Wenn das Netz Inhalte für uns vorsortiert, ist das nur scheinbar praktisch. Vielen ist gar nicht bewusst, welche Entwicklung ein durch Algorithmen gesteuertes, vorgefiltertes Internet gerade so einzuschlagen scheint (dazu später mehr).

Nehmen wir hingegen Twitter: hier treffen wir die Auswahl, was wir sehen oder eben nicht sehen. Wir folgen Menschen (manchmal auch Medien, Marken, Institutionen usw.), so lange sie uns – aus welchem Grund auch immer – interessant genug erscheinen. Erfüllt ein Twitterer unsere ganz persönlichen Kriterien irgendwann nicht mehr, wird er halt wieder entfolgt. Wir filtern uns die Timeline zurecht, wie sie uns …widdewidde… gefällt. Theoretisch zumindest. Natürlich sind wir auch tolerant und drücken immer mal wieder beide Augen zu, wenn Irrelevantes in unseren Twitterstrom gespült wird. Aber das, was wir in unseren Timelines so sehen, baut mehr oder minder auf unseren persönlichen Filtern auf. Darin liegt auch schlicht und ergreifend der Erfolg von Twitter.

@PhilNTS hat das heute gut auf den Punkt gebracht:

PhilNTS

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Und damit kommen wir auch schon auf den Anfang dieser Twitkrit zurück. Zur Auflösung, was es mit dem durch Algorithmen für uns aufbereiteten Internet auf sich hat. @PhilNTS verlinkt in seinem Tweet einen Artikel auf ZEIT Online, der Aufschluss und gleichsam Anlass zur Sorge gibt: Automatisch vorsortiert.

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Also ich finde: