Web 2.0 bringt die Sonne in den Alltag der Wissenschaftler. Ihr glaubt mir nicht? Ihr werdet gleich sehen, dass dem so ist.

Wir wissen alle: In weiten Teilen der universitären Forschung und Lehre werden die Chancen des Netzes längst noch nicht erkannt. Den abgegriffenen Begriff Web 2.0 können die einen schon nicht mehr hören, und die anderen wissen immer noch nicht so recht, was das überhaupt und ob das überhaupt was für die Uni ist. Auch wenn die ZEIT diese Woche im Artikel Die Unis und das Web 2.0 ein paar universitäre Vorreiter vorgestellt hat, sind Social Media und webbasierte wissenschaftliche Arbeit noch immer ein Fremdwort an vielen deutschen Hochschulen. Ausnahmen bestätigen – nicht nur auf ZEIT Online – die Regel, und hier kommen wir jetzt zur Sonne: @astefanowitsch betreut einen Lehrstuhl für anglistische Sprachwissenschaft an der Uni Hamburg und weiß die Vorteile des Web 2.0 zu nutzen:

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Auch Twitter weiß er zu nutzen, sei es, um über seine Petition «Kein Deutsch ins Grundgesetz» zu informieren, oder um ein Mem an den Start zu bringen. #nichtzudeutschland lief tagelang mit beachtlichem Erfolg. Dieser ist dem sonst so sachlichen Sprachwissenschaftler dann aber offenbar zu Kopf gestiegen:

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Doch recht bald wurde ihm klar (gemacht?), dass es so nicht läuft auf Twitter. Ruhm ist vergänglich, Zurücklehnen oder gar Abdanken wegen ein paar Tagen (Be-)Achtungserfolg is‘ nicht. Nun macht er wieder weiter und es darf ihm gefolgt werden, dem schlauen Wissenschaftler, der weiß, wie er die Sonne in seinem wissenschaftlichen Alltag scheinen lässt.


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