Twitter-Therapie
Wir alle kennen das: auf die – häufig aus dem Off – gestellte Frage «Warum twitterst Du eigentlich?», kann man Nicht-Twitterern nur schwer mit leicht nachvollziehbaren Argumenten antworten. Viele wollen das auch gar nicht (mehr). Wer die mit besorgt-therapeutischem Blick gestellte Frage der Analog-Freunde doch zu beantworten versucht, endet meist mit dem Rat: «Probier’s halt selbst mal aus!».
Zum Thema Twitter und Therapie hat in diesen Tagen Herr @Graupause einen denkwürdigen Tweet veröffentlicht:

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Formal bemerkenswert: Der Autor mit der kuriosen Following-Liste hat die ihm von Twitter zur Verfügung gestellten 140 Zeichen für seine Botschaft exakt ausgenutzt. Anders herum ausgedrückt: er hat es geschafft, die ganze Meldung in genau 140 Zeichen zu packen. Und das auch nur unter Verwendung eines kleines Tricks (“&” statt “und”) und bei durchaus vernachlässigbarer Auslassung des Punktes bei der Zahlenschreibweise (“1.600″). Habe mich neulich mit einem häufig auch über die volle Länge gehenden Twitterer darüber ausführlich ausgetauscht, dass es fast wie das Lösen eines Kreuzworträtsels ist, an einem Tweet so lange herum zu schrauben, bis er in das 140-Zeichen-Korsett passt. Kann man ja auch keinem erzählen.
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Das sagen die Anderen:
Mich fragt das nie jemand, aber ich twittere ja zum Glück auch nicht.
Gepostet von Onkel Saftig am 28. Mai 2010 um 13:32.@Onkel Saftig: Eine Sorge weniger, also.
Gepostet von textundblog am 28. Mai 2010 um 13:40.tweets auf exakt 140 Zeichen pumpen/pressen ist das neue nicht-auf-pflastersteingrenzen-treten
Gepostet von nolookpass am 31. Mai 2010 um 11:58.Therapiegestaltung nach SI-Grundlagen…
Ich finde Ihren Artikel interessant, deshalb habe ich ein Trackback hinzufügt zu meinem Weblog :)…
[Anmerkung Twitkrit: Wir finden Ihren Versuch, hier Werbung für Ihre Bücher zu machen, auch interessant, deshalb haben wir den Trackback zu Ihrem Weblog wieder entfernt :)...]
Gepostet von Therapeuten-Fachmarkt.de am 10. Juni 2010 um 09:59.