Welche Twitter-Nutzer die Macht haben, Informationen schnell und weitläufig zu verbreiten, fragt man sich zur Zeit in den berühmten Forschungslabors des MIT. Die nicht unspannende Netzwerkanalyse ist Thema auf Technology Review und dort auf deutsch (Wichtiges Gezwitscher) oder englisch (Tracking Down Twitter’s Best Rumor Spreaders) nachzulesen. Die Twitkrit-Redaktion interessiert dieses Thema zwar auch, doch stellen wir ja weniger die Twitterer, als die Tweets in den Mittelpunkt unserer Rezensionen. Statt um mächtige Menschen geht es uns eher um mächtige Tweets. Besser gesagt um machtvolle, herausragende Tweets. Was ist ein mächtiger Tweet? Das kann Vieles sein: eine kluge Einschätzung, ein wortgewandter Aphorismus, eine feine Beobachtung, einfach nur ein witziger Tweet oder eine originelle Verbindung zweier Themen. Von einem mächtigen Tweet der letztgenannten Sorte soll heute die Rede sein.

Eines der Themen, die diese Woche durch unsere Timelines gespült wurden, war die Gesichtserkennung auf Facebook. Wie sie funktioniert, bzw. wie sie nicht funktioniert, hat der geschätzte Kollege Svensonsan eindrucksvoll auf pop64.de untersucht: Das ist die automatische Gesichtserkennung auf facebook. Heute Morgen gab es dann eine passende Twittermeldung zu bestaunen, die es versteht, ein Phänomen aus der Online-Welt nahezu kongenial auf die Offline-Welt zu übertragen. Kommen wir nun also zu dem oben angekündigten Tweet, der eine originelle Verbindung zweier Themen darstellt: die Selbstzweifel bei der intimen Betrachtung zum Start in den Tag, und die automatische Gesichtserkennung auf Facebook. Nicht Stefan Raab hat ihn geschrieben, sondern @nichtstefanraab:

nichtstefanraab

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Tobias

@nichtstefanraab’s made my day this morning. :-D

Ein mächtiger Tweet? Zweifelsohne!

Gepostet von Tobias am 10. Juni 2011 um 12:36.
textundblog

@Tobias: Danke für die Bestätigung, dass ich mit meiner Einschätzung des Tweets richtig lag.

Gepostet von textundblog am 10. Juni 2011 um 12:42.