Twitkrit

Erdbeeren mit Sekt

Vorschlag zur Güte: ihr folgt mal @habichthorn

Wusss? Warumemmdössjettsss?

Pass mal auf: du willst es doch auch. Qualitätstweets. Also grundsätzlich mit ein bissi Sprachgefühl und sauberer Orthografie locker hingeschlenzte, schnörkellose Privatnachrichten. Natürlich aus einem spannenden Leben. Dein’s ist ja so öde.

Kannste haben. Also fast. Man muss es natürlich spannend finden, dieses aufstrebende grüne Milljöh im wutverwürgten Ländle. Stuttgart also. Hier ist jetzt, ich beurteile das aus eigener Anschauung, weder so richtig der Hund verfroren, noch geht voll die Post ab. Ist son Mittelding. Frau von Habicht mittenmang hineingeschleudert von irgendwoher, jedenfalls non-suebe, in grüne Politik, als Mitarbeiterin selbiger Fraktion im BW-Landtag. Welche bekanntermaßen grade nach der Macht greift, diese zumindest teilweise organisiert. Von diesen Erlebnissen im grünroten Politiklabor kann @habichthorn naturgemäß wenig detailliertes raushauen. Verbeitet wird daher aus diesen Vorgängen nur was presseöffentlich ist. Dafür recht früh.

Wobei, wenn ich mir den so anschaue…

habichthorn

[Tweetlink]

Stelle mir so vor, die verteilen da gerade in der sich bildenden grünroten Regierung so einiges an Jobs. So ein Politikwechsel will ja auch in der zweiten und dritten Ebene abgebildet werden. Weisse Bescheid.

Um Politik gehts es bei habichthorn allerdings meist nur am Rande. Denn: be aware of heavy tweeting! Die Timeline hat einiges an Durchsatz. Es wird fröhlich replied und rumgememt – kurzum: hier ist ein kommunikativer Mensch am Werk, der gerne grillt, Bier trinkt und es faustdick hinter den gewaschenen Ohren hat. Dazu eine Prise Mutterwitz. Wer so was mag, kann folgen. Die anderen, die sollen sich was schämen.

habichthorn

habichthorn

habichthorn

[Tweetlinks 1, 2, 3]

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Twitkrits tolle Tweets 1104

Dieser April war gefühlt extralang. Jeden Morgen aufgewacht und immer noch April. Kein Scherz. Nur eine Auswahl an Kurznachrichten, die auch jetzt, wo der Mai schon fast halb rum ist, in dieses Archiv für die Besten Tweets der 10er, 20er und 30er Eingang finden sollen:

NeuNeuNeu
Das neue Internet: 01!!!!!1111111111111elf http://twitpic.com/4npf7o
@TheGurkenkaiser
neuesnetz

Politik
Wenn Flip Rösler den Westerwilli in der Biene Maja-Koalition ersetzt, dürft Ihr mich Thekla nennen. #fb
@neinahh

Panorama
_____/\_____\o/_____ HAIANGRIFF
@Speec

Feuilleton
Deine Mudder sieht bei Adorno die Reduktion des Seinsbegriffs auf den Funktionsbegriff sozialer Existenz.
@booldog

KeinKatzenKontent
was ein vibrator ist, das weiß ich. was ist hello-kitty?
@engl

SammelnSieHerzchen?
Treue? Ach das Zeug, dass man bei Tengelmann gegen Messer eintauschen kann.
@Wondergirl

AlleineInDerNacht
Es gibt keinen einsameren Zeitpunkt, als kurz nach dem Orgasmus. Dann wenn man den Browser-Verlauf löscht.
@annelinja

Und dann waren da ja noch die Termine.

Klassentreffen
Haha, da sind echt Leute der Sessions wegen zur #rp11 gefahren. Anfänger.
@jakuub

Ostern
Urmel bei Obi
@AndreasPoser

Eheschließung
Ich mag ja Kate und Willie. Die Gasteltern von Alf waren einfach cool.
@thomasmaier_

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Von Ökologie und den Menschen

Unser heutiger Gastautor ist Dr. Martin Hermann Oetting. Bekannt ist er auf Twitter und dem Namen @oetting. Manchmal bloggt er, hauptberuflich ist er Twitterlesungsmoderator. Diese Twitkrit liegt bei uns schon bereits seit gefühlten Monaten herum. Wir haben es verschlampt, sie zeitnah zu veröffentlichen, finden sie aber viel zu schade fürs Endlager.
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Die Erkenntnis, dass wir Menschen hier auf Erden nur als Gäste unterwegs sind, ist nicht neu. Sie wird insbesondere dann herumgereicht, wenn wir mal wieder an irgendeiner Stelle Ökosysteme zerstören, Spezies dutzendweise ausrotten, oder irreperable Schäden hinterlassen, die unsere Kindeskinder mit großen Augen ob unserer gnadenlosen Rücksichtslosigkeit werden staunen lassen. Das Thema ist zeitlos.

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Wider dem Rechtschreibnatzi!

Ich bin ja bekannt dafür, dass mir eigentlich nie Rechtschreibfehler unterlaufen. Ok, das war sicher mißverständlich. Genauer gesagt, bin ich dafür bekannt, dass ich meine eigenen Rechtschreibfehler nie selber sehe, ich also fehlerfrei aus meiner eigenen Perspektive schreibe und ich sowieso zu arrogant bin, auf die anderen zu hören, die mir meine Fehler auflisten.

Aber Gottseidank haben wir Legasteniker uns ja zusammengetan und gemeinsam das Internet gegründet. Wenn erstmal alle schreiben, auch die, die das gar nicht können, so die Überlegung, wird der Rechtschreibfehler zur Norm, die und die Rechtschreibung muss sich für ihre ekelhafte Perfektion auch noch rechtfertigen. HAHA! Quasi die Postprivacyagrumentation.

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