Seien wir doch mal ehrlich. Wieviel Zeit bleibt uns denn noch neben all dem Arbeiten, Aufschieben, Feiern, wann sind denn mal nicht 26 von 24 Stunden im Grunde verplant? Also, außer bei Studenten. Wann klingelt denn der Wecker, wann weckt denn das Kind? Oder ruft Mutti an? Wie lang ging’s denn gestern Nacht? Weil das Projekt fertig werden musste, die Steuererklärung nicht mehr warten konnte, der Film so gut, die Party so anregend war?

Termine, Termine, Termine. Ich kenne Menschen, die haben vier, fünf Farben für je unterschiedliche Aufgaben im Terminkalender und selten bleibt der farblos oder monochrom, meist gleicht er einem Regenbogen.
Und zu den Aufgaben kommt die Freizeit. Yoga mit Brigitte bei Ute, Lacrosse mit den Jungs, Kochgruppe mit den Pärchen, der Serienmittwoch mit meinem Fernsehapparat, Premieren mit den Cineastenfreunden und Finissagen, auf die mich keiner mehr begleitet, weil ich zu oft mit jemand anderem heim gegangen bin. Zum Glück hat der Supermarkt bis 24 Uhr offen, da kann ich, bevor ich vom heimischen Sessel aus die sozialen Netznetzwerke zufriedenstelle, noch schnell einen Magermilchjoghurt, eine Avocado und ein leichtes Mineralwasser kaufen.

Ich bin so müde.

@muserine hat das Problem erkannt und steuert gegen. Wohl dem, der sie daten darf:

ausschlafen
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Also ich finde: