Es ist Zeit für ein Geständnis: Ich liebe Peter Breuer. Das ist jetzt nicht so, wie es klingt, sondern noch viel schlimmer – denn immer wieder wird man ja gefragt, welche Twitterer man am liebsten liest, und zu sagen, dass man @peterbreuer gerne liest, ist in etwa so abgefahren, als würde man sich dazu bekennen, dass man Hundewelpen mag und Eis im Sommer. (Heute ist Tag der Bekenntnisse!)

Das größte Problem an meiner Liebe zu @peterbreuer ist aber Folgendes: Er ist nicht mehr auf Twitter, vor ein paar Tagen hat er seinen Account gelöscht. Das passiert nicht zum ersten Mal – anscheinend gibt es da immer wieder ein paar unschöne Vorfälle, die ihn dazu bewegen, sich in regelmäßigen Abständen wieder abzumelden – “den Breuer zu machen” oder auch “davonzubreuern”, wie wir Twitterer sagen.

Meistens kam er bisher irgendwann wieder zurück – nicht ohne jegliche Selbstironie:

Natürlich ist er nicht nur selbstironisch, er bringt die Dinge immer wieder wahnsinnig gut auf den Punkt:

Er ist der Meister der blumigen Vergleiche, und er kennt sich auch aus mit all den verschiedenen Nuancen der Zwischenmenschlichkeit:

Dabei ist Aussehen natürlich nicht alles, gerade auf Twitter funktioniert der Sex-Appeal der inneren Werte noch besser als in diesem sogenannten Real Life:

Twitter fühlt sich einfach nicht mehr so richtig vollständig an, seit Peter weg ist. Oder anders ausgedrückt:

Mein Twitter funktioniert nicht mehr so richtig ohne dich. Es wird Zeit für ein Comeback, Peter.

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Weltregierungq

Wörd!

Gepostet von Weltregierungq am 29. Juni 2011 um 10:43.
sturmhoehe25

Intelligenz und Witz sind nicht ganz so die Mangelware auf Twitter. Aber die Generation, die das mit Weisheit paart, ist auf Twitter ganz akut in der Unterzahl. Also damit meine ich – sie war mal in der Einzahl. Und ist jetzt auf der Nullzahl. Und wegen der statistischen Gleichverteilungsgesetze geht das nicht, also komm zurück @peterbreuer, ja? Und zwar schnell.

Gepostet von sturmhoehe25 am 29. Juni 2011 um 10:44.
Huck

Was das Poell sagt, was Sibylle Berg sagt. Was das alles über den Popanz sagt. Denkmäler in den Niederungen errichten, weil man es nicht besser weiß. (HEULKRAMPF)

Gepostet von Huck am 30. Juni 2011 um 00:39.
Maren

Schöner Artikel und eine große Liebesgeschichte ;-).

Gepostet von Maren am 30. Juni 2011 um 10:04.
freelancerhh

So. Und nicht anders.

Gepostet von freelancerhh am 30. Juni 2011 um 11:50.
Toonmix

Jetzt schmeckt ER nach virtuellem Friedhof. ;))

Gepostet von Toonmix am 30. Juni 2011 um 15:44.
Frau Elise

Ich hatte den ja immer geblockt. Und ich weiß warum.

Gepostet von Frau Elise am 02. Juli 2011 um 09:31.