Heute soll es um Accessoires gehen. Und ich bin sehr froh, dass dieses Internettagebuch ein Schriftmedium ist, weil ich nie weiß, ob es nun Aksessuahr oder Assesswaar ausgesprochen wird, das Accessoire.

Das Lehnwort mit französischen Wurzeln jedenfalls bezeichnet, so Wikipedia, “funktionales und dekoratives modisches Beiwerk”. Dass das nur bei Kleidung gewerkt wird, wie das Online-Lexikon weiter behauptet, ist natürlich Blödsinn. Denken wir nur mal an Zubehör für unsere Tatschcomputer und mobilen Kommunikationsgeräte. Im richtigen Baumarkt sind selbst für Gärten Accessoires zu finden. Bescheuerte marmorierte Glaskugeln auf Holzstäben oder überdimensionierte Blumenkübel zum Beispiel.
Aber das soll uns nicht weiter beschäftigen, viel spannender ist doch die Frage, wie weit her es mit der angeblichen Funktionalität des Beiwerks ist. Ein schönes Tuch kann aufpeppen und den Hals wärmen, auch ein strassbesetzter Gürtel mag die Hose halten. Und den Besitzer schütteren Haupthaares schützt auch ein extravaganter Hut vor dem Sonnenstich wie ein Fächer aus Pfauenfedern bei aller Dekadenz den fächerwedelnden Menschen vorm Hitzschlag.

Ach ja, die Hitze. Sie treibt den Schweiß. Deos mögen helfen, nur bergen sie oft Nebenwirkungen wie hässliche Deoflecken auf der Bluse.
Aber vielleicht gibt’s für die Transparenz schon ein Accessoire?

achselpad
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Also ich finde: