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	<title>Twitkrit &#187; bosch</title>
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	<description>Das Fachblog für Twitteraturkritik.</description>
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		<title>Kurzweiliges Fußballspiel</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Abpfiff]]></category>
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		<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Hotzspots]]></category>
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		<category><![CDATA[Preußen Münster]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war es wieder so weit. Irgendein Fußballspiel wurde im Fernsehen übertragen. Meistens ist ja so, dass 90 Minuten lang so gut wie gar nichts passiert. Während andere Twitterer sich bei der Berichterstattung über dieses Nichts oft in unnötigen Details über Spielzüge von Vereinen wie FC St. Pauli, Preußen Münster oder gar der Deutschen Nationalmannschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es wieder so weit. Irgendein Fußballspiel wurde im Fernsehen übertragen. Meistens ist ja so, dass 90 Minuten lang so gut wie gar nichts passiert. Während andere Twitterer sich bei der Berichterstattung über dieses Nichts oft in unnötigen Details über Spielzüge von Vereinen wie FC St. Pauli, Preußen Münster oder gar der Deutschen Nationalmannschaft verlieren, dampft <a href="http://twitter.com/HotzPots">@HotzPots</a> die Sportmeldungen vom Fußballplatz auf das Wesentliche ein:<span id="more-1211"></span></p>
<p><a title="screen-capture-2 von twitkrit bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4405450495/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4060/4405450495_5cd1a2ce90_o.png" alt="screen-capture-2" width="600" height="200" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/HotzPots/status/9937917789">[Link]</a></p>
<p>und 90 Minuten später:</p>
<p><a title="screen-capture-3 von twitkrit bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4405450497/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4002/4405450497_266e462994_o.png" alt="screen-capture-3" width="600" height="200" /></a></p>
<p><a href="https://twitter.com/HotzPots/status/9942060273">[Link]</a></p>
<p>Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Das ist sehr prägnant, geradezu lobenswert kurzweilig. So läuft kein Fußballberichterstatter Gefahr, von den Fußballhassern unter seinen Freunden entfollowt zu werden. Und mehr interessiert eigentlich auch niemanden.</p>
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		<title>Böse Nachbarn zu Zeiten des Liebesfestes</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/12/10/bose-nachbarn-zu-zeiten-des-liebesfestes/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 23:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[zlotylove]]></category>

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		<description><![CDATA[
[Link]
Weihnachten steht vor der Tür — das Fest der Liebe. Alle Menschen sind gut zueinander, freuen sich morgendlich über das geöffnete Türchen in ihren Adventskalendern, laben sich an den Glühweinständen in den Innenstädten und holen die Wham-CD von &#8220;Last Christmas&#8221; vom Dachboden hervor. Überall duftet es nach Zimt, man kauft Geschenke für die Liebsten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4172224954/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2610/4172224954_7c78f552d8_o.png" alt="" width="597" height="261" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/zlotylove/status/6437007296">[Link]</a></p>
<p>Weihnachten steht vor der Tür — das Fest der Liebe. Alle Menschen sind gut zueinander, freuen sich morgendlich über das geöffnete Türchen in ihren Adventskalendern, laben sich an den Glühweinständen in den Innenstädten und holen die Wham-CD von &#8220;Last Christmas&#8221; vom Dachboden hervor. Überall duftet es nach Zimt, man kauft Geschenke für die Liebsten und überlegt schon einmal, wie man in diesem Jahr den Weihnachtsbaum zu schmücken gedenkt.</p>
<p>Nur <a title="Twitter-Profil von @zlotylove" href="https://twitter.com/zlotylove/">@zlotylove</a> nicht. Obwohl er eigentlich prädesteniert wäre, ein guter Weihnachtsmann zu sein, — trägt er doch immerhin das Wort &#8220;Liebe&#8221; in seinem Nickname —, so nutzt er das bevorstehende Krippenfest dazu aus, Unfrieden in seiner Nachbarschaft zu stiften. Die junge Familie, die in der Wohnung unter ihm wohnt, hat sich gerade so gut eingelebt und fühlt sich wohl. Kein Wunder, denn es ist Platz genug für die vier Jungs im Alter von 8-12 Jahren. Die Wohnung ist günstig und geräumig, so dass alle ihrem Hobby Fußballspielen auch zur kalten Jahreszeit nachkommen können: und zwar indoor. Da gerade kein Kindergarten in der näheren Umgebung gebaut wird, gegen dessen Errichtung @zlotylove beim zuständigen Gericht Klage einreichen könnte, was in den vergangenen Jahren zu @zlotyloves größtem Glück geworden ist, versucht er einfach, sich anderweitig auf perfide Art und Weise den lieben Kleinen in seinem Umfeld zu entledigen.</p>
<p>Ich wünsche @zlotylove von ganzem Herzen, dass sein Wunsch, den er durch geschickte Manipulation zu dem Wunsch des Nachbarjungen gemacht hat, in Erfüllung geht: denn die Wohnung genau über @zlotylove ist nicht nur heller und frisch saniert, sondern auch noch frei. Frohe Weihnachten — und auf weiterhin gute Nachbarschaft!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Demokratisierung der People-Magazine</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/10/15/die-demokratisierung-der-people-magazine/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[amselwilli]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitterkritische Stimmen in den alten Medien behaupten gern, über den von uns so geschätze Kurznachrichtendienst werden unablässig Belanglosigkeiten in die Welt geblasen. Diese Betrachtungsweise ist eine sehr oberflächliche.
Dass Twitter viel mehr ist, sozusagen die Demokratisierung der People-Magazine, gar eine Art Homestory für jedermann darstellt, wird dabei gern vernachlässigt. Während wir von Dieter Bohlens Oma längst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twitterkritische Stimmen in den alten Medien behaupten gern, über den von uns so geschätze Kurznachrichtendienst werden unablässig Belanglosigkeiten in die Welt geblasen. Diese Betrachtungsweise ist eine sehr oberflächliche.</p>
<p>Dass Twitter viel mehr ist, sozusagen die Demokratisierung der People-Magazine, gar eine Art Homestory für jedermann darstellt, wird dabei gern vernachlässigt. Während wir von Dieter Bohlens Oma längst die Lieblingsfarben ihrer Schlüpfer und von Boris Beckers Wäschekammerbekanntschaften die Mundspraymarke kennen, wissen wir über den kleinen Mann von nebenan so gut wie nichts. Das ist eigentlich schade. <span id="more-728"></span>Daher können wir dankbar sein, dass uns <a title="Twitter-Profil von amselwilli" href="http://twitter.com/amselwilli">@amselwilli</a> einen interessanten Einblick in sein Privatleben gibt:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/4004471645/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2608/4004471645_603461b193_o.png" alt="" width="600" height="293" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/amselwilli/status/4792686208">[Link]</a></p>
<p>Etwas schüchtern und mit fehlendem Komma kommt dieser Tweet daher. Das wäre überhaupt nicht nötig gewesen. In Wirklichkeit sind es doch die persönlichen Geschichten, die uns zwischen all den Linkschleudern und Marketingtweets interessieren und berühren.</p>
<p>Wie hätten wir ohne Twitter je erfahren, wie @amselwillis Oma heißt — und dass sie gern Kaffee kocht? Vermutlich hätten wir ohne Twitter nicht einmal gewusst, dass @amselwilli eine Oma hat — geschweige davon, dass es @amselwilli überhaupt gibt.</p>
<p>All das macht diesen Tweet so wertvoll, vollkommen unabhängig von der Uhrzeit seines Erscheinens. Interessant zu wissen wäre allerdings, ob Omas Kaffee auch genießbar ist — oder doch bloß die etwas omatypische dünne Plörre, die zudem unnötigerweise noch weiter mit heißem Wasser gestreckt wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Halteprämie</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/08/24/haltepramie/</link>
		<comments>http://www.twitkrit.de/2009/08/24/haltepramie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 11:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[katjaberlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland, ein Land in der Krise. Keiner kauft mehr Waren ein, niemand nimmt mehr Dienstleistungen in Anspruch. Die Arbeitslosenzahlen steigen wieder, die Krankenstände sind auf Rekordtief. Angst geht um, unter denen, die noch in Lohn und Brot stehen.
Einzig davon ausgenommen sind die wenigen wirklich wahren Leistungsträger unserer Gesellschaft. Neben den brutalstmöglichen Sanierern der landeseigenen HSH-Nordbank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland, ein Land in der Krise. Keiner kauft mehr Waren ein, niemand nimmt mehr Dienstleistungen in Anspruch. Die Arbeitslosenzahlen steigen wieder, die Krankenstände sind auf Rekordtief. Angst geht um, unter denen, die noch in Lohn und Brot stehen.<span id="more-550"></span></p>
<p>Einzig davon ausgenommen sind die wenigen wirklich wahren Leistungsträger unserer Gesellschaft. Neben den brutalstmöglichen Sanierern der landeseigenen <a title="google-Suche: Halteprämie HSH-Nordbank" href="http://www.google.com/search?q=hsh%20nordbank%20halteprämie&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8">HSH-Nordbank</a> zählt auch <a title="Twitter-Profil von katjaberlin" href="http://twitter.com/katjaberlin">@katjaberlin</a> dazu:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3852238266/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3544/3852238266_6cd69beb86_o.png" alt="" width="600" height="270" /><br />
</a><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/katjaberlin/status/3446314927">[</a><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/katjaberlin/status/3446314927">Link]</a></p>
<p>Obwohl wir in Zeiten von sozialen Netzwerken im Internet leben, ist die Visitenkarte für High-Potentials noch immer ein unverzichtbares Statussymbol. Ob allerdings ein bißchen handgeschöpftes Büttenpapier und Bleisatz ausreichen, um eine hochbegabte Mitarbeiterin zu halten, bleibt abzuwarten. Möglicherweise hat sich der vermeintlich billig davongekommene Chef zu früh gefreut: So hat @katjaberlin immerhin ein repräsentatives Namenskärtchen, das sie dem nächsten Headhunter in die Hand drücken kann. Der routinierte Kopfgeldjäger braucht nur einen kurzen Blick auf dieses hochwertige Printerzeugnis zu werfen, und er erkennt sofort: Eine Mitarbeiterin mit einer solch exquisiten Visitenkarte muss eine absolute Spitzenkraft in ihrem Job sein. Die Unterzeichnung des neuen, deutlich besser Dotierten Arbeitsvertrages wird zur Formalie. Der alte Chef indes sollte sich darüber Gedanken machen, ob eine Halteprämie nicht eher zur Erreichung seines Zieles beigetragen hätte &#8211; @katjaberlin hätte sich für eine einmalige Zahlung womöglich bis ans Ende ihres Arbeitslebens für die Firma abgerackert.</p>
<p>Dieses praxisnahe Beispiel aus dem Wirtschaftsleben sollte in jedem Managementtraining für Führungskräfte aus Personalabteilungen zur Pflicht werden. Das macht diesen Tweet so wertvoll.</p>
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		<title>Dialoge in Zeiten des Floskelwesens</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/08/13/dialoge-in-zeiten-des-floskelwesens/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 14:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[maltewelding]]></category>

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		<description><![CDATA[„Grüß Gott!“, „Guten Tag.“, „Schönes Wochenende!“ und „Ich liebe Dich.“ Wie leicht ist das dahingesagt, kaum jemand meint es aber wirklich ernst. Davon handelt die kleine Geschichte, die uns @maltewelding in weniger als 140 Zeichen erzählt:

[Link]
Wir leben in einer Zeit des ausgeprägten Floskelwesens. Im Alltag bedienen wir uns immer mehr dem Satzbaukasten der geschmeidigen Wortwendungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Grüß Gott!“, „Guten Tag.“, „Schönes Wochenende!“ und „Ich liebe Dich.“ Wie leicht ist das dahingesagt, kaum jemand meint es aber wirklich ernst. Davon handelt die kleine Geschichte, die uns <a href="http://twitter.com/maltewelding">@maltewelding</a> in weniger als 140 Zeichen erzählt:<span id="more-493"></span></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3817085901/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2674/3817085901_ebe91d241e_o.png" alt="" width="600" height="278" /><br />
</a><a href="http://twitter.com/maltewelding/status/3205600364">[Link]</a></p>
<p>Wir leben in einer Zeit des ausgeprägten Floskelwesens. Im Alltag bedienen wir uns immer mehr dem Satzbaukasten der geschmeidigen Wortwendungen. Analog zum Anstieg der Anzahl der flüchtigen Bekannten wird das kleine Gespräch zunehmend zu einem Copy and Paste kommunikativer Versatzstücke. Wenn uns jemand fragt, wie es uns geht, antworten wir häufig reflexhaft mit „Danke, und Dir?“, wohlwissend, dass unser tatsächliches Befinden den Fragesteller gar nicht interessiert (genau wie umgekehrt).</p>
<p>Umso mehr erstaunt es dann, wenn einer ganz unerwartet tatsächlich das meint, was er auch sagt. Das könnte den anderen Gesprächspartner leicht aus dem Konzept bringen. Dieser Tweet erinnert uns an die Menschen, die noch meinen, was sie sagen, und das macht ihn so wertvoll.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gefahr erkannt, Gefahr gebannt</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/07/30/gefahr-erkannt-gefahr-gebannt/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Graf Zahl]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sillium]]></category>
		<category><![CDATA[zählen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Tätigkeiten erfordern die volle Konzentration, z.B. Zahlen zählen (vgl. Graf Zahl). Wer in den Schlaf sinken möchte, aber nicht kann, zählt Schäfchen, ausschließlich Schäfchen. Drollige weiße Fellpuschel, die lieblich, allenfalls leicht belämmert, dreinschauen und dabei brav nacheinander über einen Zaun hüpfen. Der Schäfchenzählende ermüdet im Idealfall ob dieser gleichförmigen Tätigkeit und gelangt &#8211; als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Tätigkeiten erfordern die volle Konzentration, z.B. Zahlen zählen (vgl. <a title="Wikipedia: Graf Zahl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graf_Zahl#Graf_Zahl">Graf Zahl</a>). Wer in den Schlaf sinken möchte, aber nicht kann, zählt Schäfchen, ausschließlich Schäfchen. <span id="more-396"></span>Drollige weiße Fellpuschel, die lieblich, allenfalls leicht belämmert, dreinschauen und dabei brav nacheinander über einen Zaun hüpfen. Der Schäfchenzählende ermüdet im Idealfall ob dieser gleichförmigen Tätigkeit und gelangt &#8211; als Lohn für seine tapfere Zählerei &#8211; in eine süße Traumwelt, in der Lämmer nicht zusammen mit Tzatziki auf einem Grillteller landen und mit Ouzo heruntergespült werden, sondern in Würde alt werden und noch ihren Enkeln und Urenkeln dabei zusehen können, wie sie schlaflosen Menschen helfen, in den Zustand äußerster Ruhe zu gelangen, indem auch sie glücklich über Zäune hüpfen. Eine schöne Vorstellung.</p>
<p>Doch auch bei vermeintlich stupiden Tätigkeiten sollte man stets Obacht geben, damit einem nicht so ergeht wie <a title="Twitter-Profil von Sillium" href="https://twitter.com/Sillium/status/2905787355">@sillium</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3771179901/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2452/3771179901_4ab1151c7a_o.png" alt="" width="600" height="260" /><br />
</a><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/Sillium/status/2905787355">[</a><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/Sillium/status/2905787355">Link]</a></p>
<p>Schon das kleinste Missgeschick kann eine traumhafte Idylle in einen blutrünstigen Horrorfilm verwandeln. Ich empfehle daher, nach dem Genuss der großen Lamm-Grillplatte  noch den einen oder anderen zusätzlichen Ouzo zu bestellen &#8211; dann kommen die süßen Träume von ganz allein, ganz ohne die Gefahr eines Zählunfalls.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deoquest</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/07/09/deoquest/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 18:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Deo]]></category>
		<category><![CDATA[Deoquest]]></category>
		<category><![CDATA[formschub]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalt]]></category>
		<category><![CDATA[stricktier]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastkritikerin @stricktier schreibt in Langform regelmäßig auf ihrem Blog denkding.de. Aber auch für Tweets hat sie ein feines Näschen.
&#8212;
Spiele erfreuen die Kinder, Ratespiele unterhalten Erwachsene. Seit Jahren sind wir gewöhnt, auf eine Frage vier Antwortmöglichkeiten geboten zu bekommen. Im Privatleben stößt man damit allerdings bisweilen an Grenzen („Schatz wie war ich?“ kann außerhalb von Swingerclubs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastkritikerin <a title="Twitter-Profil von Stricktier" href="http://twitter.com/stricktier">@stricktier</a> schreibt in Langform regelmäßig auf ihrem Blog <a title="denkding.de" href="http://www.denkding.de/">denkding.de</a>. Aber auch für Tweets hat sie ein feines Näschen.<span id="more-312"></span><br />
&#8212;</em></p>
<p>Spiele erfreuen die Kinder, Ratespiele unterhalten Erwachsene. Seit Jahren sind wir gewöhnt, auf eine Frage vier Antwortmöglichkeiten geboten zu bekommen. Im Privatleben stößt man damit allerdings bisweilen an Grenzen („Schatz wie war ich?“ kann außerhalb von Swingerclubs unmöglich mit Hilfe des Publikumsjokers beantwortet  werden).</p>
<p>Die Königsdisziplin in Quiz, Abschlussprüfung und Assessment Center ist und bleibt die frei zu beantwortende Frage. Die mit dem leeren, manchmal leise linierten Feld nach dem Fragezeichen.</p>
<p>Auf Twitter tummeln sich nicht nur Erwachsene (man muss ja älter als 13 sein), sondern sogar intellektuelle Erwachsene mit einem Auge auf der Tagespolitik und einem Talent für ausgefuchste Wortspiele. So wurde ich Zeuge meines Lieblingswortwechsel des Monats Juni zwischen den Herren <a title="Twitter-Profil von mittelalt" href="http://twitter.com/mittelalt">@mittelalt</a> und <a title="Twitter-Profil von formschub" href="http://twitter.com/formschub">@formschub</a>:</p>
<p><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2622/3704947826_755729366c_o.png" alt="" width="595" height="223" /><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/mittelalt/status/2237969346">[Link]</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3704138817/in/photostream/"><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2545/3704138817_143d4e5488_o.png" alt="" width="598" height="187" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/formschub/status/2237990699">[Link]</a></p>
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		<item>
		<title>Was wirklich fehlt &#8230;</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2009/06/04/was-wirklich-fehlt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 21:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[dondahlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Statistisch gesehen, schaut der Deutsche pro Tag 208 Minuten fern. Auch unter Twitterern, gar in Kreisen von Twitteraturkritikern, nimmt die zweifelhafte Vorliebe für gewisse TV-Formate einen bedenklich großen Raum ein.
Mittlerweile gibt es für fast jede auch noch so lebensferne Situation eine sogenannte Realitätsschau in der Glotzkiste: Es gibt eine Sendung mit Menschen, die sich ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="statista.de" href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1525/umfrage/durchschnittliche-fernsehdauer-pro-tag/">Statistisch</a> gesehen, schaut der Deutsche pro Tag 208 Minuten fern. Auch unter Twitterern, gar in Kreisen von Twitteraturkritikern, nimmt die zweifelhafte Vorliebe für <a href="http://www.twitkrit.de/2009/06/02/die-verzweiflung-ruft-uns-wieder-in-den-stall/">gewisse TV-Formate</a> einen bedenklich großen Raum ein.</p>
<p>Mittlerweile gibt es für fast jede auch noch so lebensferne Situation eine sogenannte Realitätsschau in der Glotzkiste: Es gibt eine Sendung mit Menschen, die sich ihre vier Wände von einer häßlichen Frau verschönern lassen wollen, genauso wie ein Format für unterernährte Hühner, die sich von einer brennenden Handtasche den aufrechten Gang auf Stöckelschuhen erklären lassen, um irgendwann einmal im C&amp;A-Katalog abgebildet zu werden. Aber auch Serien mit jung<span style="text-decoration: line-through;">fräulichen</span>männlichen Agrarlandwirten, die zwischen Bauerntag, Subventionsantrag und Demonstration gegen zu niedrige Milchpreise noch schnell vor der Mittlebenskrise die erste Liebe ihres Lebens kennenlernen wollen; verantwortungsvolle Eltern, die ihren Nachwuchs im Babyalter zu Trainingszwecken lediglich rudimentär sozialisierten Nachwuchsteenagereltern überlassen, und Handyverkäufer, die es mit Gesang von Klingeltönen in die <a title="Wikipedia: Teatro alla Scala" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teatro_alla_Scala">Mailänder Scala</a> schaffen, bringt uns das Fernsehen direkt in unsere Wohnzimmer.</p>
<p>Wollte uns einst vor vielen Jahren eine Japanische Automobilfirma in ihrer Werbung weismachen, dass <a title="Wikipedia: " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/N#Nichts_ist_unm.C3.B6glich.">nichts unmöglich sei</a>; so konnte dieses Versprechen erst mit der Erfindung des Reality-TVs in Erfüllung gehen. Nur für die wirklich wichtigen Situationen im Leben ist noch kein TV-Format erfunden. Auch <a href="http://twitter.com/DonDahlmann">@dondahlmann</a> musste dies kürzlich am eigenen Leibe erfahren, als er versuchte, seinen Klapprechner eigenhändig zu reparieren:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3595106753/"><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3329/3595106753_6acb01106e_o.png" alt="" width="600" height="272" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/DonDahlmann/status/2031103248">[Link]</a></p>
<p>Hätten wir nämlich in unserem allseits beliebten Unterschichtenfernsehen eine Dokumentationsseife über Menschen mit zwei Linken Händen voller Daumen, die von der nicht nur bildhübschen, sondern zudem auch blitzgescheiten Urenkelin <a title="Wikipedia: Konrad Zuse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Zuse">Konrad Zuses</a> zu PC-Schrauber-Göttern ausgebildet würden, dann wäre nach einem Mach-es-selbst-Computer-Reparatur-Versuch nicht nur @dondahlmann die <a title="Wikipedia: Bergmannslunge" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silikose">Bergmannslunge</a> und der <a title="Wikipedia: Tinnitus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tinnitus">Tinnitus</a> erspart geblieben &#8211; obwohl solche Sendungen natürlich niemand schaut. Offiziell jedenfalls.</p>
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		<title>Nachdenken über Socken</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 14:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AF_Blog]]></category>
		<category><![CDATA[genesis3000]]></category>
		<category><![CDATA[kumullus]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, denen gemeinhin zu wenig Beachtung geschenkt wird &#8211; so auch der Socke. Obwohl wir sie gewöhnlich täglich an unseren Füßen tragen, und sie somit wesentlicher Bestandteil unseres ganz alltäglichen Daseins sind, werden Strümpfe von den Medien weitestgehend ignoriert: Sowohl im Fernsehen als auch in den Feuilletons der überregionalen Tageszeitungen, aber auch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, denen gemeinhin zu wenig Beachtung geschenkt wird &#8211; so auch der Socke. Obwohl wir sie gewöhnlich täglich an unseren Füßen tragen, und sie somit wesentlicher Bestandteil unseres ganz alltäglichen Daseins sind, werden Strümpfe von den Medien weitestgehend ignoriert: Sowohl im Fernsehen als auch in den Feuilletons der überregionalen Tageszeitungen, aber auch im Radio sowie in den Weblogs dieser Welt hört, sieht und liest man verhältnismäßig wenig über den &#8220;textilen, zum Bein hin offenen, am Zehenende geschlossenen Schlauch&#8221;, wie sie die Online-Enzyklopdie <a title="Wikipedia: Strumpf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Socke">Wikipedia</a> zu beschreiben pflegt. Dabei bieten Socken einige Vorteile: sie verhindern den direkten Kontakt des mit fiesesten Chemikalien behandelten Lederschuhs mit der empfindlichen Haut unserer Füße und wärmen letztere überdies angenehm. Nachteile des Sockentragens ergeben sich lediglich bei unsachgemäßer Pflege derselben: zu unregelmäßige Reinigung führt zu unangenehmer Geruchsentwicklung.</p>
<p>Dass Twitter anders ist als alle anderen bekannten Nachrichtenkanäle, zeigt sich zum Beispiel daran, dass die Nutzer dieses praktischen Microbloggingdienstes intensiv über Socken und ihren Verbleib nachdenken. Viele Twitterer scheinen besonders reinliche Menschen zu sein, was jedoch nicht selten mit größeren Unwägbarkeiten verbunden ist.</p>
<p><a href="http://twitter.com/genesis3000">@genesis3000</a> bringt es auf den Punkt:</p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/genesis3000/statuses/585357922"><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3372/3531240652_49093cfb8f_o.png" alt="" width="598" height="224" /><br />
[Link]</a></p>
<p>Oder wie es @AF_Blog noch eine Spur metaphorischer ausdrückt:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3531254836/"><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2188/3531254836_ba66f7ab94_o.png" alt="" width="600" height="225" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/AF_Blog/status/1312949543">[Link]</a></p>
<p>Die allen naturwissenschaftlichen Gesetzen widersprechende Immaterialisierung von Sockenmaterial während des Waschvorgangs dürfte jedem Top- oder Frontloader-Besitzer bereits in der Praxis begegnet sein. Dieses Phänomen ist unter Wissenschaftlern anerkannt und hinlänglich dokumentiert; die Lösung des Rätsels ist neben der Bewältigung von Wirtschaftskrise und Klimakatastrophe eine der großen Fragen unserer Zeit. Eine der kleineren, aber ebenso interessante Frage stellt <a title="Twitter-Profil von kumullus" href="http://twitter.com/kumullus">@kumullus</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3530423697/"><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3652/3530423697_9289c9ec2c_o.png" alt="" width="599" height="250" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/kumullus/status/1764782062">[Link]</a></p>
<p>Das fragen wir uns auch, können auch nach intensiven Überlegungen keine abschließenden Antworten auf diese Frage geben und warnen an dieser Stelle ausdrücklich vor ausweglosem Kreisdenken. Ausklingen lassen wollen wir unsere Serie &#8220;Nachdenken über Socken&#8221; jedoch mit etwas Versöhnlichem &#8211; einem Tweet, der in diesen schwierigen Zeiten Mut macht und zeigt, dass es auch anders geht. @TravellingJack zeigt uns, wie es nach der Sockenkrise aussieht:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/3530430287/"><img style="vertical-align: middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3602/3530430287_a43a382835_o.png" alt="" width="600" height="215" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/TravellingJack/status/1228158569">[Link]</a></p>
<p>Fortsetzung folgt eventuell (wenn der Verbleib obiger Socken geklärt ist).</p>
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		<title>Ein Jahr &#8211; und kein bißchen tweise oder: Am Anfang war das Bier</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war am 31. März 2008: @saschalobo lud zu seiner ersten &#8211; mittlerweile zur Legende gewordenen &#8211; Followerparty. Der Microblogging-Dienst Twitter war zwar damals noch weiter als heute davon entfernt, in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein, aber für die Netzgemeinde, die sich in diesen Tagen anlässlich der re:publica08 in Berlin versammelte, waren die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war am 31. März 2008: <a title="Twitter-Profil von saschalobo" href="http://twitter.com/saschalobo">@saschalobo</a> lud zu seiner ersten &#8211; mittlerweile zur Legende gewordenen &#8211; <a title="Der Link zum Tweet" href="http://twitter.com/saschalobo/status/780127585">Followerparty</a>. Der Microblogging-Dienst Twitter war zwar damals noch weiter als heute davon entfernt, in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein, aber für die Netzgemeinde, die sich in diesen Tagen anlässlich der <a title="re:publica08" href="http://re-publica.de/08/">re:publica08</a> in Berlin versammelte, waren die kurzen Textbotschaften bereits ein Teil der Infrastruktur geworden.</p>
<p>So brauchte es auch weder Blut, Schweiß noch Tränen, sondern lediglich eine begrenzte Menge Flaschenbier als Katalysator für die Geburt der Idee zu Twitkrit. <a title="Twitter-Profil von mspro" href="http://twitter.com/mspro">@mspro</a> und <a title="Twitter-Profil von bosch" href="http://twitter.com/bosch">ich</a> wollten einen Weg finden, um die im reißenden Strom vorbeirauschende Twitteratur vor ihrem schnellen Untergang zu bewahren. Von Anfang an dachten wir dabei nicht nur an kleinodige Perlen, sondern auch an Schundtwitteratur. Alles muss bei uns seinen Platz haben. An diesem Tag allerdings sollte es bei der Idee, die keine Schnaps- sondern vielmehr eine Bieridee war, bleiben.</p>
<p>Wenige Wochen später traf ich @mspro zufällig in Hamburg wieder, und nur einen Tag später fand sich unser <a href="http://www.twitkrit.de/ueber/">Manifest</a> bereits im Netz, die <a title="Friedrich Nietzsche trifft Twitter" href="http://www.twitkrit.de/2008/04/27/friedrich-nietzsche-trifft-twitter/">erste Twitkrit</a> erschien am 27. April 2008. Viel ist passiert seitdem: zahlreiche andere Weblogs haben bereits in den ersten Tagen über uns berichtet, erste Interviews folgten und gemeinsam mit @saschalobo haben wir die <a href="http://twitterlesung.de">Twitterlesungen</a> ins Leben gerufen. Ein bißchen wundern wir uns selbst, dass wir es länger als 140 Tage ausgehalten haben, fast jeden Tag einen Tweet zu rezensieren &#8211; und doch feiert dieses Weblog nun seinen ersten Geburtstag.</p>
<p>All das war nur möglich dank unserer großartigen Autoren <a title="Twitter-Profil von PickiHH" href="http://twitter.com/PickiHH">@PickiHH</a> und <a title="Twitter-Profil von bjoerngrau" href="http://twitter.com/bjoerngrau">@bjoerngrau</a>, die von Anfang an mit viel Herzblut dabei sind, <a title="Twitter-Profil von LorettaLametta" href="http://twitter.com/lorettalametta">@LorettaLametta</a>, die uns in den ersten Monaten begleitet hat, sowie <a title="Twitter-Profil von textundblog" href="http://twitter.com/textundblog">@textundblog</a> und <a href="http://twitter.com/marthadear">@marthadear</a>, die etwas später zu uns gestoßen sind und die wir nicht mehr missen möchten. Unser Dank gilt aber auch unseren <a href="http://www.twitkrit.de/author/gastautor/">Gastautoren</a>, die unser Projekt mit wunderbaren Beiträgen bereichert haben, sowie allen Twitterern, die wir besprochen haben und natürlich unsern vielen Lesern.</p>
<p><strong>Ab kommenden Montag wird es eine rauschende Twitkrit-Geburtstagswoche geben, die die Welt noch nicht gesehen hat.</strong> Dies nicht nur, weil es noch nie zuvor einen Twitkrit-Geburtstag gab, sondern auch, weil uns zahlreiche fabulöse twitternde Gäste mit ihren Beiträgen beglücken werden. Wir sind darauf mindestens genauso gespannt wie Ihr.</p>
<p>Es feiern, freuen und trinken Bier mit Euch in Berlin und Hamburg</p>
<p>@mspro und @bosch</p>
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