Es ist etwas still um uns geworden. Twitter scheint sich verändert zu haben. Vor fünf Jahren, als alles noch neu war, da gab es viele von ihnen: hintergründige Tweets mit viel Humor, die zeigten, dass es Twitterer gibt, die sich darin verstehen, die Dinge prägnant auf den Punkt zu bringen. Und heute? Ist Twitter nur noch ein Tool zur Organisation von Revolutionen und eine Schleuder für Links, die RSS längst abgelöst hat?

Ich glaube nicht. Zwar ist das anfängliche Herzklopfen, wenn ein neuer Tweet in unserer Timeline erscheint, gewichen. Und auch die überschwängliche Verliebtheit hat sich etwas gelegt. Aber das ist völlig normal. Wer kann schon über Jahre hinweg verliebt sein? (Da wird man noch verrückter als man eh schon ist.) Was noch immer da ist: die große Liebe. Und die zeigt sich, wenn man auch nach Jahren des Zusammenlebens noch gemeinsam lachen kann – auch über so Quatsch.

waumiau

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