katzen töten
[Link]

Lieber @kcpr,

da das Töten von Katzen in der Quantenmechanik, die ja selbst nur ein Teil der Quantenphysik darstellt, nur die halbe Miete ist, kann Deine Folgerung kaum aufgehen. Die eine Katze muss nämlich sozusagen quantitativ gesprochen immer tot und lebendig zugleich sein, Quantenphysik ist demnach höchstens der Tötungsversuch.

Dass ist latürnich so gewollt, weiß der Ironieversteher in mir, Dekonstruktion des Mythos und so, klar. Wechselspiel von Ästhetik und Naturwissenschaft, intelektuelle Anspielerei, ich kenn‘ mich aus. Und nichts ist blöder, als einen gelungenen Witz kaputtzusezieren mit den stumpfen Geräten des verfäschten Halbwissens aus einem Logikgrundkurs damals im ersten Semester Philosophiestudium.

Ich fühle mich also etwas widerlich hier in meiner Kritik. Nur, der Besserwisser kann das dennoch nicht unkommentiert stehen lassen
Ich sage also:

Da Quantenphysik nur ein Katzentötungsversuch ist, kann im Umkehrschluss Twitter zwar Kunst sein, muss aber nicht.
Wenn Feuilleton Quantenphysik wäre, wäre Twitter Schrödingers Swingerclub.


Kommentieren

Also ich finde: