Twitter ist nicht nur ein Ort, an dem mittels Sprache kommuniziert wird, sondern auch an dem über Sprache kommuniziert wird. Die Verwendung falscher Artikel oder Kasus wird gerne mal auf Twitter angemahnt oder zumindest diskutiert. In diesem Beispiel bricht @vinolog eine Lanze für den Genitiv:

vinolog

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Wer sich ob dieses Hinweises fragt…

– was hat es eigentlich mit Verben auf sich, die den Genitiv fordern?
– was sind denn überhaupt intransitive Verben? und
– was ist gemeint, wenn von Adverbialen im Genitiv die Rede ist?

… der schaue sich das wunderbar gemachte Video-Tutorial «Der Genitiv nach Ver­ben» auf Belles Lettres – Deutsch für Dichter und Denker an:

Der Genitiv steht heute noch nach einigen Ver­ben: „sich einer Sache erinnern, einer Sache gedenken, einer Sache harren“ oder „eines natürlichen Todes sterben“. Woher stammen diese Genitive? Wie sind sie sti­li­stisch zu bewerten?

Dieser Tipp ist nicht nur für die Horizont-Redaktion gedacht, sondern für all jene, die Freude an der Sprache, an deren Herkunft und an ihrem korrekten Einsatz haben.


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Also ich finde: