier auf Erden nur als Gäste unterwegs sind, ist nicht neu. Sie wird insbesondere dann herumgereicht, wenn wir mal wieder an irgendeiner Stelle Ökosysteme zerstören, Spezies dutzendweise ausrotten, oder irreperable Schäden hinterlassen, die unsere Kindeskinder mit großen Augen ob unserer gnadenlosen Rücksichtslosigkeit werden staunen lassen. Das Thema ist zeitlos.<span id="more-2749"></span></p>
<p>Das Problem: die Erkenntnis, dass wir hier nur Gäste sind, hat leider etwas sehr Theoretisches. Sie wirkt nicht recht handlungsanweisend. Darum bin ich mehr als dankbar dafür, dass <a title="Twitter-Profil von gallenbitter" href="http://twitter.com/gallenbitter">@gallenbitter</a> die Sache ein wenig greifbarer gemacht hat. Damit man sich das besser vorstellen kann:</p>
<p><a title="screen-capture-7 by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5690502312/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5225/5690502312_9a5c8490fb_z.jpg" alt="screen-capture-7" width="599" height="241" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet." href="https://twitter.com/#!/gallenbitter/status/47043778174922752">[Link]</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gastkritik: Windowspöbeln</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2010/08/02/gastkritik-windowspobeln/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[/**** Gastkritik von @enypsilon- Nicole Y. Männl, die als nebenberufliche Autonärrin und Vorzeigegeekgirl unter 0511web.de ihre Leidenschaften teilt. Doch manchmal haben auch Leidenschaften ihre dunkle, animalische &#8211; oft gewalttätige Seite. Nicole entschloss sich, diese bei uns zu veröffentlichen. ****/ Wenn man mal Probleme mit seinem Windows-System hat, dann erntet man zumeist das Frohlocken und Näänänänäh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>/****<br />
<em>Gastkritik von  @<a href="http://twitter.com/enypsilon">enypsilon</a>-  Nicole Y. Männl, die als nebenberufliche Autonärrin und Vorzeigegeekgirl unter <a href="http://0511web.de">0511web.de</a> ihre Leidenschaften teilt. Doch manchmal haben auch Leidenschaften ihre dunkle, animalische &#8211; oft gewalttätige Seite. Nicole entschloss sich, diese bei uns zu veröffentlichen.</em><br />
****/</p>
<p><span id="more-1642"></span><br />
Wenn man mal Probleme mit seinem Windows-System hat, dann erntet man zumeist das Frohlocken und Näänänänäh der Mac-Benutzer: &#8220;Kauf&#8217; Dir &#8216;nen Mac&#8221; ist da noch harmlos. Diese Tweets sind leider nicht mehr über die Twitter-Suche auffindbar, ich kam aber mindestens zweimal in diesen Genuss eines derartigen Replies oder ähnlichen Nettigkeiten, die ich nicht als besonders hilfreich oder tröstlich empfand. </p>
<p>Seitdem schaue ich mir &#8211; ganz heimlich &#8211; die Tweets an, in denen &#8211; unspezifisch, allgemein gesprochen &#8211; Hard- und Software Probleme eine Rolle spielen und vergleiche die Reaktionen und Aussagen, speziell natürlich auch die Wortwahl. Ich werde sicherlich noch den mspro darüber visieren lassen müssen, um noch ein paar mehr empathische Fremdwörter subscribieren zu können, da questioniere ich ihn dann später mal. Zurück zu: &#8220;Meine kleine Studie&#8221;, sie ist bisher unveröffentlicht und megageheim. Einen kleinen exklusiven Auszug bekommt Ihr hier zum Vorablesen und twitkritten:  </p>
<p>Die Mac-Jünger sind nun etwas stiller mit ihren Advice-Tweets geworden, so zumindest scheint es, denn ausgleichend (Apple ist doch nicht perfekt?) fluchen sie mittlerweile auch gelegentlich ein bisschen vor sich hin.<br />
Zwischendrin mal wieder ein Jubel-Tweet, dass die Time Machine alles gerettet hat. Hmm, so ein Tool brauchte ich bisher als Windows-Dosen-User nicht. Bei mir ging wenigstens &#8211; aber nur einmal &#8211; gleich die Festplatte komplett kaputt, so dass gar nix mehr zu retten war.</p>
<p>Wobei eben der Unterschied zwischen Windows- und Mac-Usern im Temperament zu liegen scheint. Im Anwendungsfalle zumindest. Meine Studie berichtet von einem Subjekt, das sich als Mac-User bezeichnet und vor einem Windows-Rechner sitzen muss, zwangsweise! Da kommen wir zu interessanten und ganz neuen Erkenntnissen. Beurteilt man das Feuer, was in den Tweets von Windows-Anwendern (zwangsweise oder freiwillig) brennt, so meint man, diese Menschen lassen  einfach alles raus. Gleich ihrer Herkunft oder des Zugehörigkeitsgefühls einer bestimmten ursprünglichen Hardware/Software-Gruppe, der sie sich selber zuordnen. Ist ja auch gut so, wenn man nichts unterdrückt, wegen der Psyche und so.</p>
<p>Spannend zu beobachten, wenn ein Apple-Fanboy (so steht es in seiner Bio) aktiv und betroffen über Windows motzen darf. Als ich neulich in meine Timeline schaute, explodierte es geradezu aus gr4y heraus:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4849717868/" title="Bildschirmfoto 2010-08-01 um 10.52.17 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4849717868_5852e4c37d_b.jpg" width="618" height="376" alt="Bildschirmfoto 2010-08-01 um 10.52.17" /></a><br />
[<a href="http://twitter.com/gr4y/status/18860532697">LINK</a>]</p>
<p>Das war deutlich. Okay, manchmal hat man sich eben nicht mehr im Griff, verständlich &#8230;<br />
kann passieren, sollte nicht, ist passiert.<br />
Ein paar Minuten später &#8211; etwas leiser &#8211; kam die nächste Statusmeldung. gr4y hatte sich etwas beruhigt und plante schon (ich glaube unbewusst und ungewollt) seine neuesten Social Media Aktivitäten, passend zur Situation:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4849098525/" title="Bildschirmfoto 2010-08-01 um 10.52.43 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4849098525_ae14fb8d0d_b.jpg" width="615" height="334" alt="Bildschirmfoto 2010-08-01 um 10.52.43" /></a><br />
[<a href="http://twitter.com/gr4y/status/18860849718">LINK</a>]</p>
<p>Nun gut, ist der Ruf erst ruiniert, youtubed es sich ganz ungeniert. gr4y scheint sein Problem dann durch fortgesetztes exzessives Windowspöbeln &#8211; außerhalb der Timeline &#8211; in den Griff bekommen zu haben, denn danach war Ruhe in der Kiste und kein Video online.</p>
<p>Vielleicht hat er auch zur altmodischen Methode gegriffen und hat sich extern Hilfe geholt. Ein guter Kumpel kam vorbei, hat ihm über das Köpfchen gestrichen und ihm dabei geholfen, das Problem in den Griff zu bekommen, vielleicht sogar zu lösen.</p>
<p>Kein Kumpel in Sichtweite? Du bist ganz allein? Die Internetverbindung funktioniert nicht mehr? Panik! </p>
<p>Du suchst Deine Zugangsdaten, Dir schwant schon etwas, legst aber dennoch alles bereit, setzt Dich mit dem Telefon an den angepöbelten Windows-Rechner und nimmst den Hörer in die Hand. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als die Hotline anzurufen. So, wie unser Freund hoch21 beichtet, äh, berichtet:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4849098727/" title="Bildschirmfoto 2010-08-01 um 10.53.35 by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4849098727_786092cf13_b.jpg" width="625" height="395" alt="Bildschirmfoto 2010-08-01 um 10.53.35" /></a><br />
[<a href="http://twitter.com/hoch21/status/18826331466">LINK</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Jugend ist ein seltsames Spiel</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2010/01/21/die-jugend-ist-ein-seltsames-spiel/</link>
		<comments>http://www.twitkrit.de/2010/01/21/die-jugend-ist-ein-seltsames-spiel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[bangpowwww]]></category>
		<category><![CDATA[zlotylove]]></category>

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		<description><![CDATA[[Link] Unser heutiger Gastautor ist @zlotylove. Im richtigen Leben macht er Musik und manchmal schreibt er auch darüber. Letzteres am liebsten auf dem wunderbaren Musikblog jahrgangsgeraeusche.de. &#8212; Die Jugend ist ein seltsames Spiel. Warten eigentlich heutzutage die Kids ständig auf den Eintritt in die so glamouröse Erwachsenenwelt? Und haben sie ein Recht darauf, sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0pt;"><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4285136132/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2796/4285136132_1dc238210b_o.png" alt="" width="594" height="259" /></a></p>
<p style="margin: 0pt;"><a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/bangpowwww/status/7771649919">[Link]</a></p>
<p style="margin: 0pt;">
<p style="margin: 0pt;">
<p style="margin: 0pt;"><em>Unser heutiger Gastautor ist </em><a title="Twitter-Profil von zlotylove" href="http://twitter.com/zlotylove"><em>@zlotylove</em></a><em>. Im richtigen Leben macht er </em><a title="Das gelobte Land auf MySpace" href="http://www.myspace.com/dasgelobteland"><em>Musik</em></a><em> und manchmal schreibt er auch darüber. Letzteres am liebsten auf dem wunderbaren Musikblog </em><a title="jahrgangsgeraeusche.de" href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/"><em>jahrgangsgeraeusche.de</em></a><em>.</em></p>
<p style="margin: 0pt;"><em>&#8212;</em></p>
<p style="margin: 0pt;">
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">Die Jugend ist ein seltsames Spiel. Warten eigentlich heutzutage die Kids ständig auf den Eintritt in die so glamouröse Erwachsenenwelt? Und haben sie ein Recht darauf, sich in ihrem zarten Alter schon mit „unseren“ Themen zu beschäftigen?</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">So dolle ist dieses Leben nämlich gar nicht. Der Hobbykeller war da schon, wie sagt ihr, cooler. Früher waren Schamhaare noch ein Indiz für den Wechsel und den Sprung ins Verderben oder der Freifahrtschein, um in Kneipen einen Deckel machen zu dürfen. Heute sieht das schon anders aus. Wer die Instyle richtig rum halten kann, betritt das neue Zeitalter in Plateau-Heels. Erfahrung wird weggedisst. Lebenserfahrung steht auf Grabsteinen.<span id="more-1023"></span><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">Ein Fluch scheint auf jedem dieser Jungspunde zu liegen. Irgendwann wachen sie morgens auf und stellen sich ihre Zukunft vor. Und das mit Vorfreude. „Da hat doch Sido von gerappt!“ Schwachsinn!</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">Papa und Mama sind doof. Klar! „Warum haben sie nur was gegen unseren Wunsch Model zu werden?“ Die Jungs zupfen sich die Augenbrauen, ballern sich mit Axe zu. „Die Girls stehen auf gepflegte Männer!“ Schulumkleidekabinen sind Douglas-Dependancen. Geduscht wird nur zuhause.</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">Nur weiter so, denn <a title="Twitter-Profil von bangpowwww" href="http://twitter.com/bangpowwww">@bangpowwww</a> hat die Realität im Visier. Kids, aufwachen! So schnell könnt ihr gar nicht das iPhone aus der Hose fischen und ihr seid in der Hölle. Kein Laufsteg wartet und Gisele Bündchen entwirft für Deichmann. So sieht&#8217;s aus. Die Glitzerwelt wird von Raubeinen beherrscht. Der Recall wird zum erstrebenswerten Erfolgserlebnis. Ein gelber Zettel war mal eine Krankschreibung. Eure Ausbildungsplätze haben da aber schon die Anderen. Zeit mit RTL verplempert.</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">Papa ist eigentlich doch ganz „cool“, denn der zahlt den Sky-Anschluss. Die Frustration treibt euch zu Golf-Treffen auf die Rasthöfe dieser Welt, doch auch hier sind die, die öffentliche Sextreffen organisieren die Coolen. Ab zurück ins Körbchen. Eine Bockwurst oder eine Blutwurstkonserve bleiben da eine Alternative. Wenigstens esst ihr noch Fleisch. Die Nachttanke wird zur In-Kneipe!</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin: 0pt;"><span style="color: #3b3b3b; font-family: Arial; font-weight: normal;"><span style="font-size: small;">Und ich hol&#8217; lässig den alten Herrenbadeanzug aus dem Kleiderschrank. Das Baggerloch wird zur Bühne. Arschbombe! </span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über Sinn und unter Sinn des Twitterns</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2010/01/14/uber-sinn-und-unter-sinn-des-twitterns/</link>
		<comments>http://www.twitkrit.de/2010/01/14/uber-sinn-und-unter-sinn-des-twitterns/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser fleißiger Gastautor @wikipeter sinniert heute für uns über das, was dieses Twitter eigentlich ausmacht. Es folgt: Eine Grundsatzrede. Eigentlich dürfte ich ja gar nicht über dieses Thema referieren. Ich bin ja noch so jung hier, gerade erst neun Monate „dabei“. Aber: Immer wieder (und damit meine ich sowohl immer als auch immer wieder aufs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser fleißiger Gastautor <a href="http://twitter.com/wikipeter">@wikipeter</a> sinniert heute für uns über das, was dieses Twitter eigentlich ausmacht. Es folgt: Eine Grundsatzrede.</em></p>
<p>Eigentlich dürfte ich ja gar nicht über dieses Thema referieren. Ich bin ja noch so jung hier, gerade erst neun Monate „dabei“. Aber:</p>
<p>Immer wieder (und damit meine ich sowohl immer als auch immer wieder aufs Neue) werde ich gefragt, was das denn so auf sich habe mit diesem Twittern. Mit dieser ganzen öffentlichkeitsbezogenen Selbst… ähm… kasteiung. Ich muss gestehen, dass mir dazu auch nach dreivierteljähriger Erfahrung selten eine geeignete Ausrede einfällt. Und also sprach Wikipeter:</p>
<p>Twitterer (Twitteratis) nehmen sich Freiheiten heraus, die im Gesellschaftsmodell des beginnenden 21. Jahrhunderts so nicht vorgegeben sind, als da wären:<br />
<span id="more-1004"></span></p>
<p>Die Anstiftung zu eigenem Urteil. Es gibt so viele Meinungen, Richtungen, politische und emotionale Gewichtungen, dass man sich zwangsläufig nicht einigen kann und so angehalten wird, sich ein eigenes Bild des Geschehens zu machen und dieses auch kundzutun. Dadurch wiederum erfährt man Kritik, mit der umzugehen, wie jeder weiß, nicht allzu leicht ist. Aber – und wir lernen weiter – mit der Kritik „geschätzter Fremder“ (aka Twitterer) kann man leichter umgehen und erfährt auf wundersame Weise eine neue Gabe: Man wird zu Toleranz angestiftet, erzogen, gebildet.</p>
<p>Doch Twitterer erfahren noch mehr. Durch den im alltäglichen Leben eher unwahrscheinlichen Fall, dass sich konträre Ansichten wahrlich friedlich debattieren lassen, bietet Twitter ein Modell der friedlichen Koexistenz unterschiedlichster Ansichten über alle Fragen des Lebens, des Universums und des ganzen Restes dar. Denn einige Eigenschaften scheinen besonders ausgeprägt bei der Masse der Twitten und Twitteratis zu sein, die ich so eher selten in freier Wildbahn erlebte:</p>
<p>Da ist ein gesundes  Misstrauen gegenüber politischem Konsens, gerne auch feierlich zelebriert und von „Gegnern“ milde konterkariert. Da ist, und das mehrheitlich, ein äußerst schönes, quasi post-anarchistisches, unfeierliches Verhalten zum Staat, ausgedrückt durch schonungslose Kritik einerseits und bedingungsloses Wertehalten andererseits. Das wiederum impliziert einen weiteren Konsens der Twittergemeinde: ein schier  boshaftes Festhalten an der schönen Utopie von der allseits gebildeten und interessierten Persönlichkeit. (Im Gegenzug dazu haben wir das Kreditkartenproletariat, eine Elite von bürgerlich blödgebildeten Miniintellektuellen, die sich nicht mit der Rohkost von “Außenseitern” abspeisen lassen will. Diese nennen wir gern vereinfachend „Bild-Leser“, auch wenn sie auf den Bahnhöfen der Republik mit der „Zeit“ gehen.)</p>
<p>Manch einem geht das zu weit. Erholung! heißt der Plan, und dieser wird in teils unerträglicher Masse öffentlich zelebriert (vgl. <a href="http://www.twitkrit.de/2010/01/07/freiheit-fur-trash-tv-twitterer/">twitkrit 07/01/10</a>). Es erfolgt, zumindest teilweise,  ein Rückzug ins Privatleben, das nur existiert, weil es zum Bestehen des Öffentlichen beiträgt. Doch das ist wieder eine neue Twitkrit wert.</p>
<p>Und zur Untermauerung meiner Thesen sei hier ein folgerichtiger Tweet angebeispielt:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4274290540/" title="isso by twitkrit, on Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2740/4274290540_a79ee1b1dd_o.png" width="586" height="180" alt="isso" /></a><br />
[<a href="https://twitter.com/Elsa_Seefahrt/status/7661852738">Link</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und hinten ist vorn</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/09/23/und-hinten-ist-vorn/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 12:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine hochphilosophische, einem traurigen Existentialismus verwandte und geradezu lyrische Gastkritik hat uns @wikipeter zugeschickt: Wer sich der Fragwürdigkeit des Lebens bewusst ist und trotzdem ein Ziel anstrebt, ist ein Narr oder ein Held. Letztlich ist alles dasselbe. Verzweiflung in ihrer Ur-Natur zwingt uns Rollen auf, die wir nicht zu spielen wünschen; wir sind alle nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine hochphilosophische, einem traurigen Existentialismus verwandte und geradezu lyrische Gastkritik hat uns <a href="https://twitter.com/wikipeter">@wikipeter</a> zugeschickt:</em></p>
<p>Wer sich der Fragwürdigkeit des Lebens bewusst ist und trotzdem ein Ziel anstrebt, ist ein Narr oder ein Held. Letztlich ist alles dasselbe. Verzweiflung in ihrer Ur-Natur zwingt uns Rollen auf, die wir nicht zu spielen wünschen; wir sind alle nur Statisten ohne nennenswerte Gage, die Hoffnung ist unser Vorschuss. Wir sind Künstler auf Zeit, meistens miserable, zwangsverpflichtet – und was blüht uns?</p>
<p>Die größten Erkenntnisse führen ins Nichts, wir stehen ärmer da, als wir angefangen haben. Armut ist also steigerungsfähig, und wir sehen uns gezwungen, an die Unendlichkeit zu glauben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3946910295/" title="obenuntenoben von twitkrit bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2464/3946910295_83052d6b74_o.png" width="583" height="212" alt="obenuntenoben" /></a><br />
[<a href="https://twitter.com/silbermund/status/4129283402">Link</a>]</p>
<p>Glaube gepaart mit Erkenntnis ist dennoch heikel. Der Intellektuelle bedarf der Lüge genau so wie jeder andere mit dem Unterschied: Er kann nicht betrogen werden. Er muss es selbst tun. Das verlangt höchste Kunstfertigkeit, man sollte diesen geistigen Handwerkern höchste Bewunderung zollen.</p>
<p>Und Applaus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Phänomen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 16:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[/***** Unser heutiger Gastautor Ennomane ist ein langjähriger, unglaublich guter Blogger, der aber erst durch Twitter nach langer Auszeit wieder zu seinen Worten fand. Nach allerlei Herumprobierei bloggt er zunehmend erfolgreich auf ennomane.de, einer Sitzgelegheit für Couchpotentials. Natürlich ist auch sein Twitteraccount @ennomane jederzeit follownswert, nicht nur wegen des Katzenkontents. *****/ Eine kleine Recherche fördert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>/*****<br />
<em>Unser heutiger Gastautor Ennomane ist ein langjähriger, unglaublich guter Blogger, der aber erst durch Twitter nach langer Auszeit wieder zu seinen Worten fand. Nach allerlei Herumprobierei bloggt er zunehmend erfolgreich auf <a href="http://www.ennomane.de/">ennomane.de</a>, einer Sitzgelegheit für Couchpotentials. Natürlich ist auch sein Twitteraccount @<a href="http://twitter.com/ennomane">ennomane</a> jederzeit follownswert, nicht nur wegen des Katzenkontents.</em><br />
*****/</p>
<p>Eine kleine Recherche fördert es an den Tag: Katzencontent ist ein Thema, das bei Twitkrit bisher sträflich vernachlässigt wurde. Sträflich weil – seien wir ehrlich – der Siegeszug des Web 2.0 untrennbar mit damit verwoben ist. Wo wäre z.B. Twitter heute ohne Twitpics von Samtpfoten? Als ich hier meine ersten Gehversuche machte, war es der Katzencontent, der mir massiv Follower bescherte. Kein Katzentweet (egal in welcher Sprache) ohne neue, oft wildfremde Follower aus Übersee. Kein Twitpic ohne Replies, in denen laut HOW CUTE! MARVELOUS! <strike>gerufen</strike> geschrieben wird. Wellen kommen und gehen, mal twittern wir wie bei Muttern, mal schreien wir #Zensursula! Allein das Interesse am Katzencontent scheint kaum Schwankungen unterworfen zu sein.</p>
<p>Über die Ursachen dieses Phänomens haben sich schon größere Geister den Kopf zerbrochen. Natürlich sind Katzen süße Fellknäuel, aber daran kann es nicht liegen, oder hat es jemand geschafft, mit Hamstern, Zwergkaninchen oder Laufenten <a href="http://twitter.com/sockington">500.000 Follower</a> zu gewinnen? Natürlich sind Katzen das Standard-Informatiker-Haustier überhaupt, aber auf Twitter tummeln sich längst nicht nur Nerds. Ist es die zuweilen köstliche Ironie der LOLcat-Bildchen? Auch nicht, denn der größte Teil des Katzencontent kommt ohne sarkastische Taglines aus. Vielleicht liegt es daran, dass Katzen liebenswerte Individualisten sind – genau wie die meisten Twitterer.</p>
<p>Leider kann ich keine neuen Antworten geben. Ich weiß es einfach nicht. Was ich aber weiß: Warum Hundecontent niemals ein vergleichbares Potenzial haben wird.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3562801859/" title="twitkrithuendin von twitkrit bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3299/3562801859_5dd4fcf767_o.png" width="632" height="242" alt="twitkrithuendin" /></a><br />
[<a href="http://twitter.com/Pokemonfan13/status/1850183017">Link</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die kürzeste Erzählung ever.</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/05/20/die-kuerzeste-erzaehlung-ever/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 16:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wunderbare, kaffeetrinkende und literaturtheoriebesessene Miss Sophie lieferte und einen Gastbeitrag, der ein altes Subgenre der Twitkrit aufgreift und doch radikal neu interpretiert. Endlich wieder statt Tweetkritiken eine Twittererkritik. Und dann noch eine, die die Texte des Autors links liegenlässt (beinahe), und sich nur seinem Namen widmet. Grundlagensemiotik at it&#8217;s very best! (P.S.: Ihr dürft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die wunderbare, kaffeetrinkende und literaturtheoriebesessene <a href="http://twitter.com/ms_sophie">Miss Sophie</a> lieferte und einen Gastbeitrag, der ein altes Subgenre der Twitkrit aufgreift und doch radikal neu interpretiert. Endlich wieder statt Tweetkritiken eine Twittererkritik. Und dann noch eine, die die Texte des Autors links liegenlässt (beinahe), und sich nur seinem Namen widmet. Grundlagensemiotik at it&#8217;s very best!<br />
<small>(P.S.: Ihr dürft auch Gastbeiträge einschicken! Einfach an kritiker bei twitkrit und dann ein Punkt und de mailen. Was gefällt, von guten Freunden ist oder genug Penunzen im Anhang hat, mag der Beginn einer wunderbaren Twitkritkarriere sein.)</small></em></p>
<p>*schlürf* … Sekunde, bitte. Bin gleich soweit. … *runterschluck*<br />
So, jetzt. Ich musste mir diesen Twitternamen schnell noch wortwörtlich auf der Zunge zergehen lassen: <a href="http://twitter.com/5Kaffeespaeter">@5Kaffeespaeter</a><br />
Als gestandenem Koffeinjunkie und gleichzeitiger Literaturwissenschaftlerin bereitet mir der Name sowohl gustorischen als auch intellektuellen Hochgenuss.</p>
<p>&#8220;Wat? Wat willse denn jetze? Intellektueller Hochjenuss? Wat is an dieser schwarzen Plörre denn bitte intellektuell?&#8221; &#8220;Jahaa, uffjepasst und druff jelauscht!&#8221;</p>
<p>@5Kaffeespaeter ist nämlich ein heißer Kandidat für die kürzeste Erzählung ever.</p>
<p>Was macht eine Erzählung zu einer Erzählung? Irgendwer macht irgendwas und da quatscht einer drüber? Den Typen in der Geschichte passiert was und dann ist nachher alles anders als vorher? Ja, so in etwa.<br />
Da ist also dieser Irgendwer und da ist irgendwas mit diesen 5 Kaffee. Aber was war vorher? Und was kommt jetzt? Und sowieso und überhaupt: Was ist dazwischen passiert? Oder auch nicht passiert, denn wenn jemand ganze 5 Tassen Kaffee trinken muss, dann ist da was &#8211; ihr ahnt es &#8211; da ist was im Argen.</p>
<p>Das verschleierte Hirn, dessen Vorhang heute unter keinen Umständen mit den üblichen 3 Kaffee zum Öffnen bewegt werden kann. Vielleicht auch das Design, das heute Nacht noch fertig werden muss. Das Treffen mit der Freundin, die einem die Trennung von der ach so großen Liebe offenbart. Oder doch ein ganz normaler Arbeitstag, klassisch from 9 to 5. Was soll man in seinem Büro schon machen außer Kaffee Kaffee Kaffee &#8230; Und was war vorher?<br />
Durchzechte Nacht. Die Arbeit mal wieder bis auf den letzten Drücker vorgeschoben. Statt dem Kundenauftrag das nächste große Ding programmiert &#8230; Und danach?<br />
Schlafen. Nach 5 Kaffee ist das wohl nur bei koffeinresistenten Zeitgenossen oder eben Junkies wahrscheinlich.<br />
Wie ein Flummi durch die Gegend hopsen. Schon eher. Des Nächtens wach im Bett liegen und über das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit sinnieren &#8230;</p>
<p>Da steckt ne ganze Menge drin, in dieser Erzählung &#8220;5kaffeespaeter&#8221;. Da kann man als Leser schon genüsslich seine Gedanken schweifen lassen. Vielleicht ist da ja auch gar nichts im Argen. Nein, kein Drama, keine Hektik, keine großen Gefühle. Bei mir zum Beispiel&#8230;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3548040487/" title="coffee von twitkrit bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2423/3548040487_bdf3e32fdd_o.png" width="594" height="171" alt="coffee" /></a><br />
[<a href="http://twitter.com/5Kaffeespaeter/status/1816312058">Link</a>]</p>
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		<item>
		<title>Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 10: @mcwinkel in Bild und Ton</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/05/12/jubilaeumsgasttwitkrit-jgt-10-mcwinkel-in-bild-und-ton/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 10:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[jgt]]></category>
		<category><![CDATA[beatles]]></category>
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		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Den krönenden Abschluss unserer Jubiläumsgasttwitkritwochen bereitet uns @mcwinkel. Normalerweise beglückt uns der wohl bekannteste Blogger der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt mit dem geschriebenen Wort auf whudat.de, heute allerdings präsentiert er uns in mehr als 140 Sekunden, aber dann doch deutlich weniger als 140 Minuten, seine Lieblingstweets in Bild und Ton. Wir freuen uns darüber und sagen artig: Danke!  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Den krönenden Abschluss unserer Jubiläumsgasttwitkritwochen bereitet uns </em><a title="Twitter-Profil von mcwinkel" href="http://twitter.com/mcwinkel"><em>@mcwinkel</em></a><em>. Normalerweise beglückt uns der wohl bekannteste Blogger der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt mit dem geschriebenen Wort auf </em><a href="http://www.whudat.de/"><em>whudat.de</em></a><em>, heute allerdings präsentiert er uns in mehr als 140 Sekunden, aber dann doch deutlich weniger als 140 Minuten, seine Lieblingstweets in Bild und Ton. Wir freuen uns darüber und sagen artig: Danke! </em></p>
<p>&#8212;</p>
<p> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lTsFHm689bQ&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/lTsFHm689bQ&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=lTsFHm689bQ">Direktgasttwitkritwinkel</a></p>
<p>Und hier noch die Links zu den besprochenen Tweets:</p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/mcwinkel/statuses/1173117094">[Lachsöl]</a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/mcwinkel/statuses/1468995283">[Yoga]</a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/stburnster/status/1657619325">[Vergesslichkeit]<br />
</a><a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/stburnster/status/1593216387">[H-Ausfall]<br />
</a><a title="Der Link zum Tweet" href="http://historicaltweets.com/2008/10/28/ice-cube-has-to-tweet-it-was-a-good-day/">[Ice Cube]<br />
</a><a title="Der Link zum Tweet" href="http://historicaltweets.com/2008/10/23/john-lennon-twitters-his-new-love/">[John Lennon]</a> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 9: @baranek über Modern Leasing</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/05/11/jubilaeumsgasttwitkrit-jgt-9-baranek-ueber-modern-leasing/</link>
		<comments>http://www.twitkrit.de/2009/05/11/jubilaeumsgasttwitkrit-jgt-9-baranek-ueber-modern-leasing/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[jgt]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[baranek]]></category>
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		<category><![CDATA[leasing]]></category>
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		<category><![CDATA[mcdd09]]></category>
		<category><![CDATA[papa]]></category>
		<category><![CDATA[tineroyal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vorletzte JGT zu unserem langen Geburtstagsfest stammt von unserem fleißigsten Gastkritiker @baranek, dem wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die stete Begleitung und Unterstützung entgegen rufen! Was kann man heutzutage nicht alles mieten! Oder mietkaufen oder leihen oder leasen (sprich: liesen)? Autos, Möbel, Apparate, ja, ganze Wasserwerke und Krankenhäuser, von Fußballstadien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die vorletzte JGT zu unserem langen Geburtstagsfest stammt von unserem fleißigsten Gastkritiker <a href="http://twitter.com/baranek">@baranek</a>, dem wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die stete Begleitung und Unterstützung entgegen rufen!</em></p>
<p>Was kann man heutzutage nicht alles mieten! Oder mietkaufen oder leihen oder leasen (sprich: liesen)? Autos, Möbel, Apparate, ja, ganze Wasserwerke und Krankenhäuser, von Fußballstadien und Großraumfliegern ganz zu schweigen. Großes Geld ausgeben? Pah! Nix da! Jeden Tag ein bisschen löhnen, das tut weniger weh. Obwohl es natürlich mehr kostet, ganz am Schluss. Aber wer rechnet sich das schon schlecht, wenn es auch schön geht? Niemand. Eben.</p>
<p>Kürzlich konnten wir diese Nachricht von <a href="http://twitter.com/tineroyal">@tineroyal</a> lesen, die uns ein neues Universum eröffnet: Twitterer leasen.</p>
<p><a title="modern leasing von twitkrit bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3521838800/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3574/3521838800_de08d3e909_o.png" alt="modern leasing" width="593" height="215" /></a><br />
[<a href="http://twitter.com/tineroyal/status/1612092214">Link</a>]</p>
<p>Ist doch nett: man weiß nichts mit sich anzufangen und leiht sich mal so einen Tweetschreiberling. Der macht einem dann die Timeline voll und gut ist. Soll erfüllt, viel kommuniziert, Spaß gehabt für lau. Aber halt! Wer ist <a href="http://twitter.com/jfschlinck">@jfschlinck</a>? Tja, Leute, Pech gehabt, das ist nämlich ein Hosenscheißer, ein Würmchen, ein Milchsauger, wie er im Buche steht. Aber schon twittern! Macht wohl seine Bezugsperson für ihn, eben @tineroyal (frau/mama/single). Die weilte, als sie dieses Leasingangebot twitterte, gerade auf dem MCDD09 (manchmal wissen wir auch nicht mehr, was die Camp-Hashtags bedeuten: Mamacamp Dresden 2009?). Und wollte wohl mal ihre Ruhe haben. So mag der Plan entstanden sein, den Wonneproppen für einen kleinen Spaziergang in der frischen Luft abzugeben.</p>
<p>Wir meinen: klasse! Zwanzig Minuten Papa/Mama-spielen, mal so richtige Erwachsenenweltluft schnuppern, Verantwortung für echtes Leben übernehmen. Schult. Gibt good vibes. Macht einen schlanken Fuß (würde @nico sagen). Und für die Herren: Babys machen Männer extrem attraktiv für die Damenwelt! Der beste Leasingvertrag also, der uns bisher untergekommen ist.</p>
]]></content:encoded>
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