An den internationalen Börsen geht es in diesen Tagen eher nach unten. Die Berichterstattung wird von Begriffen wie Angst, Entsetzen und – immer wieder gerne genommen – Panik bestimmt. Psychologisch wichtige Marken, einst von Menschen gesetzt, werden nun von Computern gnadenlos umgesetzt, den Trend dadurch natürlich nur noch verstärkend. Ein sich rasant nach unten windender Teufelskreis der Finanzpsychologie. Für das deutsche Parkett hat @nicobruenjes vergangene Woche die Entwicklung auf den Punkt gebracht:

nicobruenjes

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Auf Twitter hingegen werden eher Werte geschaffen als vernichtet. Sorgsam gepflegte Twitteraccounts steigen in der Regel kontinuierlich im Wert. Sie versorgen ihre Leserschaft mit interessanten Botschaften, guten Links oder sonstigem, was das Herz der Follower erfreut und verzeichnen so steigende Abonnentenzahlen. Natürlich lässt sich der Wert eines Twitterers nicht bloß an schnöden Followerzahlen ablesen, doch auch hier stellen wir psychologisch wichtige Marken fest. Ist es doch – auch wenn viele das als bedeutungslos bezeichnen – ein Unterschied, ob unsere Tweets von 50, 100, 1.000 oder gar 10.000 und mehr Leuten gelesen werden. Angesichts von mit der Zeit heranwachsenden erfolgreichen Twitteraccounts fragt @openmedi nicht ganz zu Unrecht:

openmedi

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Also ich finde: