Rauchen ist eine Sucht. Süchtige erkennt man meist daran, dass sie – entgegen der Wirklichkeit – die Sucht negieren und behaupten, sie könnten jederzeit damit aufhören. Soviel zum Thema Rauchen, das leicht übertragbar ist auf andere Süchte. Doch wie ist das mit dem Passivrauchen? Das ist ja schließlich keine Sucht. Obwohl jeder weiß, was man unter Passivrauchen versteht, möchte ich die Definition aus der Wikipedia zitieren, damit die werte Leserschaft die Analogie zum gleich vorgestellten Tweet besser nachvollziehen kann:

Passivrauchen ist die Inhalation von Tabakrauch aus der Raumluft. Sowohl Tierexperimente als auch epidemiologische Studien geben Hinweise darauf, dass Passivrauchen, wenn auch in geringerem Maße als Aktivrauchen, ein Gesundheitsrisiko darstellt. Das gilt insbesondere für solche Passivraucher, die dauerhaft dem Schadstoff ausgesetzt sind. Da an bestimmten Orten kein Schutz gegen das Einatmen von Tabakrauch möglich ist, steht es stark in der öffentlichen Diskussion. Die ungewollte Aufnahme des Rauchs wird von Nichtrauchern häufig als störend empfunden und als Belästigung angesehen.

So ist das also. Rauchen ist eine Sucht. Wer sie aktiv betreibt, weiß, was er macht. Wer passiv unter den Gesundheitsschädigungen dieser Sucht leidet, hat nur die Alternative dies billigend in Kauf zu nehmen, oder sich zu entfernen. Das Ganze wird von @gallenbitter aufs Twittern übertragen, und sieht dann so aus. Viel Spaß beim Analogien-Ziehen, aber jeder bitte nur einen kurzen Analogie-)Zug:

gallenbitter3

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Ich bin ja Nichtraucher. Und mit dem Twittern könnte ich jederzeit aufhören. Warum ich es nicht tue? Weil ich es kann.

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

empompie

aufhören ist das leichteste der welt. nicht wieder anfangen, das ist die crux.

Gepostet von empompie am 27. Mai 2011 um 23:22.
Konni

Auch schön ist ja die Frage auf Partys: “Na, hast du schon getwittert, dass du hier bist?” – In den meisten Fällen kann ich das dann mit einem herzlichen “Nein.” beantworten.

Gepostet von Konni am 28. Mai 2011 um 16:43.
textundblog

@Konni: Ich sag dann immer: “Deine Frage ist gut. Die muss ich gleich twittern.”

Gepostet von textundblog am 28. Mai 2011 um 18:10.
Addliss

Schicker Tweet! :)

Aber davon ab, wäre es doch reichlich schwach, wenn man den Süchtigen nur daran erkennt, dass er behauptet, er könne jederzeit aufhören. Was müsste er denn tun, um zu beweisen, dass er nicht süchtig ist? Zu einer Sucht gehört doch noch deutlich mehr als diese Aussage. :)

Gepostet von Addliss am 29. Mai 2011 um 14:44.