Als allgegenwärtiger Zugang zu den unendlichen Weiten des Internets, ist das iPhone quasi die Reisefreiheit des 21. Jahrhunderts. Eine Freiheit, die bislang aber nicht jedem gewährt wurde.

Wir erinnern uns: Walter Telekom Ulbricht baute die Mauer des Exklusivvertriebs mitten durch Deutschland und behauptete, diese hielte noch 1000 Jahre lang. Republikflüchtlinge machten rüber nach der Schweiz, Frankreich oder die Italien, um in die Freiheit, also an ein geunlocktes iPhone ohne Vertrag zu kommen.

Aber nun – heute – ist der historische Moment gekommen, da auch die Menschen hinter dem unsmarten, nokiasonyericssonesquen Vorhang dieses Recht für sich beanspruchen. Verschiedene Mobilprovider haben ihre Tore für iPhonewillige geöffnet.

Mit Macht drängen die Leute in die O2-Shops und skandieren „Wir sind die User!“ Es sind unbeschreibliche Szenen, aber schalten wir zu unserem Reporter vor Ort, @343max:

Bildschirmfoto 2010-10-27 um 14.52.06
[Link]

Ist das der Zusammenbruch des Telekomunismus? Ein endgültiger Sieg der Freiheit? Das Ende der Geschichte? Wir werden darüber berichten.


Kommentieren

Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

ronjaRT

das heißt schlicht und im klartext: apple ist STALIN. ohne den walter t. sich nicht hätte halten können… O2 ist, nach der apple-perestroika, wohl eher der digitale ballermann, auf den viele alt-iphoner nicht gewartet haben. hier und nur hier schließt sich der kreis bzgl. den besetzern der prager botschaft

Gepostet von ronjaRT am 27. Oktober 2010 um 19:30.