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	<title>Twitkrit &#187; bosch</title>
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	<description>Das Fachblog für Twitteraturkritik.</description>
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		<title>Supermarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel zu früh und immer wieder stehe ich im Supermarkt. Eigentlich bin ich gekommen, um mich zu beschweren. Dann denke ich jedoch, du darfst nicht vergessen zu essen. Also kaufe ich ein für ein Pizzaessen mit Mark E. Smith und Geheimrat Oldenburg für den Apfelkuchen – zwei Mal zweite Wahl natürlich. Später am Abend wird es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu früh und immer wieder stehe ich im Supermarkt. Eigentlich bin ich gekommen, um mich zu beschweren. Dann denke ich jedoch, du darfst nicht vergessen zu essen. Also kaufe ich ein für ein Pizzaessen mit Mark E. Smith und Geheimrat Oldenburg für den Apfelkuchen – zwei Mal zweite Wahl natürlich. Später am Abend wird es aber vermutlich nur wieder Fernsehen mit Deiner Schwester.</p>
<p>Ich stehe in der langen Warteschlange an der Kasse und bin ganz schön bedient. Es ist egal, aber so möcht ich&#8217;s doch nicht haben.</p>
<p><a title="Twitter    HilliKnixibix  Der Supermarkt DJ scheint ... by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6028822329/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6077/6028822329_58a369c477_z.jpg" alt="Twitter    HilliKnixibix  Der Supermarkt DJ scheint ..." width="600" height="241" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet." href="https://twitter.com/#!/HilliKnixibix/statuses/101253569763737600">[Link]</a></p>
<p>Der Soundtrack ist gut, doch die Welt noch nicht bereit. Wahr ist, was wahr ist.</p>
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		<title>Abwechslung erfreut</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/08/03/abwechslung-erfreut/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 11:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Chuck Norris, Deine Mudda, I put dieses in jenes. Wir können es langsam nicht mehr hören. Warum also nicht einmal eine Variation in den Strom der kurzen Nachrichten einbringen? @peterglaser zeigt, dass es auch anders geht: [Link] Chuck Norris und Deine Mudda hätten es nie hinbekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chuck Norris, Deine Mudda, I put dieses in jenes. Wir können es langsam nicht mehr hören. Warum also nicht einmal eine Variation in den Strom der kurzen Nachrichten einbringen?</p>
<p><a title="Twitter-Profil von peterglaser" href="http://twitkrit.de/peterglaser">@peterglaser</a> zeigt, dass es auch anders geht:</p>
<p><a title="peterglaser by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/6004588099/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6016/6004588099_79de6ba399_z.jpg" alt="peterglaser" width="600" height="218" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/peterglaser/status/98320972226105345"> [Link]</a></p>
<p>Chuck Norris und Deine Mudda hätten es nie hinbekommen.</p>
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		<title>hoch21&#8242;s Law</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/08/01/hoch21s-law/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 13:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wenn wir in Diskussionen nicht weiter wissen, kommt zwangsläufig ein Nazi-Vergleich (vgl. Godwin&#8217;s Law). In den Urzeiten des Netzes, als man noch in sogenannten Foren miteinander diskutierte, galt eine Diskussion gewöhnlich als beendet, sobald besagter Vergleich in den digitalen Raum gesetzt wurde. Was aber nun, wenn sich Parteien gegenüberstehen, die ihre Konflikte auch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn wir in Diskussionen nicht weiter wissen, kommt zwangsläufig ein Nazi-Vergleich (vgl. <a title="Wikipedia: Godwin's Law" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law">Godwin&#8217;s Law</a>). In den Urzeiten des Netzes, als man noch in sogenannten Foren miteinander diskutierte, galt eine Diskussion gewöhnlich als beendet, sobald besagter Vergleich in den digitalen Raum gesetzt wurde.</p>
<p>Was aber nun, wenn sich Parteien gegenüberstehen, die ihre Konflikte auch nach dem obligatorischen Nazi-Vergleich nicht beilegen, sondern einander immerfort bezänken wollen? Für sie haben wir jetzt etwas Neues: Das <a title="Twitter-Profil von @hoch21" href="http://twitter.com/hoch21">@hoch21</a>-Law.</p>
<p>Missliebige Personen, werden demnach einfach mit Elefanten vergleichen:</p>
<p><a title="hoch21_elefantenfrauen by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5998020662/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6126/5998020662_640de2a9fa_z.jpg" alt="hoch21_elefantenfrauen" width="600" height="204" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/hoch21/status/81804252120489984"> [Link]</a></p>
<p>Der diesem Tweet innewohnende Vergleich birgt ein Empörungspotential in sich, von dem Godwin nicht einmal in seinen kühnsten Inglourious-Usenet-Träumen zu träumen gewagt hätte. Dass es in diesem Falle ausgerechnet eine Frau trifft, ist – wie der Autor einhellig mit seiner Männergruppe besprochen hat – natürlich eine riesige Gemeinheit. Nach all den Genderdebatten, Gleichstellungsgesetzen und Frauenquoten halten wir den pauschalen Vergleich von Frauen mit Elefanten für unzulässig und weisen ihn aufs Schärfste zurück.</p>
<p>Dennoch hat dieser Tweet auch inhaltlich seine gute Seite: Allen misogynen Tendenzen zum Trotz wird dem sorgfältigen Rezipienten aufgezeigt, dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern gar nicht so groß sind, denn naturgemäß sind auch Männer wie Elefanten – nämlich tot, wenn man sie erschießt.</p>
<p>Jetzt, da die Geschlechter versöhnt sind, wollen wir aus diesem Tweet den Nutzen ziehen, und künftig, wenn wir nicht mehr weiter wissen, immer noch einen obendrauf setzen: Wir lassen uns Elefantenvergleiche nicht nehmen. (Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.)</p>
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		<title>Niesl-O</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/27/niesl-o/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 13:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mensch ist ein Gewöhnungstier, so sagt man. Viel zu schnell nimmt man Dinge als gegeben hin: Das Regenwetter im Sommer, überfüllte Straßenbahnen, den Menschen, der nachts im Bett neben einem liegt. Erst, wenn plötzlich etwas anders ist, fällt uns das auf. @da_niesl geht es beim Getränkekonsum so: [Link] Beruhigend, wenn jemand in der Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch ist ein Gewöhnungstier, so sagt man. Viel zu schnell nimmt man Dinge als gegeben hin: Das Regenwetter im Sommer, überfüllte Straßenbahnen, den Menschen, der nachts im Bett neben einem liegt. Erst, wenn plötzlich etwas anders ist, fällt uns das auf. <a title="Twitter-Profil von @da_niesl" href="http://twitter.com/da_niesl">@da_niesl</a> geht es beim Getränkekonsum so:</p>
<p><a title="niesl-o by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5981407236/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6127/5981407236_78785c4a33_z.jpg" alt="niesl-o" width="600" height="249" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet." href="https://twitter.com/#!/da_niesl/status/95161607038046208">[Link]</a></p>
<p>Beruhigend, wenn jemand in der Nähe ist, der einem sofort sagen kann, was nicht stimmt. Noch besser ist allerdings, wenn diese Person auch Abhilfe zu verschaffen mag.</p>
<p>(Pro-Tipp: Wodka-O schmeckt noch besser, wenn man den Wodka durch Campari ersetzt.)</p>
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		<title>Keine Ottermeinung</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/25/keine-ottermeinung/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 17:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vierte Macht im Staate regiert. Wir leben in einer Diktatur der Medien, können nicht mehr aus dem Hause gehen, ohne dass uns ein Mikrofon vor die Nase gehalten wird: Google+, Norwegen, Amy Winehouse. Zu allem müssen wir jederzeit eine qualifizierte Meinung in Richtung Poppschutz abspulen können. Damit muss Schluss sein. Wir können nicht mehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte Macht im Staate regiert. Wir leben in einer Diktatur der Medien, können nicht mehr aus dem Hause gehen, ohne dass uns ein Mikrofon vor die Nase gehalten wird: Google+, Norwegen, Amy Winehouse. Zu allem müssen wir jederzeit eine qualifizierte Meinung in Richtung Poppschutz abspulen können.</p>
<p>Damit muss Schluss sein. Wir können nicht mehr. Wir sind vor lauter Interviews müde geworden. Endlich fängt jemand an, sich diesem Meinungsstress zu entziehen. Eigentlich ist es ganz einfach. Man braucht nur zu sagen, dass man zu diesem oder jenem Thema gerade einmal keine Meinung hat. Schon bald wird man nie wieder etwas gefragt werden. So wie <a title="Twitter-Profil von bangpowwww" href="http://twitter.com/bangpowwww">@bangpowwww</a>:</p>
<p><a title="ottermeinung by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5974833798/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6015/5974833798_195cf36799_z.jpg" alt="ottermeinung" width="600" height="175" /></a><br />
<a title="Twitter-Profil von bangpowwww" href="https://twitter.com/#!/bangpowwww/status/95460592579645440"> [Link]</a></p>
<p>@bangpowwww durchbricht mit größtmöglicher Radikalität den scheinbar endlosen und offensichtlich sinnlosen Kreislauf von Fragen und Antworten. Dafür zollen wir ihr Respekt und sagen artig Danke.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Relikte</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/22/relikte/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 13:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von manchen Dingen denkt man stets, man sei sie endlich los, weil sie ja Relikte längst vergangener Zeiten sind. Nie wieder Gedichte unter Weihnachtsbaum aufsagen, Zahnspange tragen oder mündliche Prüfungen haben. Auch im Internet gibt es solche Dinge: Niemand trauert Windows 95 hinterher. Oder AOL-CDs. Andere Misslichkeiten halten sich indes hartnäckig. So finden wir in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von manchen Dingen denkt man stets, man sei sie endlich los, weil sie ja Relikte längst vergangener Zeiten sind. Nie wieder Gedichte unter Weihnachtsbaum aufsagen, Zahnspange tragen oder mündliche Prüfungen haben. Auch im Internet gibt es solche Dinge: Niemand trauert Windows 95 hinterher. Oder AOL-CDs. Andere Misslichkeiten halten sich indes hartnäckig. So finden wir in unserem geliebten Internet noch immer ganz viel Flash und der <a title="Twitter-Profil von @popkulturjunkie" href="http://twitter.com/popkulturjunkie">@popkulturjunkie</a> manchmal sogar noch Schlimmeres:</p>
<p><a title="pop_musi by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5963487887/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6132/5963487887_db6d27f401_z.jpg" alt="pop_musi" width="600" height="272" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/popkulturjunkie/status/91230634164490240"> [Link]</a></p>
<p>Webseiten, bei deren Aufruf ungefragt Geräusche ertönen, sind eine der verachtenswertesten Erscheinungen im WWW. Und wenn selbst ein der Popkultur äußerst zugeneigter Surfer diesen Zustand beklagt, dann sollten sich Seitenbetreiber einfach mal an Peter Lustig und der Atomkraft-Branche orientieren: Abschalten!</p>
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		<title>Hundeinhalt</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/21/hundeinhalt/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 14:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rezeption eines erfolgreichen Tweets ist relativ einfach. Hierzu nimmt man 1. ein Tierbaby oder 2. man lässt es ein wenig Menscheln. Will man ganz sicher gehen, garantiert das Zusammenspiel beider Komponenten eine mindestens zweistellige Anzahl an Fav-Sternchen und Retweets. @i_need_coffee spielt diese Karte ganz souverän: [Link] Die Autorin bringt diesen Tweet zur Perfektion, indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rezeption eines erfolgreichen Tweets ist relativ einfach. Hierzu nimmt man 1. ein Tierbaby oder 2. man lässt es ein wenig Menscheln. Will man ganz sicher gehen, garantiert das Zusammenspiel beider Komponenten eine mindestens zweistellige Anzahl an Fav-Sternchen und Retweets.</p>
<p><a title="Twitter-Profil von i_need_coffee" href="http://twitter.com/i_need_coffee">@i_need_coffee</a> spielt diese Karte ganz souverän:</p>
<p><a title="coffee_bagger by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5960629729/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6022/5960629729_2e7a7b1b7f_z.jpg" alt="coffee_bagger" width="600" height="292" /></a><br />
<a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/i_need_coffee/status/93711753153748993"> [Link]</a></p>
<p>Die Autorin bringt diesen Tweet zur Perfektion, indem sie nicht nur die beiden zuvor genannten Erfolgsfaktoren elegant kombiniert, sondern bei dieser Gelegenheiten auch gleich noch die Männerkeule herausholt. Das sitzt.</p>
<p>Ganz offensichtlich bewegt sich @i_need_coffee im Genre der Twiktion – kein Mann würde den ganzen Tag lang einen kleinen scheißenden Hund als niedliches Accessoire mit sich herumtragen, nur um irgendwann zufällig einer Frau zu begegnen, die darauf anspringt. Wäre es nämlich so leicht, einer Frau den Kopf zu verdrehen, trügen schließlich alle Männer immerzu kleine Hundebabys mit sich herum.</p>
<p>Mit der Realität hat dieser Tweet also nichts zu tun – aber die besten Geschichten sind eh meist ausgedacht.</p>
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		<title>Berlinscheiß</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/20/berlinscheiss/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 13:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin ist so cool, so sexy, so aufregend etc. Schließlich gibt es dort die geilsten Clubs, den heißesten Latte macchiato und die aufregendsten Projekte etc. Zuweilen nervt es aber auch gewaltig (hier kann man es hören, dort kann man es lesen). Auch @carhartl ist die zunehmende urbane Uniformität nicht entgangen: [Link] Aber wer etwas genauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist so cool, so sexy, so aufregend etc. Schließlich gibt es dort die geilsten Clubs, den heißesten Latte macchiato und die aufregendsten Projekte etc. Zuweilen nervt es aber auch gewaltig (<a title="Christiane Rösinger: Berlin" href="http://boschblog.de/2011/07/14/berlin/">hier</a> kann man es hören, <a title="@sibylleberg schreibt auf SPON" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,775231,00.html">dort</a> kann man es lesen).</p>
<p>Auch <a title="Twitter-Profil von carhartl" href="http://twitter.com/carhartl">@carhartl</a> ist die zunehmende urbane Uniformität nicht entgangen:</p>
<p><a title="carhartl  In Mitte kann man sich bal ... by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5957578414/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6142/5957578414_643312e27c_z.jpg" alt="carhartl  In Mitte kann man sich bal ..." width="599" height="237" /></a></p>
<div><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/carhartl/status/88220434545377280">[Link]</a></div>
<div></br></p>
<p>Aber wer etwas genauer hinsieht, wird feststellen, dass Berlin mehr zu bieten hat als manikürte Agentur-Mütter, die tagsüber Espressovariationen aus großen Gläsern trinken und abends in ihren SUVs zu Vernissagen gondeln, um dort Prosecco aus langstieligen Gläsern zu schlürfen. Dafür müsste man allerdings die Bereitschaft mitbringen, die Ortsteile Prenzlauer Berg und Mitte zu verlassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kreisler weitergedacht</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/19/kreisler-weitergedacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 12:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wie schön wäre Wien ohne Wiener?&#8221;, frug einst unser misanthropischer Lieblingsösterreicher Georg Kreisler. Aber das war in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals gab es noch kein Twitter. Noch nicht einmal Internet. Nur Rechenschieber, Magnetbänder und Lochkarten und dergleichen. Mehr als drei Jahrzehnte dauerte es, bis @habichthorn diesen wunderbaren Gedanken weiterdachte: [Link] Man könnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="YouTube: Georg Kreisler - Wien ohne Wiener" href="http://www.youtube.com/watch?v=apydWQvjEQ4">&#8220;Wie schön wäre Wien ohne Wiener?&#8221;</a>, frug einst unser misanthropischer Lieblingsösterreicher <a title="Wikipedia: Georg Kreisler" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kreisler">Georg Kreisler</a>. Aber das war in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals gab es noch kein Twitter. Noch nicht einmal Internet. Nur Rechenschieber, Magnetbänder und Lochkarten und dergleichen.</p>
<p>Mehr als drei Jahrzehnte dauerte es, bis <a title="Twitter-Profil von habichthorn" href="http://twitter.com/habichthorn">@habichthorn</a> diesen wunderbaren Gedanken weiterdachte:</p>
<p><a title="habicht_menschen by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5953705559/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6015/5953705559_8889c7feea_z.jpg" alt="habicht_menschen" width="600" height="214" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/habichthorn/status/92268237319962624">[Link]</a></p>
<p>Man könnte das jetzt alles ganz leicht als Satire abtun. – Aber Georg Kreisler meint es ernst, @habichthorn meint es ernst und wir meinen es natürlich auch ernst.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Falsche Versprechungen</title>
		<link>http://www.twitkrit.de/2011/07/18/falsche-versprechungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 12:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[gallenbitter]]></category>
		<category><![CDATA[Versprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Menschen, was soll man immerzu mit ihnen reden? Am besten über das Wetter, darauf kann man sich schnell einigen, während man auf verregneten Sommerfesten steht. In der linken Hand ein Gläschen Prosecco, in der rechten Hand der kleine Teller mit den Schnitten darauf. Schon wieder vermisst man die dritte Hand, um einen Regenschirm aufzuspannen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Menschen, was soll man immerzu mit ihnen reden? Am besten über das Wetter, darauf kann man sich schnell einigen, während man auf verregneten Sommerfesten steht. In der linken Hand ein Gläschen Prosecco, in der rechten Hand der kleine Teller mit den Schnitten darauf. Schon wieder vermisst man die dritte Hand, um einen Regenschirm aufzuspannen, weil es doch hierzulande im Sommer immerzu vom Himmel schüttet. Und so steht man da, auf diesem Sommerfest, mit Prosecco und Schnittchen und Menschen, mit denen man gar nicht reden will. Insgeheim wünscht man sich schon lange, dass alles bald vorbei gehen möge.</p>
<p>Das tut auch <a title="Twitter-Profil von gallenbitter" href="http://twitter.com/gallenbitter">@gallenbitter</a>:<a title="Twitter    gallenbitter  »Guck nur  das Wetter… die ... by twitkrit, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/25995105@N06/5949855737/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6139/5949855737_814ed4b510_z.jpg" alt="Twitter    gallenbitter  »Guck nur  das Wetter… die ..." width="600" height="259" /></a></p>
<p><a title="Der Link zum Tweet" href="https://twitter.com/#!/gallenbitter/status/92637119163539456">[Link]</a></p>
<p>Aber auch hinsichtlich des erhofften Weltunterganges werden wir immerzu enttäuscht und auch im nächsten Jahr werden wir uns dann voraussichtlich bei Prosecco und Schnittchen auf Sommerfesten mit Menschen über das Wetter unterhalten müssen. Schlimm, das.</p>
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