Was haben Wortspiele und der ESC gemeinsam? Beide werden auf Twitter entweder gemocht oder abgelehnt. Es gibt wenig Gleichgültigkeit gegenüber dem Spiel mit Worten oder dem Europäischen Sangesstreit. Die Ablehnung des letzteren überwiegt, zumindest gefühlt, ich habe keine statistischen Erhebungen gemacht. Diesen «Ich bin so genervt von …»- oder «Pah, ich hab eure Hashtags … gefiltert»-Twitterern müsste mal jemand sagen, wie sehr ihre dusseligen Beschwerde-Tweets erst nerven. Doch wenn man das twittert, also dass die Beschwerdetweets nerven, läuft man selbst wieder Gefahr zu nerven. Schwieriges Thema, aber ihr wisst sicher, was ich meine.

Dabei ist die Lösung so einfach: Toleranz ist das Stichwort. Und wenn einem die Timeline auf Dauer von jemandem zu sehr mit – aus subjektiver Sicht – Nervigem zugemüllt wird, einfach entfolgen. Still und konsequent, aber ohne Gepolter. Zurück zum Ausgang: Um Wortspiele und den ESC soll es hier gehen. Ich mag ja beides, daher gibt es heute einen schönen Wortspiel- und einen nicht unkritischen ESC-Tweet:

@Worthort hortet die Worte zu unserem Wohlgefallen. Das ein oder andere lässt er dann in die Timeline derer los, die ihm folgen:

worthort

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Die wunderbare @Mellcolm weiß nicht nur die nationalen und internationalen Fußballspiele zu kommentieren wie keine andere, nein auch den ESC begleitet sie gewohnt souverän und mit kritischem Blick:

mellcolm

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Gehet hin in Frieden und bleibet morgen Abend gelassen, wenn sich die #ESC-Tweets en masse in eure Timelines schieben. Tol(l)eranz ist toll. Ich hoffe, ihr wurdet alle – um ein Wort aus dem Wortspieltweet zu übernehmen – überzeugt.

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

dhrac

wenn mich jemand wegen #esc enfollowed, war schon der follow ein fehler

Gepostet von dhrac am 14. Mai 2011 um 18:56.