@hoch21 ist kein Unbekannter. Vor allem nicht hier. Und er hat ein Problem. Sein Rechner ist kaputt und er kann sich keinen neuen leisten.

Bildschirmfoto 2011-11-09 um 20.09.42
[Link]

Ich bin der Meinung, dass wir unser Geld kaum besser anlegen können, als in die Zukunft unserer Timelines. Also in @hoch21. Und deswegen habe ich eine Spendenseite auf Betterplace.org eingerichtet, um ihm seinen Mac zu bezahlen. Aus dem Text:

Und weil ich finde, dass @hoch21 immer von überall her twittern soll, will ich dass er ein Macbook haben soll. Pro. Oder Air. Was immer er haben will. Und vielleicht sogar Software dazu. Deswegen setze ich die Summe mal auf 2500 Euro an.

Bitte geht also rüber und BEZAHLT IHM SEINEN VERDAMMTEN MAC!

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

ausnahmsweise

Ich verstehe das Problem keinen Rechner zu haben sehr gut. Aber jeder von uns hier sollte genügend Leuten folgen, die am Ende des Monats Probleme haben ihr Essen zu finanzieren. Nach einem gebrauchten Macbook zu fragen oder um Spenden dafür zu erbitten, das ist klar und auch okay. Aber 2500€ anzusetzen und dafür hier auch noch eine nSpendenaufruf zu starten, wo er nicht einmal Teil des Teams ist, geht echt ein bisschen weit.

Gepostet von ausnahmsweise am 09. November 2011 um 20:39.
Maith

Wie wär’s wenn ihr das Geld lieber Brot für die Welt oder dem WWF gebt?

Gepostet von Maith am 09. November 2011 um 20:50.
mspro

Wie wär’s wenn ihr Maulhelden einfach eure eigene Spendenaktion startet?

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 20:53.
ml

Standardreaktion 1: Soll arbeiten gehen. (so habe ich meine Macs finanziert).
Standardreaktion 2: wenn es ein guter computer sein soll reicht ja wohl ein refurbished t-60.

Gepostet von ml am 09. November 2011 um 20:54.
Claire

Das meint ihr jetzt nicht wirklich ernst, oder?!

Gepostet von Claire am 09. November 2011 um 20:58.
ausnahmsweise

@mspro: Ich weiß am Ende des Monats nicht was ich essen soll. VON WAS SOLL ICH EINE SPENDENAKTION STARTEN?!

Gepostet von ausnahmsweise am 09. November 2011 um 21:01.
Maith

Wie wär’s wenn mspro sich mit den Vereinen beschäftigt und sieht, dass es schon genügend Spendenaufrufe gibt, noch dazu auf betterplace, einer Seite die für echte Probleme gedacht ist…

Wäre Roman ein echter Held, würde er das Geld ablehnen und nach Afrika schicken…

Gepostet von Maith am 09. November 2011 um 21:02.
Mareike

Ich verstehe eine Spendenaktion. Ich verstehe auch, wenn da viel zusammenkommt und ich hätte mich unter anderen Umständen auch sehr darüber gefreut.

ABER. 2500€ sind ein Witz. Es geht nicht darum, dass ich Roman das nicht gönnen würde, im Gegenteil. Dennoch – wenn man unbedingt einen Laptop braucht, dann sollte es auch einer für wesentlich weniger Geld tun. Besonders unter dem hier vorgebrachten Grund, ihn weiter auf Twitter lesen zu können. Sowas finde ich extrem zynisch anderen gegenüber, die sich nicht mal was zu essen kaufen können, und das ganz unabhängig davon, dass ich gerade zu diesen Menschen gehöre, obwohl ich sehr viel arbeite. Es trägt aber durchaus dazu bei, dass mein Puls steigt.

“Wenn er einen Mac will, soll er gefälligst arbeiten gehen” – das ist nicht der Punkt. Es geht auch nicht um Kinder in Afrika. Es geht um das, was man wirklich braucht. So einen Raketenrechner braucht niemand. Kann man sich sehr gerne kaufen, wenn man das Geld hat, aber das hier ist doch bitte nicht euer Ernst. Ich bin gerade ziemlich entsetzt.

Gepostet von Mareike am 09. November 2011 um 21:08.
Daniel

Jetzt nicht euer Ernst, oder ?

Ich hoffe das der @hoch21 dem hier schnell einen Riegel vorschiebt und nicht das er das hier auch noch gutheißt….

Wenn er ohne genau diesen Mac seine Lebensgrundlage verlieren würde könnte ich das ja eventuell noch verstehen. Aber zum twittern und für “die Zukunft unserer Timelines” ?? € 2500,-

Echt lächerlich und wahnsinnig unverschämt…

Gepostet von Daniel am 09. November 2011 um 21:11.
Matthias

Ich spende ihm zehn Euro Praxisgebühr, um sich mal untersuchen zu lassen, warum seine Vagina so jämmerlich heult.

Das ist doch pervers, wofür hier “gespendet” werden soll. Ein Privatvergnügen, nebenbei ein verzichtbares. Das ist weder ein öffentlicher Zweck noch ein humanitärer und damit obliegt ihm selbst der Kauf eines neuen Computers. Dafür muss keine anonyme Öffentlichkeit aufkommen. Ein Fundraising-Tool wie betterplace dafür zu mißbrauchen, ist nebenbei maßloser Hohn!

Schämt euch was, ihr Schmocks.

Gepostet von Matthias am 09. November 2011 um 21:12.
mspro

@markeike Es geht nicht darum, was @hoch21 “braucht”. Es geht darum, was man ihm gönnt. Ich habe die Aktion gestartet und ich gönne ihm das nun mal. Deswegen die Summe. Ob du das tust, wird hoffentlich beim Endergebnis keine Rolle spielen.

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 21:13.
smolfi

“Und vielleicht sogar Software dazu.”

Bevor man gespendetes Geld für Software ausgibt, sollte man sie raubkopieren.

Gepostet von smolfi am 09. November 2011 um 21:14.
Tom

Bin selbst H4ler und kann leider kein Geld spenden. Aber es sollte doch jedem selbst überlassen bleiben, für wen oder was er spendet? Also macht doch nicht die Welle und lasst die Leute in Ruhe.

Gepostet von Tom am 09. November 2011 um 21:15.
Adressatenbezogenes Schreiben

Na klaaaar, der arme hoch21. Liebend gerne kaufe ich ihm 2, 3, 4 neue Macs. Wird er mir sicher danken, wenn ich selber einen brauche.
Wir rauchen dann jetzt mal alle ein paar Streifen von unseren Da Vinci-Tagebüchern und schnupfen ein wenig Acrylfarbe, damit uns die schlauen Ideen nicht ausgehen. Geld und Zeit hat man ja, einzig und allein hoch21 nicht.
m(

Gepostet von Adressatenbezogenes Schreiben am 09. November 2011 um 21:19.
marrai

Ich finde die ganze Kritik hier ja aus zweierlei Gründen ziemlich übertrieben.

1) Geht das nicht von @hoch21 aus, also kann man ihm wenig vorwerfen (ok, ist ein schwaches Argument, ihr könnt ja einfach twitkrit kritisieren)

2) Ich bin @hoch21 vorher nicht gefolgt und werde daher auch kein Geld geben, trotzdem gibt es meiner Meinung nach einen guten Grund, Geld zu geben: Spenden ist einfach das falsche Wort, für das was hier passiert. Hier wird für Inhalte bezahlt – so wie Leute auch für Musik, Filme und Texte bezahlen. Weil aber Twitter sowas modernes, digitales ist, kann ich die hier veröffentlichen Inhalte aber eben nicht sinnvoll als CD, DVD oder Buch verkaufen.

Was die angepeilte Summe angeht, sehe ich auch kein großes Problem (ich habe kein MacBook und alle meine bisherigen Notebooks hab ich gebraucht gekauft). Habt ihr den letzten Band von Harry Potter nicht gekauft, weil Frau Rowling da schon reich war? Kauft ihr Musik nur von “Independent”-Künstlern? Geht ihr nur ins Programmkino und Theater? Leute verdienen Geld mit Inhalten, das ist ok. Ich habe mich nicht darüber aufzuregen, wieviel sie verdienen. Ich kann bezahlen oder es bleiben lassen.

Gepostet von marrai am 09. November 2011 um 21:22.
Mankel

…die Diskussion hier mit Verlaub: Typisch DEUTSCH.

Gepostet von Mankel am 09. November 2011 um 21:22.
Maith

Mankels Kommentar ist TYPISCH DEUTSCH… aber ohne verlaub…

Gepostet von Maith am 09. November 2011 um 21:26.
Bisaz

Ich bin ein Fan von hoch21. Ich lese ihn gerne, ich mag seine Sachen. Und deswegen tut es mir auch sehr leid, dass sein Mac kaputt gegangen ist.

Ich kann die aufgebrachten Reaktionen in den Kommentaren sehr gut nachvollziehen. Denn diese Aktion, so gut gemeint sie vielleicht sein mag, ist eine Absage an den Anstand. Wenn hoch21 so dringend ins Internet muss, dann gibt es gute und leistungsfähige Netbooks, die man gebraucht, aber auch neu (z.B. Notebooksbilliger.de) für eine niedrige dreistellige Summe kaufen kann.

Wozu ein scheiß Mac für drölftausend Euro kaufen? Ich schätze, so eine schamlose und anstandslose Apple-Nutte ist nicht mal hoch21.

Habt ihr die Aktion mit ihm abgesprochen? Denn falls nicht, dann schadet ihr damit nicht nur eurem, sondern auch seinem Ruf. Wegen dem ganzen zynischem, heißem Scheiß, der in diese Spendenfarce verwurzelt ist.

Aber wie sagt man so schön: Es gibt keine schlechte Publicity, oder?

In diesem Sinne: Chapeau an twitkrit.

Geiler Social-Media-Move.

Bisaz

Gepostet von Bisaz am 09. November 2011 um 21:32.
doncarlos72

Jeder der diesen Mist hier verteidigt ist als Kind zu heiß gebadet worden! Punkt! Aus! Typisch deutsch? Boah!

Und jetzt wart ich auf meinen Shitstorm!

Gepostet von doncarlos72 am 09. November 2011 um 21:35.
Niels

Ich finde den Tweet von Konstellationen sehr zutreffend:
,,Als würde @hoch21 es gutheißen,dass ihr 2500€ für ein Luxusgut sammelt,während auf der gleichen Plattform wirklich wichtige Projekte laufen.”

Ich wundere mich manchmal, wie grob unterschiedlich Geltungsbewusstsein und Prioritäten der Menschen divergieren.
http://www.youtube.com/watch?v=1fdOFGzMm8Y

Und ich finde auch Mareikes Kommentar recht passend.

Gepostet von Niels am 09. November 2011 um 21:36.
march.

Ihr seid echt süß!
bin gespannt wann die ersten twitterer mit zehntausenden followern wohl endlich flattr begreifen …
[roman held geflattrt.]

Gepostet von march. am 09. November 2011 um 21:39.
Jens

Es gibt neue, internetfähige Geräte schon ab 200 EUR. Damit kann man auch perfekt twittern und hochgeistige Kommentare absondern.

Gepostet von Jens am 09. November 2011 um 21:39.
ramses101

Wo ist eigentlich die Twitkritik in diesem Beitrag?

Gepostet von ramses101 am 09. November 2011 um 21:42.
Der typische Twitkrit-Leser

Ich für meinen Teil benutze 64 verkette Nachbauten des Z3 von 1941 in Orginalgröße, um mit dem eigens für mich geschriebenem OS Tweets aus meinem Bernsteinzimmer “auf die Reise zu schicken”. Dass alle Rechner aus Platin bestehen und der Strom aus Pandanasenverbrennung gewonnen wird, bedarf keiner weiteren Erwähnung, oder?

Mein Beileid für hoch21, der tatsächlich auf Apple-Produkte angewiesen ist. Es muss ihm wirklich sehr schlecht gehen.

Gepostet von Der typische Twitkrit-Leser am 09. November 2011 um 21:44.
Catwoman

Blöde Frage: aber hat der gute Mann kein internetfähiges Handy??

Gepostet von Catwoman am 09. November 2011 um 21:51.
Fronx

So, ich geh dann mal gleich Cocktails trinken für 30€ und denke dabei an all die Leute, denen ich aus Gewissensgründen nie etwas schenke oder ihnen etwas abgebe, weil sie nicht gerade akut am Verhungern sind. Aber euch Weltretter hier würde ich total einladen, falls ihr zufällig am selben Ort seid.

Gepostet von Fronx am 09. November 2011 um 21:54.
Stefan

Die hungernden Afrikaner sollten mit einem guten Beispiel vorangehen und auf Ihre Spenden verzichten, um @hoch21 damit sein Macbook Air zu ermöglichen. Von denen schickt nämlich kaum jemand geistreiche Tweets ab. Bei den Tweets von @hoch21 habe ich bei der Spende wenigstens einen sofort ersichtlichen kulturellen Mehrwert. Alles nur Neider, diese Deutschen.

Gepostet von Stefan am 09. November 2011 um 21:55.
texastww

Ich versteh’ die die sich aufregen und über Anstandslosigkeit schimpfen nicht. Wer etwas wertvoll findet und dies unterstützen möchte, soll das tun dürfen. Schaut euch doch mal die ganzen Projekte auf kickstarter usw. an. Da lassen sich Menschen Fahrradreisen durch Südamerika durch Fans sponsorn, oder irgendeinen Indie-Film. Und es ist fantastisch dass solche Projekte zT erfolg haben.
Hier geht es darum, Hoch21 weiter seine Geschichten spinnen zu lassen, mit denen er seine follower erfreut. Die Argumentation, dass er dann ja auch bitte auf einem billigen netbook schreiben ist doch komplett lächerlich, außerdem könnte er sich immer noch entscheiden, was er dann wirklich damit anstellt, sollte das Geld zusammenkommen.

Ich für meinen Teil werde kein Geld für hoch21 ausgeben; obwohl ich seine Tweets schätze, weil es mir das nicht wert ist. Das heißt allerdings auch nicht automatisch, dass ich jetzt stattdessen eine Spende “nach Afrika schicke”. Ich tue meinen teil auf anderem wege, indem ich zB. etwas in die Awesome Foundation stecke.

Regeln aufzustellen darüber wer wofür privat Spenden darf und was ‘Überflüssig ist” ist finde ich falsch.

Gepostet von texastww am 09. November 2011 um 22:01.
manumelm

@mareike

Da ich selbst zu den Menschen gehöre die ein ursprünglicher Teil dieser Sammelidee sind kurz ein paar Worte von mir.
Eigentlich halte ich mich fern von Internetdiskussionen. Ich glaube sogar, das ist das erste Mal überhaupt dass ich mich schriftlich in so etwas einmische.
Aber in diesem Falle fühle ich mich ein bisschen dazu verpflichtet.

Ich verdiene mein Geld hart, und bei Gott auch nicht sonderlich viel.
Aber dieses Argument hat genauso wenig Bedeutung wie das ob es nicht auch ein anderer Rechner tut.

Ich glaube das ist der falsche Platz um über die finanzielle Wertigkeit von Dingen, Ereignissen und Gefühlen zu sprechen. Es geht hier um ein Geschenk. Vielleicht ist der Begriff “Spende” wahnsinnig aufgeladen.

Vergleiche wie “Mac oder Essen” sind doch sehr einfach aus dem Ärmel geschüttelt.

Wenn es nach diesen Dingen gehen würde ist jeder Tweet über “Herzschmerz” ein Luxusproblem verglichen mit jemanden der gerade einen geliebten Menschen im Krieg verloren hat.
Und trotzdem habe ich das Recht mich mit meinem blöden Herzschmerz genauso schrecklich einsam zu fühlen wie jemand anders unter noch viel schlimmeren Umständen. Denn ich tue niemanden damit weh solange ich das andere nicht ausblende.
Aber gegeneinander abwägen lassen sich solche Dinge nicht. Bei Gott nicht.

Und wenn ich mir denke dass sich Herr Held über einen Mac einen tick mehr freuen würde als über einen anderen Rechner und ich gerne hätte dass er sich einen tick mehr freut und ich deshalb etwas zu diesem Geschenk beisteuern will dann kann ich das machen wenn ich das will.

Ich lasse mir garantiert kein schlechtes Gewissen einreden.

Ich bin bei Gott nicht der gewissenhafteste Mensch der Welt und ich werde auch nicht aufzählen in welchen sozialen Einrichtungen ich schon ehrenamtlich geschufftet habe,
dass ich früher selbst Hungerwochen im Kühlschrank hatte, für was ich alles so jährlich spende und für welchen sinnlosen Schnickschnack und Firlefanz ich sonst so mein Geld ausgebe.

Und ohne das alles von mir zu wissen und mich aber indirekt trotzdem persönlich anzugreifen finde ich äußert anmaßend.

Ich habe etwas für ein Geschenk von Florian beigesteuert. Punkt. Das braucht niemanden zu empören und berechtigt niemanden dazu mich irgendwohin ein zu kategorisieren.
Nur weil ich jemandem ein Geschenk mache heißt das noch lange nicht dass ich es an anderen Stellen aus anderer Leute Hände reiße.

(und genau deshalb mag ich solche Forumsdiskussionen nicht. Hätten wir das bei einem Bier besprochen wären zwar die Meinungen die gleichen geblieben das Gespräch aber sanfter ausgelaufen. Jetzt steht das hier so monumental. oaar. ich mag dich doch mareike!)

Gepostet von manumelm am 09. November 2011 um 22:05.
Frank

Spendenaktionen für ein Luxusgut sind moralisch genau so falsch wie sich selbst eins zu kaufen, oder kann mir jemand erklären wo da der Unterschied liegt? Also hört doch bitte auf mit der Heuchelei, ihr, die ihr alle Luxusgüter besitzt und nicht unter Brücken lebt.

Gepostet von Frank am 09. November 2011 um 22:10.
Stefan

Leistung muss sich wieder lohnen!

Eine Schande, dass wir den Kulturschaffenden in unserem Land keine benutzerfreundliche Hardware und Software gönnen können. Oder seid Ihr alle nur so verblendet zu glauben, dass @hoch21 diese Tweets auch auf einem mittelmäßigen PC mit Windows 7 hinbekommen könnte?

Gepostet von Stefan am 09. November 2011 um 22:11.
mspro

@manumelm mach dir nichts draus. so sind die menschen. aber nicht alle.

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 22:12.
Julian

Kinder, als ob mspro gerade die Spendenaktionen erfunden hätte! Vor einigen Jahren hat z.B. der von mir sehr geschätzte Tim Pritlove seine Hörer um Spenden gebeten. Nicht ein paar Cent, sondern er wollte eine Bahncard100. Damit er freier durch die Republik reisen und mehr Podcasts aufnehmen konnte. “Boah, 3500 Euro”, denkt man, fragt sich vielleicht, ob es nicht auch ein paar Einzeltickets hätten sein können. Aber es gab da offensichtlich eine gute Menge an Leuten die gesagt haben: “Wir investieren hier mal in etwas. Wir mögen, was Tim macht, wollen ihm ein bisschen Dankbarkeit zurückgeben und ausserdem geben wir ihm das Geld in dem Vertrauen, dass noch mehr coole Podcasts rumkommen”
Bei Roman Held ist das jetzt nicht ganz so. Klar, ein Schronzlaptop täte es sicher auch zum “nur twittern”. Wahrscheinlich hätte nicht nur ich sogar ein altes Gerät daheim rumstehen, das er hätte haben können.
Aber wollen wir wirklich so sein, wenn wir einem Künstler (und der ist hoch21) etwas Liebe schenken möchten? “Da, hier, laptop mit dem du twittern kannst” heißt auch: “Wir konsumieren gerne was du machst, aber das wars dann auch”. Roman liest auch mal vor. Vielleicht kann er seinen Mac nutzen, um damit einen Podcast zu starten? Ganz unabhängig davon ob er das möchte: Gib einem Menschen Werkzeuge und er wird sie nutzen. Ich bin mir sicher, hoch21 ist auch sonst ein kreativer Mensch und ein Gerät, das ihn in seiner Kreativität fördert, statt ihn zu behindern, ist eine gute Sache.
Es ist in keinster Weise vermessen zu sagen “Ich untersütze jene Menschen, die mir den Alltag versüßen, auch in der Hoffnung, dass ihre kommenden Werke von dieser Unterstützung profitieren”. Machen wir übrigens beim Kauf von Büchern oder Musik nicht anders. Da finanzieren wir auch das nächste Werk, das aktuelle ist ja bereits geschaffen. Dass hoch21 seine Werke nicht verkauft, ist wohl das letztes, was man ihm ankreiden sollte.

Gepostet von Julian am 09. November 2011 um 22:18.
Daniel

Jeder darf machen/denken was er möchte.

Das ich persönlich diese Aktion als absolut unethisch und überzogen empfinde ist meine Sache. Diskussionsgrundlage ist dabei nicht gegeben weil hier eh der Gedanke “agree to disagree” zutrifft.

Trotzdem bin ich persönlich schwer enttäuscht davon das Roman sich von der Aktion hier nicht distanziert. Er twitterte ja bereits das er sich nicht “für etwas entschuldigen wird das er nicht initiiert hat.”

Dazu kann ich nur sagen: Distanzierung ist keine Entschuldigung!

Das er sich (bisher nur) indirekt von der Sache distanziert und somit aussagt “Ich habe damit nichts zu tun/beschwert Euch nicht bei mir, aber den Mac nehme ich gerne…” ist wirklich hart…

Meine 2 cent…

Gepostet von Daniel am 09. November 2011 um 22:21.
boerge30

Schon allein die Kommentare hier sind das Geld wert. Da habe ich doch gern gespendet ;)

Gepostet von boerge30 am 09. November 2011 um 22:22.
mspro

@Daniel – ähh. das musst du mir jetzt aber echt mal erklären: es ist “unethisch” jemandem einen tollen rechner zu schenken, der ihn sich nicht leisten kann? in welcher weise?

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 22:30.
susi_augenzu

welcome to the kinderteller
hello to the horse

den heimtücken mancher
übersetzungen halte ich entgegen
eine quadratmeile langeweile

und das herumlungern
auf öffentlichen plätzen
hinter den bedürfnisanstalten

wo sich männer und frauen
ihre weinantennen gegenseitig
in die nackten hirne schieben

aber alles ist auf herz
gebaut und noch der feierabend
eine woge des vergessens

die fremdheit dann
in den augen wilder tiere
überzeugt mich auch nicht mehr

Susi

Gepostet von susi_augenzu am 09. November 2011 um 22:47.
Jonas

Hättest du nicht was für die 3. Welt machen können? Gibt doch nun auch dringendere Probleme….

Gepostet von Jonas am 09. November 2011 um 22:47.
mspro

ohoh. musste schon den ersten troll löschen. hoffe nicht, dass ich hier die kommentare schließen muss.

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 22:53.
IvyImHaus

Also mein Laptop hat 300 Euro gekostet und ich kann damit ins Internet.

Gepostet von IvyImHaus am 09. November 2011 um 22:59.
ganz schön dreist

kann der Spacken sich nicht mit nem Medion zufrieden geben, wie jeder andere auch?

Gepostet von ganz schön dreist am 09. November 2011 um 22:59.
schnartz

Hach wie schön. Wenn endlich die 2500 beisammen sind, sollten wir noch für sein Thunderbolt Display spenden. Achja, auch das gönne ich ihm.

Gepostet von schnartz am 09. November 2011 um 23:00.
Frau Elise

Mich würde die Meinung der anderen Twitkrit-Mitglieder dazu sehr interessieren – vielleicht mögen die sich zur Sache äußern?

Gepostet von Frau Elise am 09. November 2011 um 23:01.
Jörg

@mspro Gute Idee, wenn´s unbequem wird, einfach die Kommentare schließen.
Ich persönlich halte es ja so, dass ich einfach die Kommentare der Andersdenkenden lösche … sieht besser aus

Gepostet von Jörg am 09. November 2011 um 23:02.
ganz schön dreist

ZWEI EINHALB TAUSEND EURO.
Nicht etwa 1000, für die ein Air zu haben wäre, mit dem man sich LOCKER ins Oberholz setzen und twittern kann…

Gepostet von ganz schön dreist am 09. November 2011 um 23:12.
mspro

@Jörg ich hab nichts gegen andersdenkende, sogar pöbleleien lass ich stehen. aber einer kommentiert hier immer unter meinem namen. das ist für mich klare trollerei und wird nicht stehen gelassen.

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 23:13.
Daniel

@mspro Ich persönlich (jedem seins) denke das es unethisch ist Ressourcen zu verschwenden (die ja sehr offensichtlich da sind wenn Menschen € 100 oder € 50 für einen Luxusgut spenden) die anders eventuell besser/sozialer angelegt wären.

Wie gesagt meine persönliche Meinung.

Ich finde es toll wenn man Spendenaufrufe macht aber diese hier ist genau so überzogen wie z.B. “Hummer für Hungernde” …

In diesem Sinne finde ich das jeder der hier spendet sich einmal überlegen sollte ob @hoch21 nicht auch mit einem “normalen” PC/Laptop gut bedient wäre und seine Spende dementsprechend kürzt und den Restbetrag einem Menschen/einer Organisation zukommen lässt der/die das Geld wirklich für lebensnotwendige Dinge benötigt.

Ich will hier nicht auf Moralapostel machen und jeder kann machen was er möchte. Ist halt nur meine persönliche Meinung. Eure ist das es vollkommen o.k. ist.

Agree to disagree!

Gepostet von Daniel am 09. November 2011 um 23:13.
Peter Breuer

Ich biete einen MacPro plus Cinema Display 23 Zoll. Nicht gerade neu, nicht mobil benutzbar – aber funktionsfähig und geschenkt. Und bitte: Hört auf mit dem Gemotze. Ich liebe die Tweets von Hoch21 und will ihn weiter lesen. Worauf ich keinen Bock habe, ist eine Neiddebatte. Die Idee von MSPRO finde ich gut und würde mich auch mit 50 Piepen daran beteiligen. Dass es zu einem Shitstorm kommen würde, war allerdings leider absehbar: Die sicherste Methode, ein Mitglied der digitalen Community fertigzumachen, ist leider Geld – in diesem Fall als freiwillige Spende für wirklich schöne Texte und Ideen. Erst wenn sich dieses Bewusstsein mal ändert, werden wir zu ernstzunehmenden Macht.

Gepostet von Peter Breuer am 09. November 2011 um 23:27.
Julius

Weiß nicht, ich stell mir gerade vor, jemand würde mir 2,5t€ für nen Rechner sammeln, weil ich rumgeheult hab daß meiner kaputt ist. Ich glaube ich fänd’ das relativ scheiße und hätte keinen Spaß an der Kiste, weil das irgendwie mit im “deine Armut kotzt mich an”-Stil rüberkommt. Und ich glaub das liegt auch an der Summe hier – die wäre jetzt für mich so abseits von gut und böse… Naja, macht, was ihr wollt. Leute, die Texte schreiben bezahlen? Why not. (is hier der Ort dafür und so… mal beiseite – wohl eher nicht)
Aber auch ich muß mal fragen: Sind die Scheißdinger echt so teuer? Ich hab da keine Ahnung und wenn mein Rechner kaputt is bau ich mir nen neuen aus Schrott aus alten Flipperautomaten. Ne, oder? 2,5? Na, von mir aus, wenn er nur mit Mac kann…

Gepostet von Julius am 09. November 2011 um 23:34.
Killmoregirls

Wenn ich lese wie mspro hier so schreibt wird mir übel. Luxuprobleme hin oder her, wenn man sich z.B. in Twitter über Gott, die Welt oder die Deutsche Bahn auskotzt ist das ok. Aber sobald man dann 2500 €( Es gibt kein MaAir für den Preis) verlangt ist das Maß mehr als voll. Geistiges Eigentum hin oder her, wenn man Geld für sein geistiges Eigentum haben will, soll man ein Buch schreiben oder eine hoch21-App für4,99 anbieten. Ob ihr das Geld spendet ist euer Ding, aber das Statement, dass dahinter steckt ist einfach falsch. Wie ausnahmsweise schon sagte,kenn ich das nur zu gut, wenn es die letzte Woche im Monat das Geld für nicht mehr viel reicht, und man dann halt mal ne Woche Toast und päckchensuppe isst. So ist das Leben. Aber wenn halt jeder dem es so geht so wie mspro denken würde, würde halt niemand mehr was essen oder trinken, weil es nicht für Champagner und Kaviar reicht. Das andere was ich nicht verstehe ist, warum hoch21, obwohl er ja keinen Computer hat, trotzdem munter weitertwittert, was stark dafür spricht, dass er ein i/Smart-Phone besitzt. Deswegen stimmt dasa mit dem Zahlen für seine Tweets auch nicht so ganz. Hoffen wir nur mal, dass jetzt nicht jeder Twitterer mit mehr als 500 followern so denkt und irgendwas haben will, damit er weitertwittert.

Gepostet von Killmoregirls am 09. November 2011 um 23:43.
Paul Jonas

Roman hat definitiv 2500 Euro verdient. Das geht völlig in Ordnung.

Was mich irritiert, ist das MacBook. Klar, freut sich jeder mehr über ein MacBook als über ein 08/15-Gerät. Aber wenn ich mir wirklich nicht mal einen günstigen Rechner leisten kann, wäre ich verwundert, wenn mir jemand so einen Luxuslaptop schenkt. Ich habe dann zwar wieder einen Rechner, stehe aber bei der nächsten unerwarteten, größeren Anschaffung wieder vor dem gleichen Problem.

Wenn man ihm wirklich helfen will, sollte man ihm das Geld geben und er soll entscheiden, wie er es ausgibt. Das MacBook kann er sich dann ja immer noch holen, wenn es ihm mehr bedeutet, als ein wenig finanzieller Rückhalt. (Der letzte Satz ist nicht wertend gemeint. Jeder soll seine Prioritäten so setzten, wie er mag.)

Gepostet von Paul Jonas am 09. November 2011 um 23:44.
Frollein

Media Markt bietet 0% Finanzierungen an, hab ich mal gehört…

Gepostet von Frollein am 09. November 2011 um 23:44.
baranek

Die Aktion ist doch okay. Mein Güte. Wer’s doof findet, dann eben nicht und bleibt weg. Die Moralgeschaftlhuberei geht mir auf den Keks. Get a life.

Gepostet von baranek am 09. November 2011 um 23:51.
mspro

@Paul Jonas – so ist es gedacht und so steht es auch im spendentext.

Gepostet von mspro am 09. November 2011 um 23:51.
Julius

@Peter Breuer achso, wenn der hoch21 den mac pro nicht haben will, weil der dem zu doof is – also bevor der verkommt, ich find schon jemanden, der den gebrauchen kann.

Gepostet von Julius am 09. November 2011 um 23:55.
Klaus

Idee toll, Aufmerksamkeit da, aber 2500 Euro ist doch ein wenig viel oder? 1000-1500 okay, aber 2500 lassen mich doch zweifeln.

Gepostet von Klaus am 10. November 2011 um 00:02.
baranek

Sag mal, killmoregirls, diesen Namen, den du dir hier gibts, was ist das eigentlich für ein frauenfeindlicher Dreck? Und du lässt den Moralmacker raushängen? Ab in Schamecke, nachdenken!

Gepostet von baranek am 10. November 2011 um 00:09.
Stefan

“Vegeta, how much is the typical cost of a Mac these days?”

“It’s over NINE THOUSAAAAAAAND!”

“WHAT?! NINE THOUSAND?!

Gepostet von Stefan am 10. November 2011 um 00:10.
Paul Jonas

@mspro Man kann es mit viel Wohlwollen aus dem Spendentext herauslesen, aber die eindeutige Aussage, dass das Geld direkt an ihn geht, fehlt mir. Zum Beispiel steht hier oben im Text “um ihm seinen Mac zu bezahlen”, was missverständlich ist. Ich reite ungern auf Formulierungen herum, aber letztendlich entstehen doch gerade daraus im Netz immer die größten Streitereien. Nichts für ungut.

Gepostet von Paul Jonas am 10. November 2011 um 00:13.
Skythe

Man kann für einen neuen Rechner sammeln, aber nicht “für einen Mac”.

Welches kommerzgeschädigte Opfer kommt auf so eine Idee?

Wenn schon geschenkt, dann aber überteuert und Sekten-Marke!

Gepostet von Skythe am 10. November 2011 um 00:29.
susi_augenzu

welcome to the kinderteller
hello to the horse

als ich meine taschen
nach kleingeld
durchsuchte

um dem hirnkastenmann
seine sentimentalen
lieder abzukaufen

wiederfand ich in einer
falte des zufalls
das ei des kolumbus

der hirnkastenmann aber
verweigerte
die annahme

und in dieser nacht
habe ich zum ersten mal gespürt
daß die erde rund ist

susi

Gepostet von susi_augenzu am 10. November 2011 um 00:32.
Tim

Ich weis kommt jetzt vielleicht Garde etwas ungünstig aber mein Auto ist schon seit Längerem kaputt und ich muss mit der Bahn fahren. Dadurch brauch ich nun jeden Morgen knapp 55 min länger für Meinen weg zur Arbeit und muss deswegen früher aufstehen und bin den ganzen Tag deswegen müde. Aus diesem Grund wollte ich mal fragen ob ihr nicht zusammenlegen könntet damit ich mir einen neuen Mercedes SL55 AMG kaufen kann wie ihn auch Steve Jobs gefahren ist. Mit dem Auto wäre ich dann schnell und ausgeschlafene auf Arbeit und der Gedanke das Steve dasselbe Modell gefahren ist würde mich auch zu vielen genialen Texten inspirieren. Ich sag schon mal danke und als Farbe bitte Silber und das Leder in Schwarz.

Gepostet von Tim am 10. November 2011 um 00:37.
Christoph Kappes

Das lässt ja tief blicken, hier. Es gibt keine einzige Grundlage dafür, jemanden zu kritisieren, nur weil er andere zu einer Spende aufruft – und sei sie noch so abwegig. Jeder Spender entscheidet selbst.
Die Selbstverständlichkeit, mit der einige Kommentatoren hier MIchael ihre Meinung sagen, erschreckt mich sehr. Es besteht Meinungsfreiheit, aber was ist die Grundlage für einen moralischen Anspruch? Ist es unethisch, zu Spenden aufzurufen, solange der Zweck nicht evil ist? Hier liegt doch schon offenkundig der Sinn darin, dem hoch10 (mir sagt der nichts) eine Freude zu machen.

Gepostet von Christoph Kappes am 10. November 2011 um 01:05.
susi_augenzu

- brauche Blindenhund.
- wieso das denn?
- hab doch Augen zu.
- stimmt schon, aber bei deinem
Twitter-Rating muß ein Blindenstock reichen.
küsschen, Susi

Gepostet von susi_augenzu am 10. November 2011 um 01:45.
sebastian

»In so far as they think consistently, moralists who condemn luxury must recommend the comparatively desireless existence of the wild life roaming in the woods as the ultimate ideal of civilized life.« – Ludwig von Mises, 1922

Gepostet von sebastian am 10. November 2011 um 01:47.
Paul Neuhaus

Mit “wem’s nicht gefällt, muss ja nicht mitmachen” legt man sich die Welt ja auch immer schön einfach zurecht.

Gepostet von Paul Neuhaus am 10. November 2011 um 02:18.
Neid « H I E R

[...] habe mich gestern sehr erschrocken über die Reaktion auf meine Spendenaktion. Vor allem, weil Menschen ihre hässliche Neidfratze gezeigt haben, von denen ich bislang etwas [...]

Gepostet von Neid « H I E R am 10. November 2011 um 04:10.
Stefan Blohm

Ich verstehe das ja sehr gut … ABER …. so lauten hier viele Kommentare

Also, hier sieht man schön: Alles vor dem Aber ist gelogen.

Was spricht dagegen, wenn jemand einem anderen Menschen etwas Gutes GÖNNT und – vor allem – was geht das die an, die sich daran nicht beteiligen wollen?

Gepostet von Stefan Blohm am 10. November 2011 um 05:56.
nullsummenspiel

Ich für meinen Teil kann sagen: Ich gönne @hoch21 jedes MacBook. Wegen mir kann er jeden Tag ein neues kriegen. Würde mich nicht die Bohne kratzen. Warum viele die Aktion dennoch eklig finden? Zwischen Spendenaufrufen für Flutopfer in Thailand und Hilfe für kriegstraumatisierte Frauen und Kinder im ehemaligen Jugoslawien Geld für ein absolutes Luxusprodukt zu sammeln, wirkt einfach ziemlich deplatziert und passt bei vielen nicht mehr ins Moralgefüge. Das ist ein bisschen so, als würdest du dich neben den Obdachlosen in der Fußgängerzone setzen – der nicht weiß, ob er morgen noch genug zu essen – und für ne neue Krawattennadel sammeln. Ich würde mich darüber auch aufregen. Nicht weil ich dir deine Krawattennadel nicht gönnen würde, sondern weil es zynisch ist, das genau in diesem Umfeld zu tun.

Gepostet von nullsummenspiel am 10. November 2011 um 07:19.
julianwki

darf ich mal fragen was genau an seinem macbook kaputt ist? vielleicht wäre es einfach günstiger das teil reparieren zu lassen. gerade im mac-bereich gibt es doch zig kleinere läden die sich auf reparaturen spezialisiert haben.

Gepostet von julianwki am 10. November 2011 um 08:16.
Rachel Lindenbaum

als ich den post las, dachte ich zuerst, es wäre der typische twitkrit-humor, der ja manches mal grenzwertig und eine gratwanderung ist.

dann las ich die kommentare und den spendenpost und dachte: WTF??

“Bitte geht also rüber und BEZAHLT IHM SEINEN VERDAMMTEN MAC!” – öhm…nee?

ich mag die tweets von hoch21, fave ihn zuweilen, wenn er grad mal während meiner kurzen blicke auf die timeline auftaucht. da ich den ganzen tag arbeite, ist das gucken eher spärlich gesät.

dass sein rechner kaputt ist, ist traurig für ihn. dass er es dermaßen in der timeline breitgelatscht hat (jaja, ich weiß, der arme muss gerade unter äußerst widrigen umständen twittern, vielleicht muss er dazu sogar sein smartphone aus der hose ziehen oder – nicht auszudenken – gar das haus verlassen!!!), empfand ich schon als aufdringlich.

dieser spendenaufruf, nein eigentlich eher spendebefehl hier ist vollends daneben. nicht nur wegen der marke, sondern vor allem wegen der summe. ich gönne jedem, der es sich leisten kann, jeden erdenklichen luxus. von seinem geld kann er das gern kaufen. ob und wenn ja was hoch21 arbeitet, weiß ich nicht, ist mir auch egal. (wobei es schon etwas anderes wäre, wenn ein pc quasi sein arbeitsmittel wäre, ohne das er zum broterwerb nicht mehr fähig wäre. aber dann wäre der spendenbefehl wohl anders formuliert.) ich sage auch nicht “hey roman, geh arbeiten, dann kannst du dir bald einen neuen/gebrauchten rechner leisten”.

ich sage: “mspro: gehts noch?”

es wäre ja zuerst einmal sinnvoll gewesen, hoch21 zu fragen, ob er das überhaupt will. oder mit ihm zu besprechen, wenn so eine aktion gestartet wird und er damit einverstanden ist (mir wäre das ja eher unangenehm), welcher rahmen angemessen ist. und ob es für ihn tatsächlich ein mac sein muss, zumal ein nagelneuer und für dieses geld. oder ob es nicht reichen würde, wenn man (evtl. sogar hier) mal in die runde fragt, ob nicht einer zufällig einen rechner hat, den er entbehren kann, evtl. sogar einen mac.

meiner meinung nach haben die kommentare, lieber michael, nur sehr bedingt mit neid oder missgunst zu tun, sondern mit verhältnismäßigkeit.

Gepostet von Rachel Lindenbaum am 10. November 2011 um 09:16.
IT_Zora

Meine Oberste Direktive ist:
„Leben und Leben lassen „ (solange es niemand in seinem Leben beeinträchtigt)
Soweit ist hier alles ok und nur manche Kommentare sind diesbezüglich nicht ganz lupenrein.

Ich analysiere und strukturiere gerne – also:
Negativ betrachtet steht sich hier
Arroganz
Überheblichkeit
Dekadenz
den folgenden gegenüber
Neid
Missgunst
Kleinkrämertum

Positiv betrachtet
Goodwill
Selbstlosigkeit
Gegenüber von
Verhältnismäßigkeit
Ausgeglichenheit
ES GEHT UNS ALLEN ZU GUT (finanziell oder zeitlich)

So what? Alles gut.
Das einzige was mich wirklich stört: Warum musste hier das Produkt vorgegeben werden? Ist nicht wirklich meine Marke;-) Aber so kann „man“ sich der Spenden noch sicherer sein, da es genug Jünger gibt die dafür gerne spenden!

@nullsummenspiel Total gelungener Kommentar!

@susi_augenzu wunderbar

@Peter Breuer „Erst wenn sich dieses Bewusstsein mal ändert, werden wir zu ernstzunehmenden Macht“ – Sag ich doch, dass die Selbstüberschätzung mancher Twitterer unglaublich ist und ich froh bin, dass die alle noch ein RL haben;-)

@Killmoregirls was für ein beschiessener Nick – da kann ich leider nicht weiter lesen!

Gepostet von IT_Zora am 10. November 2011 um 09:28.
Claudio

(nur die Hälfte der Kommentare gelesen, also wenn das Argument schon kam, sorry) Aber…

Soll ich mich jetzt schlecht fühlen, wenn ich für den Abschied eines Kollegen, oder den Geburtstag eines Freundes bei anderen eine “Spende” (Duden: Spende – etwas, was zur Hilfe, Unterstützung, Förderung einer Sache oder Person gegeben wird, beitragen soll) sammle, um ein geschenk zu kaufen? Habt ihr Gutmenschen das noch nie gemacht? Noch nie der Mama was zum Muttertag gekauft?

mspro will hoch21 eine Freude machen – was juckt es denn euch? Spendet halt nicht (und schickt eure 3-Cappuccino-Euro lieber nach Afrika). Mal abgesehen davon, dass sich auch arme Afrikaner, wenn man sie so nennen möchte, über ein Macbook wahrscheinlich mehr freuen würden, als über einen Sack Reis (glaubt man Esther Duflo – http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/05/Interview-Duflo-und-Banerjee/seite-2 – was ich tue).

Ich spende auch nicht, obwohl ich Romans Tweets mag, aber nach Bezahlung wohl eine andere Erwartungshaltung entwickeln würde. Aber wenn mspro und andere das machen wollen, bitte. Ist doch deren Geld (und nicht das der Hungernden).

Einziger Vorwurf an mspro: Warum hier? hat mit Twitkrit imho nix zu tun. Hätte auch genug Leute erreicht, wenn Du das privat getwittert, gebloggt, gewasauchimmert hättest.

Gepostet von Claudio am 10. November 2011 um 09:36.
Chopps

spenden sammeln, um ein apple-produkt zu kaufen?
sagt mal, gehts noch?!

warum nicht gleich spenden für die gez oder die gema sammeln?

Gepostet von Chopps am 10. November 2011 um 09:49.
Paule

ich gehe immer zu einem Apple Premium Reseller weil die eigene Techniker haben und nicht wie Authorisierte Händler wie Gravis meine Geräte durch die Republik schicken. Siehe http://www.premium-reseller.net/stores/

in Berlin ist mein Lieblingstechniker Berti bei M & M Trading in der Bismarckstr. – sehr ehrlicher Mensch auch wenns weh tut. in Hamburg ist es der Christian, ebenfalls M und M Trading

Gepostet von Paule am 10. November 2011 um 10:38.
Immanuel Cunt

Sowas kommt davon, wenn der Meinungsmob losgelassen wird.

Was für ein kleingeistiges Gezeter! Dass Luxus ein relativer Begriff ist, dass hier Privilegierte anderen Privilegierten den Zeigefinger aufzeigen, dass Ungleichheit per se nicht gefährlich ist, dass @mspro im Rahmen seiner Spendenaktion zu keinem Zeitpunkt Zwang angewendet hat, dass jeder_r das Recht und die Möglichkeit hat, moralisch lupenreinere Spendenaktionen zu intiieren, dass offenbar die meisten Menschen den Unterschied zwischen Ethik und Moral noch immer nicht begriffen haben, dass Missgunst die kleinlichste aller menschlichen Scheißeigenschaften ist, – das ist alles so oder ähnlich schon geschreiben worden. Dass hier und drüben in @mspros Blog aber dennoch kontinuierlich in ebenso krasser Scheinheilig- wie Selbstherrlichkeit moralinsaure Meinungsbekenntnisse eingeworfen werden, ist alarmierend.

Auch wenn man’s eigentlich ahnen konnte und vermutlich gar nicht so genau wissen wollte: ich danke @mspro für seine unfreiwillige Aufklärungsleistung. Ein Kabinettstück! Über die allzeit bereiten Meinungsschleudern, gebettet auf ihrige plüschige Moralkissen. Die unter Verzicht auf Begründung nix besseres zu tun haben, als rumzuseiern. Wegen Euch finde ich das Internet zum Kotzen.

P.S. Es gäbe wohl eine Spur für eine angemessene Kritik. Man könnte sich die Mühen machen, und die Nutzungsbedingungen von betterplace.org durchforsten um zu sehen, ob Fundraising dieser Art mit Hilfe der Plattform verboten ist. Hat aber offenbar keine_r der fleißigen Kritiker_innen getan. Der Gescholtene hat allerdings mit den Betreibern korrespondiert. Ist interessanterweise untergegangen.

Gepostet von Immanuel Cunt am 10. November 2011 um 10:51.
Stefan

Es ist einfach nur die Art und Weise, wie die Aktion durchgezogen wurde. Gegen “Lasst uns dem Roman einen neuen Computer/Mac kaufen, mal schauen, wieviel wir zusammenbekommen.” hätte bestimmt niemand etwas gesagt.

Selbst wenn dann die nun anvisierten 2.500 EUR, oder mehr Geld erreicht worden wären hätte bestimmt kaum einer etwas gesagt. Im Gegenteil, die Netzgemeinde hätte sich über die Hebelwirkung gefreut, die mit so einem Aufruf entstanden wäre und und man hätte sich auch mit hoch21 gefreut, dass er jetzt eine Summe X hat, mit der er sich einen Rechner kaufen kann und mit dem Rest anstellen kann, was er will.

Da Betterplace aber ein Limit gesetzt haben möchte, war es meiner Meinung nach einfach nicht die richtige Plattform für die Spendenaktion.

Es geht hier nicht um Neid, es geht einfach nur um Arroganz und Dreistigkeit, die ich in der Form eher aus der FDP-Ecke kenne.

Gepostet von Stefan am 10. November 2011 um 10:57.
Marco

Ich kenne hier keinen und ihr seid mir auch egal, aber ihr benehmt euch alle wie Hitler (Godwin’s Law – Hitlervergleiche gehören in jede Diskussion!)

Gepostet von Marco am 10. November 2011 um 11:21.
Stefan S.

Ja genau, dann hätte sich die Netzgemeinde gefreut…. Immer dieses scheinheilige Gelaber. Der Großteil der Leute hier denkt doch: “Warum soll der einen Mac bekommen und ich nicht?” – Ihr jault alle nur deshalb rum weil es ein Mac ist und weil es 2500 € sein sollen. Nur in diesen beiden Faktoren steckt euer Hass.

Was wäre denn, wenn jetzt irgendwer in diesem Blog vorbei kommt, mit hunderttausend Euro auf dem Konto und sich sagt: “Ach scheiss drauf, ich bezahl dem Jung das Ding und freu mich über meine Tat”?

Es ist wirklich extrem interessant, wie sehr sich hier Abgründe auftun.

Mich erinnert das alles so ein bisschen an Lottospieler von denen einer den Jackpot knackt – alle anderen die nicht gewinnen sagen dann nicht “Oh schön, da hat jemand den Jackpot geknackt, herzlichen Glückwunsch”, sondern “Der Wichser hat meine Kohle gewonnen und ist wahrscheinlich Arzt oder Anwalt mit nem sechsstelligen Jahresgehalt – verreck dran”.

Tja.

Gepostet von Stefan S. am 10. November 2011 um 11:24.
@xsportfreundx

Wer meint, für so eine Aktion spenden zu müssen, der soll es um Gottes Willen tun. Da ist es sicher nicht unser aller Aufgabe den Moralapostel zu spielen und ihn öffentlich anzuprangern oder auch nicht.

Was ich aber kritisiere, ist es auf dies Weise und insbesondere auf dieser Plattform zu tun. Ich finde es absolut geschmacklos, einen Spendenaufruf für Luxusgüter zwischen Aktionen für wirklich Hilfsbedürftige oder tatsächlich soziale Projekte zu platzieren. Wenn es um die Förderung von @hoch21′s Tweetkunst (der ich im Übrigen auch gerne folge) geht, gäbe es da sicherlich moralisch unbedenklichere Wege wie z. B. flattr.

Ansonsten bleibt mir noch zu sagen, dass ich @mspro’s Artikel über den Neid als Ursache für Kritik echt bescheuert finde. Das ist pure schwarz/weiß-Malerei und der Sache nicht dienlich.

Gepostet von @xsportfreundx am 10. November 2011 um 11:34.
der_sema

was gehts euch an, wenn irgendwer irgendwas für irgendwen im internetz macht?
heulsusige neidische kacknoobs, alle!

Gepostet von der_sema am 10. November 2011 um 11:34.
l37h4l

was @immanuel cunt sagt.

Gepostet von l37h4l am 10. November 2011 um 12:01.
Da Na

Also Marco würde ich aus Prinzip einen Mac spenden; unter gewissen Auflagen. & der_sema auch.
Wer ist eigentlich dieser hoch21? (& ja, die Links hab ich gesehen).

Gepostet von Da Na am 10. November 2011 um 12:23.
Marco

@Da Na der Marco würde sich aber glaub ich lieber einen Fuss absägen, als einen Mac in die Wohnung stellen… wenn ich den Preis schon sehe, puh. Aber ich hörte, das man damit viel besser Twittern kann, als auf anderen Geräten ähnlicher Art? Also wenn das stimmt, rechtfertigt das natürlich alles. :D

Gepostet von Marco am 10. November 2011 um 12:32.
Da Na

@Marco das Twittern auf einem Mac würde das Problem mit den falschen (Leer-)Zeichen beheben.
vgl. Rechtschreibung deiner Tweets vs. Rechtschreibung meiner Tweets

Deinen Fuß stell’ ich mir als Deko in die Wohnung ; )

Gepostet von Da Na am 10. November 2011 um 12:36.
densco

Kümmert sich einer von euch darum, was der Nachbar zwei Straßen weiter in seinem Garten macht? Eben, es interessiert euch nicht und ihr habt keine Meinung dazu. Warum dreht ihr dann hier so ab? Niemand zwingt euch, bei dieser Aktion mitzumachen. Aber Hauptsache, erstmal aufregen. Man weiß ja nicht, wozu es später mal gut sein kann. Investiert eure Energie und Zeit lieber mal in sinnvolle Dinge und nicht im Pseudo-Kritisieren von gut gemeinten Hilfsangeboten. Idioten.

Gepostet von densco am 10. November 2011 um 12:38.
Marco

@Da Na WAsis tnmi tmeiner Rechtschraibunk? :D

Gepostet von Marco am 10. November 2011 um 12:39.
Hyperkeks

Auweia, ist die Zombiecalypse jetzt da? Wie kann man nur derart missgünstig sein? Hässlich…

Ich finde die Aktion toll und wünsche viel Erfolg!

Gepostet von Hyperkeks am 10. November 2011 um 13:00.
Alex.t

Also zu diese traurigen Bettel Artikel gibt es eigentlich nur eines zusagen.

Jump the shark

Ich hab nichts dagegen wenn man Helfen will aber dann so öffentlich dazu aufzurufen und dann noch eine Plattform zu missbrauchen die für wirkliche Hilfsprojekte gedacht ist tut mir leid aber so was passiert wirklich nur, wenn man jeden Sinn für Realität verloren hat.

Gepostet von Alex.t am 10. November 2011 um 13:31.
Thomas Dolby

Ganz schön viel Lärm um … naja, irgendwie nichts. Lasst den Herrn @mspro doch Geld sammeln für wen er will. Es ist seine Zeit! (oder hieß das deine?)
In der Zeit in der hier gestritten wird, hätten 30 neue Betterplace Aktionen gestartet werden können, die “sinnvoller” sind als diese oder der Disput darüber.
Ich persönlich finde 2.500 EURO auch völlig überzogen, aber darum geht es hier doch gar nicht. Die Aktion hätte doch keine Aufmerksamkeit bekommen, wenn er “nur” 700 EURO sammeln würde.
Die eigenPR-Aktion ist gelungen, “alle” Reden über mspro und ein paar Leute mehr kennen jetzt @hoch21.
Hier gleich mit “Umverteilung” und “Neid” zu kommen passt zwar gut in die #occupayanything-Hysterie, geht aber doch wohl etwas an der Sache vorbei, oder ist das jetzt wieder “typisch deutsch”?

Gepostet von Thomas Dolby am 10. November 2011 um 13:34.
haekelschwein

Das ist ein interessantes philosophisches Experiment, denn ich finde die Spendenaktion zwar verfehlt, aber frage mich zugleich, warum.

Ich habe für meinen Computer auch 2500 Euro ausgegeben und nicht etwa nur 500, um die restlichen 2000 für einen guten Zweck zu stiften. Ein schlechtes Gewissen bereitet mir das nicht, denn wenn wir alle nur das billigste kaufen würden, den einfachsten Lada führen und im Blaumann statt in Markenklamotten herumliefen, bräche unsere Wirtschaft (noch schneller) zusammen und niemand könnte mehr etwas spenden. Der Konsum der einen zahlt den Lohn der anderen.

Es stört mich auch nicht, wenn jemand einen Computer für 2500 Euro gewinnt oder geschenkt bekommt.

Also muss es wohl das Wort Spende sein, das mich stört, denn mit einer Spende verbinde ich eine Nothilfe. Ich habe dann dieses Bild vor Augen, dass eine Spende helfen soll, einen unerträglichen Zustand in einen erträglichen abzumildern, aber nicht einen Wunschtraum zu erfüllen. Vielleicht deshalb, weil ich Spendenbereitschaft für ein begrenztes Gut halte, und es daher besser fände, wenn man fünf Obdachlosen ein Zimmer besorgte statt einem Obdachlosen ein Haus.

Ob das eine realistische Einschätzung ist, weiß ich nicht, denn meistens spenden die Kritiker einer konkreten Spendenaktion gar nicht für bessere Sachen, sondern überhaupt nichts. Gibt es wirklich jemanden, der dadurch, dass er für hoch21 spendet, weniger für andere Sachen spendet? Oder geht das Geld nicht eher von dem ab, was sonst auf dem Sparbuch oder im Zigarettenautomaten gelandet wäre?

Wie dem auch sei, die Aufregung fiele geringer aus, hätte man sich nicht in den Diskussionsrahmen (Frame) “Spende” begeben, sondern ein jährliches “Twitter-Stipendium” ausgerufen, das mit 2500 Euro dotiert ist, die von Twitterern gestiftet werden. Davon könnte der Stipendiat seine Arbeitsgeräte und Internetgebühren zahlen und hätte darüberhinaus ein wenig mehr Freiraum zum Twittern. Ähnlich wie ein Schriftsteller als “Stadtschreiber” dafür Wohnung und Unterhalt bekommt, dass er sich dem Schreiben widmen kann und kleinere kulturelle Aufgaben in der Stadt übernimmt. So würde der Vergleich mit wichtigeren Spendenzwecken gar nicht erst provoziert.

Gepostet von haekelschwein am 10. November 2011 um 13:41.
gallotta

jaja, die apple-zombies. =) können sich selbst keines leiste, sind aber auch nicht in der lage sich beispielsweise in richtung linux zu orientieren mit einem gerät, was zu ihrem geldbeutel passt. da muß erst jemand eine spendenaktion starten. nobel geht die welt zu grunde… unglaublich.

Gepostet von gallotta am 10. November 2011 um 13:44.
Lutz Falkenburg

Ich habe mir nicht die Mühe gemacht alle Kommentare zu lesen, nach etwa der Hälfte habe ich aufgehört. Aber mal im Ernst, habt Ihr nen Knall? Ich habe hoch21 50 € gespendet. Selbst wenn ich Ihm 2.500 gespendet hätte, ES GEHT EUCH ROTZNASEN nichts an, was ich mit meinem Geld mache, solange es nicht illegal ist. Ich rege mich auch nicht über euch und eure Aktivitäten auf, solange diese nicht illegal sind.

Vielleicht erklärt Ihr mir mal seit wann Ihr Kritiker hier die letzte Moralinstanz seid und warum ich mich an dieser messen lassen sollte?

Gepostet von Lutz Falkenburg am 10. November 2011 um 16:35.
Matthias Schwenk

Ich kenne @hoch21 nicht, habe aber dennoch gern gespendet. Nicht zuletzt, nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe. Wir Deutschen verstehen es offenbar perfekt, uns gegenseitig mit Neid und Kleinlichkeit die Freude am Leben zu nehmen. Wie wäre es statt dessen mit mehr Großzügigkeit, Gelassenheit und Freude am Schenken?

Gepostet von Matthias Schwenk am 10. November 2011 um 17:01.
premstar

hoch21 schreibt: “Neben wütenden Mails mit allerlei Beschimpfung trafen gestern auch Nachrichten eben jener Leute ein, die tatsächlich gespendet haben. Und die mir versicherten, dass man sie nicht gezwungen hat, diese Spende zu geben.”

Ein interessanter Nachsatz. Die Frage ist, ob man solchen Versicherungen trauen kann.. Apple hat nicht umsonst einen denkbar miesen Ruf.

Gepostet von premstar am 10. November 2011 um 17:42.
axaneco

Ich finde mspro an der Mehrzahl der Tage des Jahres anstrengend wegen deutlicher Tendenz zur Aufgeblasenheit, aber an dieser Aktion – weil sie spontan, unüberlegt und sympathisch ist – gibt es nichts auszusetzen.
Die Kritiker mögen bitte entweder mitteilen, welchen Betrag ihres das Existenzminimum übersteigenden Einkommens sie monatlich an andere Hilfsprojekte spenden – oder zu diesem Thema für immer schweigen.

Gepostet von axaneco am 10. November 2011 um 19:56.
Pascal

Hier ich hätte auch gerne einen Mac.
Siehe meine Homepage -> http://www.colorbrain.de.tl
Ich kann nicht Arbeit … Aber egal … Meine Geschichte steht auf der HP!
Ich denke man sollte lieber Menschen helfen die es nötig haben.
Mir wurde mal ein iPad so ermöglicht. Das war Super! Jetzt kann ich endlich malen.

Gepostet von Pascal am 10. November 2011 um 20:05.
Ellen

Ich finde die Idee schräg – auch wenn ich aktuell auch zu den Leuten gehöre, die manchmal wegen fehlenden 10€ am Heulen sind.
Es ist einfach eine schräge, aber nette Idee. Wenn man anderen Menschen mit einem Euro pro Person eine wirklich, wirklich große Freude machen kann.

Insgesamg glaube ich aber eh, dass es ein Witz war.

Mann, so ein Shitstorm. *lacht*

Gepostet von Ellen am 10. November 2011 um 21:05.
riot36

Ich brauche auch einen neuen Mac!

Gepostet von riot36 am 11. November 2011 um 09:37.
blubb

Boah, mir wird ganz schlecht von der Scheinheiligkeit hier! Alle, die eine Spende (bzw. ich würde es Geschenk nennen) für unethisch halten, sollen sich bitte folgende Fragen stellen:
- Welchen Fernseher habt ihr? Fernsehen kann man auch mit einem 50€ Gerät. – Warum habt ihr die Differenz nicht Hungernden in Afrika zukommen lassen?
- Welches Auto fährt ihr? Um von A nach B zu kommen müsste doch eigentlich ein gebrauchte 3000€ Modell reichen – Warum habt ihr den Mehrwert nicht für die Betreuung von Missbrauchopfern gespendet?
- Habt ihr ein schlechtes Gewissen, wenn ihr euren Freunden, Kindern … etwas zu Weihnachten schenkt? Ihr hättet mit dem Geld Leben retten können, indem ihr es stattdessen für Medikamente in Dritte-Welt Länder ausgebt.

Gepostet von blubb am 11. November 2011 um 13:44.
Mario Draghi

Alle Kommentare hier sind doch nur eine Übersprunghandlung!

Aber immer noch besser, als dass ihr euch endlich dagegen wehrt und auf die Straße geht, um euch über die vielen Milliarden (oder sind es schon Billionen?) aufzuregen, die ihr alle -und noch viele künftige Generationen- derzeit spendet, damit wir Bankster weiterhin UNSEREN Luxusgütern (laut “Der große Crash” besonders Nutten) frönen können. :-)

Damit könnte man für euch viele, viele Luxus-Macs bezahlen – oder gleich ganz Apple kaufen!

Aber das Beste: Wir müssen uns nicht einmal für eure Kohle bedanken! :-D

Gepostet von Mario Draghi am 11. November 2011 um 15:43.