Eigentlich sollte Jesus Christus heute als Sohn Gottes in den Himmel fahren. Davon bemerken freilich die meisten Menschen eher wenig. Im Vordergrund stehen indes die Fahrten von kleinen vierrädrigen Handwagen mit Deichsel zum Transport von Lasten. Das bevorzugte Transportgut ist heute Bier. – Es ist Vatertag. (Wer es bislang nicht schaffte, ein Kind zu zeugen, aber heute trotzdem biertrinkend mit einem Bollerwagen durch die Lande ziehen möchte, pflegt die moderne Bezeichnung “Herrentag”.)
@ennomane weiß geschickt zu nutzen, dass ein großteil der männlichen Konkurrenz heute feierbedingt außer Gefecht gesetzt ist:

[Link]
Natürlich steht auch für den bollerwagenlosen Hausierer der Spaß im Hintergrund, wenngleich doch ein ganz anderer. Lobenswert, dass @ennomane trotz aller Wollust verantwortlich handelt, und sich und seine Geschlechtspartnerinnen vor ansteckenden Krankheiten und Kindern schützt. Falls er bis zum nächsten Herrentag ein wenig an seinem Durchhaltevermögen arbeitet, empfehlen wir, künftig den Kondomvorrat mittels Bollerwagen zu transportieren. So schafft man mehr – und fällt auch nicht so auf.
Weiterlesen
Wir lieben Twitter. Deswegen sind wir hier, deswegen schreiben wir fast jeden Tag in dieses Blog. Aber manchmal ist es nicht leicht mit der Liebe. Seit Tagen nichts als Witzchen über koksende Versicherungsvertreter und durchfallverursachendes Gemüse. Manchmal hat man es so satt. Aber eine wirklich wahre Liebe übersteht das schon.
Weiterlesen
Die Komplexität in der Welt nimmt zu. Schon lange können wir unseren Eltern nicht mehr erklären, was wir den ganzen Tag in unseren Homeoffices treiben und Robert Lembkes Schweinerl verhungerten heutzutage. Selbst die Schlagfertigsten unter uns ringen bei der Frage “Was machen Sie beruflich?” nach Worten.
Umso mehr freuen wir uns, wenn jemand in der Lage ist, eine so klare Antwort zu geben wie @der_handwerk:

[Link]
Es ist beruhigend zu sehen, dass nicht alle irgendwas mit Medien, Internet oder beidem machen, sondern dass es auch noch ehrliche Arbeit gibt, unter der sich jeder etwas vorstellen kann.
Weiterlesen
Menschen gewöhnen sich schnell an Dinge. Verhält sich ein Mensch über einen gewissen Zeitraum in einer bestimmten Art und Weise, so neigen manche Beobachter dazu, eben nur noch diesen Teilaspekt des anderen zu erkennen. In der Psychologie spricht man von selektiver Wahrnehmung.
Weiterlesen
Anlässlich des Tages der Liebenden zeigte der deutsch-französische Kultursender ARTE im vergangenen Jahr eine Dokumentation über einen japanischen Bondagekünstler. Unkommentiert konnte man in dem Film sehen, wie junge hübsche Mädchen Schlange standen, um sich von einem älteren Herrn, der in seiner Bedächtigkeit an den bonsaizüchtenden Karatetrainer Mister Miyagi erinnerte, an die Decke fesseln zu lassen: Ein Mädchen kam, machte sich nackig, wurde gefesselt, dann wieder entfesselt. Dann ging das Mädchen und das nächste kam etc.
Weiterlesen
Wir leben in einer Gute-Laune-Gesellschaft. Wer von dieser Norm abweicht, wird von seiner Umwelt zuweilen kritisch beäugt. Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger erhob kürzlich in einem Interview die Heiterkeit sogar zu einer moralischen Frage.
Weiterlesen