Es ist WM-Zeit. Sport, Spiel, Spannung. Fussi-Wahnsinn auch in Twitterland. Timelines, vollgestopft mit #worldcup-Tweets wie die Fankurve beim Pokalendspiel. Wie in jedem Stadion trifft man bei Twitter die unterschiedlichsten Verrückten. Philosophierende Ästheten, die ein Spiel des Lebens sehen, den Kick als Metapher für die Welt an sich. Pöbelnde Hools, die den Inselaffen (#eng) die Packung wünschen. Leder-Experten, die bei Steilflanken in die Tiefe des Raums in die Knie gehen.

Und die Voodoozeela spielt dazu.

Die WM ist aber auch Strafraum der Erinnerungen. Das liegt daran, dass es sich dabei um ein Gemeinschaftserlebnis voller Erregungen handelt hat, um eine Spielfläche der Identifikation. Papa macht noch ein Bier auf, schreit auf, sogar Mama und die Oma fiebern mit. Obwohl die sich für das Gekicke sonst null interessieren. Daran erinnern wir uns noch lange. Vor allem bei der nächsten WM. Muss irgendwie so eine Art Trauma sein.

In solchen Situationen entstehen Helden. Fußballgötter. Diese Übermenschen berühren Dinge, die sofort heilig werden. Es entstehen anbetungswürdige Devotionalien.

All diese ganzen Stimmungen, die uns in den vier WM-Wochen überfallen, diese Mischung aus ungeschlachten Emotionen und Sentimentalitäten hat HilliKnixibix in einem einzigen Tweet zum Ausdruck gebracht.

Ich werde den hier nicht weiter kommentieren. Lasst ihn einfach auf euch wirken.

Hilliknixbix


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Also ich finde: