Twitter: Wenn Leidenschaft die Seiten wechselt
Fast jeder, der zum ersten Mal mit Twitter konfrontiert wird – egal ob vor drei Monaten oder vor drei Jahren –, hatte zu Anfang diese Reaktion: Wer braucht denn so was? Ist doch Informationsüberflutung. Zeitverschwendung. Unnützes Gequassel. Nicht, dass es nicht auch viel Unnötiges auf Twitter gäbe. Je nach selbst zusammengestellter Timeline kann man mindestens die Hälfte des Gelesenen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken in die Tonne treten. Toleranz, Auswahl und Querlesen gehören mit zur sinnvollen Rezeption von Twitter.
Und doch, muss ja da etwas sein, was das Faszinosum des Zwitscherns ausmacht. So gut wie jeder, der sich drauf einlässt, entdeckt rasch (oder doch, zumindest wie im Fall von Gerrit van Aacken, über kurz oder lang), dass auch folgendes für Twitter gilt: Effiziente und schnelle Information. Netzwerkbildung. Wissen teilen. Spaß haben. Außenstehende, so wie man selbst einmal zu Anfang außen stand, verstehen das eben nicht oder nur sehr schwer und fragen uns Twitter-Nutzer gerne mal mit therapeutischem Blick: Warum machst Du das?
Um so schöner ist es zu erkennen, wenn jemand die Seiten gewechselt hat und vom leidenschaftlichen Zweifler zum überzeugten Nutzer von Twitter wurde. Trefflich auf den Punkt gebracht von Frau @kaltmamsell:
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