Zwei Themen sind in dieser Woche bestimmend auf Twitter: Libyen und Guttenberg. Ein Best of der Tweets zu diesen Themen würde den Umfang einer Twitkrit sprengen. So viel politisch Wichtiges und – auch wenn’s manchen gerade im Fall von Libyen schwer fällt – Humorvolles wurde und wird dazu getwittert, dass mühelos ein ganzes Twitterbuch gefüllt werden könnte. Für diesen Text habe ich daher exemplarisch eine Auswahl von drei guten Tweets vorgenommen, die…
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Wiederhole diesen Hinweis gerne: es geht um die res publica, “Republik, die”. Öffentliche Sache. Soso…
Es gibt Menschen, die sich einsetzen für dieses Öffentliche, die delegiert werden von anderen Menschen, um in deren Namen zu handeln. Wir kennen diese Menschen als Politiker. Sie sollen die öffentliche Sache organisieren. Dafür sorgen, dass endlich mal was gutes im Fernsehen kommt; dass die Straßenbeleuchtung funktioniert; dass uns nicht jeder dahergelaufene Depp auf die Fresse haut.
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Menschen gewöhnen sich schnell an Dinge. Verhält sich ein Mensch über einen gewissen Zeitraum in einer bestimmten Art und Weise, so neigen manche Beobachter dazu, eben nur noch diesen Teilaspekt des anderen zu erkennen. In der Psychologie spricht man von selektiver Wahrnehmung.
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… wir werden witzelnd eure Worte sprechen …
Etwa so wie @fritten:
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Anlässlich des Tages der Liebenden zeigte der deutsch-französische Kultursender ARTE im vergangenen Jahr eine Dokumentation über einen japanischen Bondagekünstler. Unkommentiert konnte man in dem Film sehen, wie junge hübsche Mädchen Schlange standen, um sich von einem älteren Herrn, der in seiner Bedächtigkeit an den bonsaizüchtenden Karatetrainer Mister Miyagi erinnerte, an die Decke fesseln zu lassen: Ein Mädchen kam, machte sich nackig, wurde gefesselt, dann wieder entfesselt. Dann ging das Mädchen und das nächste kam etc.
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Wir bei Twitkrit wissen immer und zu jederzeit, was wir tun. Das hat einen einfachen Grund: wir haben unser Handwerk gelernt.
Das Studienfach Twitteraturwissenschaft ist noch recht neu. Manch einer wendet ein, es sei noch lange nicht auf dem Stand des Bologna-Prozesses angekommen und tatsächlich kann man bei uns immer noch den “Magister” machen und so Dinge wie den Bachelor kennen wir gar nicht.
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