Viele Twitterer machen sich Sorgen um ihre Grammatik und die ihrer Mittwitterer. Wir geben an dieser Stelle offiziell Entwarnung, denn das ist alles nicht so wichtig. Wichtig hingegen ist, dass auch Menschen, die über die sogenannte Netzgemeinde hinaus Gehör finden, mittlerweile zum Smartphone greifen, um loszuwerden, was ihnen auf dem Herzen liegt.

Das macht auch @fr_schirrmacher:

schirrmacher

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Dieser Tweet zeigt nicht nur, dass der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung einer von uns ist: Die Botschaft muss raus, sofort. Da kann man das eine oder andere Kommata sowie den Unterschied zwischen “das” und “dass” schon einmal unter den Tisch fallen lassen. In der Sache sind wir schließlich alle bei ihm. Besonders sympathisch jedoch macht diesen Tweet, dass Schirrmacher darauf verzichtet, freitags um 21.51 Uhr den zuständigen Schlussredakteur aus dem wohlverdienten Wochenendschlaf zu wecken.

Wir wissen alle, wie es richtig geht. Und wenn uns künftig jemand auf zu vernachlässigende Schreibfehler hinweist, dann sagen wir einfach: Das haben wir uns von der FAZ abgeschaut.

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Update: Nur wenige Minuten nach dem Erscheinen dieses Beitrags hier die Erklärung:

schirrmacher2

Das sagen wir ja auch immer.