Heute möchte Twitkrit drei Tweets zu Protokoll geben, die an einem Tag veröffentlicht wurden, der bezeichnend für die momentane politische Kultur in diesem Lande ist.
Zu glauben, die Herren Verfasser @sebaso, @astefanowitsch und @karpfenpeter wären deshalb «Brüderle im Geiste», verbietet sich selbstverständlich. Das sich anbietende Wortspiel zum Geiste unseres pfiffigen Wirtschaftsministers habe ich an anderer Stelle schon passender untergebracht. Doch das tut nichts zur Sache. Hier die versprochenen Protokoll-Tweets:
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Nun ist also Twitter ganz schön alt geworden und als erstes zeigen sich die Ermüdungserscheinungen ausgerechnet im Management. Klar, das sieht nicht gut aus, zugegeben, aber es könnte schlimmer sein:
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Unser geliebtes Twitter wird heute 5 Jahre alt! Exakt am 21.März 2006 hat Jack Dorsey seinen ersten Tweet gesendet!
Heute, 5 Jahre später, ist Twitter nahezu unentbehrlich geworden im medialen Alltag von Millionen Menschen. Ich könnte an dieser Stelle einen 2764 Seiten langen Blogartikel schreiben über den Einfluss von Twitter auf Kommunikation in Unternehmen, Politik, Beziehungen, Revolutionen, Ermittlungen jeglicher Art, einsame Menschen, Partymenschen, Tiere, Sex, ach einfach alles. Aber die Bücher sind längst geschrieben oder aktuell in Produktion.
Deshalb gibt es nach Twitkrit-Tradition nur ein paar ausgewählte Tweets der letzten Jahre, die unsere Dankbarkeit und Erkenntnis widerspiegeln sollen. Und das auch nur unvollständig. Natürlich. Wie könnte man Twitter jemals vollständig und umfassend beschreiben und würdigen?
Daher spricht uns der @blogwart heute aus dem Herzen!
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Ein kurzer Tweet von @assenassenov, über den man lange nachdenken kann, aber nicht zu lange warten sollte, ihn für sich zu beantworten:
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Web 2.0 bringt die Sonne in den Alltag der Wissenschaftler. Ihr glaubt mir nicht? Ihr werdet gleich sehen, dass dem so ist.
Wir wissen alle: In weiten Teilen der universitären Forschung und Lehre werden die Chancen des Netzes längst noch nicht erkannt. Den abgegriffenen Begriff Web 2.0 können die einen schon nicht mehr hören, und die anderen wissen immer noch nicht so recht, was das überhaupt und ob das überhaupt was für die Uni ist. Auch wenn die ZEIT diese Woche im Artikel Die Unis und das Web 2.0 ein paar universitäre Vorreiter vorgestellt hat, sind Social Media und webbasierte wissenschaftliche Arbeit noch immer ein Fremdwort an vielen deutschen Hochschulen. Ausnahmen bestätigen – nicht nur auf ZEIT Online – die Regel, und hier kommen wir jetzt zur Sonne: @astefanowitsch betreut einen Lehrstuhl für anglistische Sprachwissenschaft an der Uni Hamburg und weiß die Vorteile des Web 2.0 zu nutzen:
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