Die heutige Twitkrit ist nur oberflächlich betrachtet an der Quote orientiert und pathetisch. Also nicht gleich weg klicken, sollten Euch die Tweets nicht zusagen. Danke, Ihr lest also offenbar weiter. Los geht’s:

Kommen wir zur Quote: herz_vs_kopf hat gestern einen Tweet geschrieben, der in weniger als einem Tag mehr als 100 mal geretweetet wurde. Kommt also sehr gut an der Tweet. Was so erfolgreich ist, kann nicht ganz schlecht sein. Ist es auch nicht:

herz-vs-kopf

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Was für Kinder gilt, darf getrost auch auf Erwachsene angewendet werden (und ist sicher auch so gedacht). Ich finde auch, dass Facebook-Nutzer mehr so am Rechner sitzen und weniger von unterwegs aus facebooken (obwohl das ja dank entsprechender Apps durchaus möglich wäre). Der mobil geteilte Content wird eher getwittert. Wenn die Voraussagen stimmen, dass bereits 2015 mehr Anwender mobil als stationär am Desktop ins Netz gehen werden, dann dürfte Twitter ja immer mehr Menschen gegen die Pfosten laufen lassen. Wir werden es sehen.

Nun zum Pathos-Tweet. Obwohl, so pathetisch ist der gar nicht, ich finde ihn einfach nur schön. Geschrieben von @serotonic:

serotonic

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Schön ist ja ein weiter Begriff, der von jedem einzelnen Menschen ganz subjektiv interpretiert wird. Schön ist – und das ist Konsens – positiv besetzt, aber wie gesagt individuell interpretierbar. Ich kann zum Beispiel etwas sehr schön finden, weil es mich interessiert. Lesen wir also «schön» als «interessant», steht da: «Das Internet ist interessant, weil Ihr interessant seid.». Dieser Tweet verdeutlicht somit recht gut, dass wir uns dank Filtersouveränität weitgehend unser eigenes Netz zusammenbauen. Die Sozialen Netze sind das beste Beispiel dafür. Das Internet ist, wenn wir so wollen, schön, weil wir unsere Filter auf schön geschaltet haben. Wenn wir es nicht nur schön haben wollen, nehmen wir in unsere Filter auch das Hässliche, das Unbequeme, das Störende mit auf und finden auch das schön. Versteht Ihr, was ich sagen will? Ja? Schön!


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Also ich finde: