Nachrichten von der hässlichen Seite der Welt
Fans, will jemand sowas wirklich haben? War es nicht letztlich doch eine weise Entscheidung von Facebook, dieses Wort aus dem internen Sprachgebrauch zu streichen? Ich meine Ja. Wir erinnern uns: Fan kommt von “Fanatiker”, was der Duden als “blinder, rücksichtsloser Eiferer” definiert. Nach diesem Tweet heute hier darf man dem sehrsehr unbedingt zustimmen.
Was ist passiert? Wir erinnern uns: Justin Bieber (JB) ist ein Teenager, ein 17-jähriger Kanadier, der mit einem dünnen Stimmchen ausgestattet ist und Popmusik vorträgt, die an Seichtigkeit kaum zu übertreffen ist. Gut, er hat Erfolg, seine Veröffentlichungen stürmen die Charts. Popdreck bleibt das trotzdem. Mit eben diesen beschmeißen die Fanatiker, die Bieber-Eiferer, den Sender Pro7 und zwar wegen diesen Beitrags im Boulevardmagazin TAFF.
Harmloser, leicht ironischer Beitrag. Aber Achtung, Bieber hat Fans. Die fallen jetzt gerade massenweise über den Sender her. Zum Beispiel mit sowas.
Noch Fragen? Der Mob ist los. Fans? Ich will keine haben.


Kommentieren
Das sagen die Anderen:
Die seitseid-Verwechslung verleiht dem Flame erst so richtig Nachdruck.
Gepostet von Miha am 25. Mai 2010 um 19:25.Ich bin Twitkritfan. So, das habt Ihr jetzt davon.
Gepostet von Dentaku am 25. Mai 2010 um 19:33.Er ist halt eine kleine Popmarionette. Meine Tochter ist 10 und bei ihr ist der Kleine schon wieder out. Das sagt glaube ich einiges ;) In dem Alter versteht man Ironie noch nicht so.
Gepostet von Mark am 25. Mai 2010 um 19:35.Ahh, vielen Dank für’s schnelle Posten. Jetzt weiß ich auch endlich mal, weswegen dieser ganze “We hate Pro7″-Kampf seitens der “Bieberaner” (oder wie zur Hölle die sich nennen) angefacht wurde.
Gepostet von Plunderkerze am 25. Mai 2010 um 19:48.Großes Kino :)
Gepostet von Gilly am 25. Mai 2010 um 20:08.Ist der eigentlich noch immer Trending Topic?
Gepostet von David am 25. Mai 2010 um 20:35.Boah, ihr habt meinen Tag gemacht. Indem ich mir die Timeline von den beiden erwähnten Accounts mal angesehen habe. BRB, Tränen wegwischen.
Gepostet von TaTonka am 25. Mai 2010 um 22:09.Schöner Artikel! Nur ist der Junge noch nicht 17 sondern erst 15. ; )
Gepostet von Nik am 25. Mai 2010 um 23:06.Leider..
Nee, er ist 16. Mein Fehler. Verrechnet.
Gepostet von baranek am 25. Mai 2010 um 23:09.Geburtstag lt. Wikipedia: 1. März 1994
Also, entweder der Bieber (what a name!) hat wirkliche Hardcore-Fans oder die beiden Twitter-Accounts sind fake und jemand erlaubt sich einen Spaß.
Gepostet von Addliss am 26. Mai 2010 um 00:48.Wäre doch cool, wenn ProSieben da selbst noch mitmacht, sich selbst zu bashen, um es übertrieben erscheinen zu lassen und den Bieber und seine Fans noch mehr zu verarschen! :-D
Ich weiss gar nicht wer Justus Bieber (Achtung: Vorname absichtlich falsch geschrieben um noch mehr Unwissenheit zu initiieren) ist und ich will es auch gar nicht wissen, obwohl ich eigentlich sonst immer alles wissen will. Der kleine Junge kann sicher gar nichts dafür, dass er… Take That fand ich besser.
Gepostet von Huck am 26. Mai 2010 um 09:11.@huck du bist ja eh als der 2. hitler mit der take that army bekannt!
Gepostet von mspro am 26. Mai 2010 um 10:12.Spätestens dann, wenn die nächste Staffel von Popstars läuft, werden die meisten dieser Kinder, die nun für ein paar Tage den Sender als Bieber-Fans beschimpfen, wieder brav Pro7 einschalten. Und damit ganz nebenbei zeigen, wieviel Firmen auf eine Shitstormwoche im (deutschsozialen) Internet geben müssen: nämlich nicht allzuviel. Ein laues und schnell wieder abflauendes Lüftchen, mit dem man vielleicht ein bißchen Gebüsch rappeln kann, das aber noch lange keinen Baum zum Einknicken bringt.
Ich glaube ja, so (berechtigt) belustigt, wie Du Dich hier als Twitkriter über ein paar hormonverwirrte Teenager zeigst, genauso denken die Deutsche Bahn, JAKO oder Jack Wolfsskin (immer noch) über das Internet – ebenfalls zurecht. Was ist beispielsweise aus dem Großangriff auf Navigons Kundenverarsche geworden?
Gepostet von drikkes am 26. Mai 2010 um 10:43.Musik ist ja Geschmackssache, aber diese Kiddies sind schon lustig.
Justin Bieber mit “JB” abzukürzen sehe ich allerdings als blasphemischen Frevel an Jack Black!
Gepostet von Teo am 26. Mai 2010 um 10:44.@drikkes
Ich bin gar nicht so “belustigt”. Wollte nur nicht die Moralkeule rausholen. Bin eigentlich eher entsetzt, wie bei diesen Mädels, denn um solche handelt es sich ja zumeist, die Sicherung durchbrennt und jegliches Bewusstsein für die Grenzen des guten Geschmacks abhanden kommt. Vor allem dieser Zweite Account ist eklig voll mit Homophobie, Antisemitismus, Nationalismus. Ds ist für mich kein Spaß mehr.
Was den Vergleich mit den anderen “shitstorms” angeht, muss man da schon von der Sache her unterscheiden. Sascha hat ja gezeigt, dass die wirklich vorübergehen. Das hat aber nichts mit der geringen Wertschätzung bezgl. der Meinungsbildung im Web zu tun. Im Gegenteil zeigt ja das Beispiel KitKat/Greenpeace, das da durchaus was geht.
Gepostet von baranek am 26. Mai 2010 um 11:00.Das Problem ist halt, wer bestimmt, was guter Geschmack ist? Diese Kinder könnten (rein rechnerisch) meine sein. Und natürlich habe ich in deren Alter die Musikvorlieben meiner Eltern verabscheut. Und so ist das nun einmal mit der Parzellisierung im Internet – “Homophobie, Antisemitismus, Nationalismus” sind keine schöne Sachen, sicher nicht. Man sieht ja auch bei den Piraten, was für große Probleme die bekommen, wenn sie sich über was anderes als Netzsperren äußern sollen. Die Schlagkraft besteht ja gerade darin, nicht bei jedem Unterzeichner der Zensursula-Petition nachgeprüft zu haben, ob derjenige ein Genderchauvi ist.
Das angeführte KitKat-Beispiel ist wohl eher die Ausnahme. Selten setzt sich jemand derart ins Abseits – hey, süße Affenbabies gehen halt immer. Rechtlich stehen Abmahner ja meist gar nicht so schlecht da und die Moral geht ihnen wohl selten über den Geldbeutel.
Gepostet von drikkes am 26. Mai 2010 um 11:37.[...] } gerade bei twitkrit gelesen: anscheinend kommt es gerade zum „clash of cultures“ zwischen uns erwachsenen, [...]
Gepostet von stalingrad für die bieber-armee « stenographique am 26. Mai 2010 um 12:02.@14 (teo):
wie meinen?
.~.
Gepostet von dot tilde dot am 26. Mai 2010 um 13:12.[...] musste ich sogar fragen, wer oder was dieser Justin Bieber ist, der ProSieben bei Twitter einen Shitstorm eingebracht hat, den selbst ein Sascha Lobo nicht ohne weiteres weggesteckt [...]
Gepostet von Zehn nach halb elf: Beliebers, Daten- und Jugendschutz : netzpolitik.org am 26. Mai 2010 um 15:20.Habe mir vor 2 Wochen Justin Bieber von meinen Schülern erklären lassen. In einer Doppelstunde. Danach waren wir alle k.o..
Gepostet von HilliKnixibix am 26. Mai 2010 um 15:22.Also erstmal ist Jusitn Bieber 16 und hat keine dünne Stimme. Aber wie auch immer, ich bin zwar auch Justin Bieber Fan(atiker) aber ich fand es ziemlich übertrieben wie alle reagiert haben. Jetzt denkt die ganze Welt, dass wir keinen Spaß verstehen und eigentlich war der Bericht auch nicht so schlimm. Also ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Gepostet von Lisa am 26. Mai 2010 um 15:52.Danke, Lisa, für deinen netten Kommentar.
Gepostet von baranek am 26. Mai 2010 um 16:17.Also die MusikalischeUnterlegung des Beidtrags mit Heintje hat mich breit grinsen lassen! Lob an Taff für die Unterhaltung von einem, der lange keinen Fernseher mehr besitzt :)
Gepostet von JoKnopp am 26. Mai 2010 um 22:49.[...] via twitkrit via @tknuewer Share [...]
Gepostet von ► Bill Bieber im Justin Hotel - immer wieder taff | popBlog am 26. Mai 2010 um 23:23.[...] 10 wichtigste Änderungen bei der Privatsphäre 27. Mai 2010 Zuerst wollte ich ja einen Hass-Artikel zu Justin Bieber schreiben, aber dann trudelten im Laufe des Abends doch so viele Infos zum geplanten [...]
Gepostet von Facebook rudert zurück: 10 wichtigste Änderungen bei der Privatsphäre « Medienlotse am 27. Mai 2010 um 08:13.Hier gibts auch eine gute “Zustandsbeschreibung”
Gepostet von SammyJ am 27. Mai 2010 um 12:57.http://hagbardc.blogspot.com/2010/05/justin-bieber-milchbubi-und-anderer.html
Hihi kugel mich vor lachen… hat eigentlich jemand auf die unglaublich genialen Bauchbinden bei den Interviews geachtet? falls nicht, hier gibts das Video auch etwas hochwertiger: http://www.youtube.com/watch?v=RNsplkaaOms
Gepostet von Höpp am 27. Mai 2010 um 22:17.*Nachtrag*
Gepostet von Höpp am 27. Mai 2010 um 22:18.Zitat:
“Marc Medlock – sitzt im Glashaus”
BIEBER FANS IHR SEID DIE GEILSTEN & ALLEN ANDERN HALTEN MAL SCHÖN DIE FRESSE HIER!
Gepostet von mimi am 17. August 2010 um 16:05.#BieberFeverNeverDie !!
Amen!
Danke für dieses engagierte, qualifizierte Statement. (Falls die Fremdworte nicht bekannt sind: einfach mal Google fragen.)
Gepostet von baranek am 17. August 2010 um 16:21.man der is 16
Gepostet von selina love justin b am 02. September 2010 um 21:43.und prosiben hats verdint wenn se schlechtes
holadrio herr kapitano was here !!! XD BIS DER ARZT KOMMT !!!
Gepostet von HOLADRIO am 11. Oktober 2010 um 23:02.HA HA HA ! ERWISCHT HAGGY DOCH EIN VERFOLGENDER
Gepostet von HOLADRIO am 11. Oktober 2010 um 23:05.ONLINE NERVTÖTER !!!
SIEHE KOMMENTARO VON HAKAN UND YILDIRIM !!!
UND EYHHH WETTERARSCH MACH DE SCHEISSE WETTAAAH KOMMENTARO !
[...] wollte ich ja einen Hass-Artikel zu Justin Bieber schreiben, aber dann trudelten im Laufe des Abends doch so viele Infos zum geplanten [...]
Gepostet von Facebook rudert zurück: Wichtige Änderungen bei der Privatsphäre am 12. Juli 2011 um 14:40.[...] (Danke Rochus für den Hinweis – via Twitkrit) [...]
Gepostet von Ein Stalingrad für Hitler II. & die Bieberarmee | tazblog am 09. November 2011 um 21:13.