frisch getwitkrittet, im direkten Kontext zur öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft zum Thema Medienkompetenz“, als Herr Aufenanger in einem unglücklich ausgedrückten Statement sagte, das Mädchen sich nicht für das Programmieren interessieren würden und man deshalb von einem geschlechterspezifischen Schulfach (was dann nur für Jungs wäre) absehen würde, entstand dieser wunderbare Tweet von @deef, der wieder einmal veranschaulicht, was aus zwangsstrickenden Schülern hätte werden können. Welche Potentiale hier verschwendet wurden. Unglaublich! Unverantwortlich! Stattdessen landen solche Individuen später in kunstnahen VerstrickungsVerwertungskonglomeraten und hegemannleaken herum oder diskutieren mit Ausserirdischen in Werbespots ihre Relevanz. Ach je.

@deef
[Link]

Herr Aufenanger hat nach der Pause seine Aussage korrigiert. Danke. Auch im Namen von @Deef.


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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Dentaku

So unähnlich sind sich Programmieren und Stricken aber gar nicht (davon abgesehen, dass ich ersteres beherrsche und letzteres nicht). Die ersten frei programmierbaren Maschinen waren schließlich auch Webstühle.

Gepostet von Dentaku am 13. Dezember 2010 um 16:07.
PickiHH

@Dentaku wow. Die Webstuhl-Analogie ist mir neu. Interessant!

Gepostet von PickiHH am 13. Dezember 2010 um 16:08.
Blomali

@Dentaku Nu ja. Stricken kann man ohne hinzuschauen. Sollte man beim Programmieren besser nicht versuchen. Glaub ich. Kann nämlich Letzteres nicht.

Gepostet von Blomali am 13. Dezember 2010 um 17:42.
Martin

Ob stricken einfacher ist als programmieren, hängt von der app und vom pulli ab.

Gepostet von Martin am 13. Dezember 2010 um 22:23.