Wir zeigen hier auf Twitkrit nicht bloß einzelne Tweets, die wir für besonders gelungen halten, sondern werfen – sozusagen auf der Metaebene – durch Tweetvorstellung immer wieder gerne einen Blick auf die Frage: Was machen wir alle hier auf Twitter eigentlich? Warum verfassen wir Nachrichten in maximal 140 Zeichen und weshalb lesen wir sie – größtenteils – so gern. Letzteres soll heute anhand von zwei Tweets verdeutlicht werden:

Da haben wir Twitter als Nachrichtenersatz. Darin mag vielleicht nicht der Hauptgrund liegen auf Twitter unterwegs zu sein, doch Meldungen herkömmlicher Medien entlocken dem gemeinen Twitterer häufig nur noch den Kommentar: «Ach, die bringen das erst jetzt?». Ein gutes Twitter-Netzwerk ist womöglich noch kein Ersatz für die „alten“ Medien, doch @Judetta spricht vielen von uns aus dem Herzen, wenn sie schreibt:

judetta

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Allen an Literatur Interessierten dürfte der folgende Tweet von @gallenbitter gefallen. Wenn ihr eure eigene Twitterrezeption mal kritisch hinterfragt, dürftet ihr im Vergleich von Timeline- und Roman-Lesen auf eine ähnliche Einschätzung kommen. Vorausgesetzt, die Auswahl der Twitterer, denen ihr folgt, gibt das her. Mir geht es jedenfalls wie @gallenbitter. So mancher Twitterer kommt mir – vielleicht auch deshalb, weil ich ihn nicht im realen Leben kenne, weil er also nur als virtuelle Figur einen Platz in meinem Bewusstsein einnimmt – so nah. Näher als so manche Romanfigur im besten Falle:

gallenbitter5

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Also ich finde: