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Überall wird mit dem spitzen Bleistift gerechnet. Besonders bei den Haushaltspolitikern. Böse Zungen behaupten, diese hätten mathematische Defizite. Aber auch unter Twitterern sollen diese hin und wieder in Erscheinung treten. @marcthomalla ist nach einer einfachen Kontrollrechung (80.000.000.000:1.000.000.000=80) selbstredend aufgefallen, dass das Ergebnis der Volkszählung bereits einige Jahre vor der Wiedervereinigung mehr als 80 Bürger zum Vorschein brachte. Daraufhin hat er seine getwitterete Fehlberechnung schneller gelöscht als ein Bundespräsident seinen Rücktritt erklären kann.

Dem aufmerksamen Follower @schoenetexte aber bleibt nichts unbemerkt: Gnadenlos setzt mittels Retweet ein ehrliches und unbestechliches Korretkiv ein, wie es jedem Politiker nur zu wünschen wäre. Eine etwas ärgerliche Nebenwirkung für den ursprünglichen Verfasser des Twitterbeitrages ist jedoch, dass der ursprüngliche Denkfehler nun genau dadurch ewig im Netz verbleibt. Dies ist kein Weltuntergang und nicht einmal eine kleinere Bankenpleite; schließlich kann sich jeder mal verrechnen. Aber eines haben wir wieder daraus gelernt: Twitter ist eben manchmal auch ein (kleines) Arschloch.


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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

zerebrumm

„Mathe ist eine Arschloch“ – ich will ein T-Shirt mit dem Spruch.

Gepostet von zerebrumm am 07. Juni 2010 um 17:43.
emzo

Großartig vor allem, wenn man als Leser den Tweet erst nach dreimaligem Lesen versteht, also den Rechenfehler entdeckt… :)

Gepostet von emzo am 07. Juni 2010 um 18:07.
Mathe ist ein Arschloch

[…] } …so titelt die Twitteraturkritik. Gegenstand des Artikels ist folgender Tweet, der schon den Status einer Legende erreicht hat: […]

Gepostet von Mathe ist ein Arschloch am 08. Juni 2010 um 04:25.