Übers Twessen
Was ja in unserer schnelllebigen Zeit gern vergessen wird, ist die Dinge, das Sein und das Selbst angemessen zu würdigen. Beziehungen aufbauen statt Dienstleistungen wahrnehmen. Das hat auch beim Essen seine Berechtigung. Nicht immer nur alles ganz convenient haben wollen:

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Bei Wind und Wetter zur Bratwurstbude stapfen, wo die Wurstbraterin noch selbstgerechte Tunke über von Hand geschnittene mit oder ohne Darm gießt und ordentlich scharfe Zwiebeln obendrauf und dann ne Molle und ein Korn und ein Pläuschchen unter Mitessern.
Oder für die Menschen, die Kulinaria aus der nördlichsten Stadt des Balkan schätzen: Mal einen Metzger suchen, der das Handwerk noch ernst nimmt und die Därme in EIgenproduktion stopft, und dann die Weißwurst, deren leichenblasser Inhalt durch ein paar grüne Kräutertupfer überrascht, wirklich vor zwölf Uhr Mittag essen mit Brezen, die keine Tiefkühlrohlinge waren, und der süße Senf aus der Manufaktur statt vom Discounter.
Aber nein, diese effektgeile Gesellschaft muss ja Spektakel mit Genuss verwechseln:

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Aber es gibt Hoffnung. Es gibt noch junge Menschen, die um den Zusammenhang von Kalorien und Seelennahrung wissen, statt einfach einseitig die Unterzuckerung mit beispielsweise etwas künstlich aromatisiertem Schmelzkäse zu bekämpfen:

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Wer derart aufmerksam mit Essen umgeht, merkt schnell, wie vielfältig die alte Weisheit von der durch den Magen gehenden Liebe gemeint ist. Und wahre Liebe, die sich natürlich nie um Äußerlichkeiten schert, ist keine Einbahnstraße, wie auch folgender Gourmet weiß:

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Das sagen die Anderen:
Cool. Großmutters gekochtes Geheimrezept im Internet. :}
Gepostet von Heartcore am 09. Dezember 2010 um 22:32.