Wahlschulkameraden
Ohne viele Worte eine der besten Beschreibungen von Twitter, die je das Licht der Timelines erblickten. Danke @praetorius dafür:

[Link]
UPDATE: Es scheint so, als wäre die Urheberschaft nicht gesichert. Ein Tweet gleichen Inhalts wurde wenige Stunden zuvor von @adrianparsons abgesetzt. Danke für die Hinweise.
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Das sagen die Anderen:
ich glaub, ich hab keinen tweet letzte woche so oder ähnlich öfter gelesen. falls ihr also tatsächlich den wahren urheber gefunden habt: chapeauchen!
Gepostet von diestoffel am 03. Mai 2010 um 10:33.ich hab nur den und retweet davon gesehen. wenn er von jemanden anderes kommt, hätte @praetorius das sicher dazu geschrieben.
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 10:35.[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von mspro, mwoodtli, Volker Göbbels, Stefan Pfeiffer, Matthias Lindhorst und anderen erwähnt. Matthias Lindhorst sagte: RT @mspro: eine der besten twitterbeschreibungen ever: http://bit.ly/9q5X1e #twitkrit [...]
Gepostet von Tweets die Twitkrit » Wahlschulkameraden erwähnt -- Topsy.com am 03. Mai 2010 um 10:37.Der Tweet ist 6 Tage alt, die Twittersuche geht glücklicherweise 7 Tage in die Vergangenheit.
Dort steht der Tweet von @praetorius auf der vorletzten Seite, die letzte Seite (also ca. 20 Tweets früher) führt als ältesten Tweet diesen von @adrianparsons:
http://twitter.com/adrianparsons/statuses/12919404808
Suchergebnis:
http://search.twitter.com/search?max_id=13296797645&offset_recent_correction=1&page=42&q=Facebook+is+the+people+you+went+to+high+school+with.+Twitter+is+the+people+you+wish+you+went+to+high+school+with&rpp=25
Ich find das nicht schlimm, wenn ihr hier den von @praetorius zeigt, wenn das nun mal der ist, der euch über den Weg gelaufen ist.
Aber ich glaube, es wäre großer Zufall, wenn @praetorius zufällig am gleichen Tag auf den gleichen Spruch gekommen wäre. Zumal die 140 Zeichen noch ein “via” zugelassen hätten.
Interessant aber auch, dass praetorius über 100 mal retweetet wurde, adrianparsons aber nur 39 mal und auch entsprechend seltener gefavt wurde..
Gepostet von Paule am 03. Mai 2010 um 11:05.ich @praetorius kommentiere das mal selbst. Der oben im Screenshot gezeigte Tweet stammt von letztem Dienstag 27.4 früh morgens und ist inzwischen über 1000 Mal über alle Zeitzonen hinweg geretweetet worden. Ich habe so etwas selbst noch nicht erlebt und musste die Pushbenachrichtigung bei Mentions auf dem iPhone ausschalten.
Gepostet von Michael am 03. Mai 2010 um 11:20.@michael, aber ist er von dir? du hast ihn dir ausgedacht?
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 11:22.Interessant, dass sich solche Tweet-Remixe immer häufiger wiederholen.
Gepostet von @Frau_Elise am 03. Mai 2010 um 11:41.Ging mir neulich ähnlich!
Da kopierte @Miss_Samson einen Tweet von mir, der allerdings schon über acht Monate alt war.
Hier meiner:
http://favstar.fm/users/maatc/status/3068945823
Hier ihrer:
http://de.favstar.fm/users/Miss_Samson/status/12927407993
Sie sagte sie hätte es “bei Facebook bei einem Freund” gesehen und daraufhin geposted. War also nicht notwendigerweise böse Absicht…
Gelöscht wurde er trotzdem nicht. Wenigstens bekam mein Original daraufhin auch nochmal einen Schub. :)
Gepostet von maatc am 03. Mai 2010 um 11:45.is ja nun auch nicht schlimm. würd’ dennoch gern wissen, woher das ist.
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 12:49.Es ging mir auch nich darum jemanden zu überführen, sondern darum zu sehen, dass man (zumindest im Rahmen von 7 Tagen) leicht feststellen kann, wann ein Tweet das erste Mal gepostet wurde.
Ohne den Kommentar von diestoffel wäre ich nie auf die Idee gekommen da nachzuforschen.
Ich glaub, die wenigsten können von sich behaupten, ausschließlich Sachen zu posten, die komplett ihrem eigenen Kopf entstammen.
Gepostet von Paule am 03. Mai 2010 um 12:57.Ja, das finde ich auch. aber ein komischen beigeschmack hat’s schon, wenn derjenige dann gar keine stellung dazu bezieht. nicht mal auf nachfrage.
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 13:01.[...] Auch ein schönes Beispiel für die neue “Tweet-Remix-Culture“: @praetorius kopiert 1:1 einen Tweet (27. April, 5:56 Uhr) von @adrianparsons (27. April, 4:01 Uhr), vergisst, natürlich völlig versehentlich eine Quellenangabe, wird wie verrückt retweetet, landet damit schliesslich in der Twitkrit – und einem fällt´s dann schliesslich auf, dass er den Tweet 1:1 doch vorher schon mal exakt so gelesen hatte. [...]
Gepostet von Recht am eigenen Tweet oder: Wie eigentlich richtig retweeten? « offensichtlich am 03. Mai 2010 um 13:04.@Paule, @mspro:
Denke auch, dass das alles kein großes Drama ist. Könnte sich natürlich um ein Missverständnis handeln. Andererseits hätte sich @praetorius – als Journalist und Medienprofi – dazu auch äußern können.
Ich hake die Sache für mich nun einfach ab:
Gepostet von bosch am 03. Mai 2010 um 13:35.http://twitter.com/bosch/status/13300316427
Naja, aber endlich mal ordentlich kommentare hier ;)
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 13:37.herrje. ich wollte auch gar keine große diskussion anzetteln. sorry.
Gepostet von diestoffel am 03. Mai 2010 um 13:46.naja, aber endlich mal ordentlich kommentare hier (via @mspro) #hihi
Ich denke ja, daß so eine weinerliche “Der hat mir meinen Tweet geklaut!”- und “Den Link hab’ ich aber gestern schon getwittert!”-Website sich großer Beliebtheit erfreuen würde. Der Erfolg von Favstar wäre nichts gegen einen solchen Anprangerplatz.
Im Gegenzug finde ich auch beneidenswert, wie supersouverän die Twitkrit-Redaktion ihre journalistischen Recherchefähigkeiten in den Hintergrund treten lassen, um großzügig über die von @praetorius begangene Kopierunsportlichkeit hinwegzusehen. Zeitungen (on- wie offline) und Hegemännern wäre dafür gleich der Kopf abgerissen worden.
Gepostet von drikkes am 03. Mai 2010 um 14:08.Findest du wirklich, wir sollten jeden Tweet, den wir hier besprechen vorher googlen?
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 14:14.Eigentlich nicht. Aber das Prinzip der engl. Favstar-Übersetzung ist doch schon länger bekannt. Und wer auf der einen Seite “komischen Beigeschmack” empfindet, der sollte auf der anderen Seite Vorkehrungen treffen, sich nicht in die Suppe spucken lassen zu können. Von wegen Gleiches mit Gleichem und so.
Gepostet von drikkes am 03. Mai 2010 um 14:18.ich geh weiterhin davon aus, dass die tweets, die ich lese, erstmal originär sind. den beigeschmack hat nicht das kopieren, sondern das hinterher erstmal nicht oder nur zögerliche zugeben gehabt.
Gepostet von mspro am 03. Mai 2010 um 14:21.Ich bewundere Dein positives Menschenbild, mspro. Ich bin da eher so die andere Richtung und hätte beinahe den hier retweetet – natürlich mit Quellenangabe. Es gibt ja schon ein Wort dafür “Tweetstahl” (frag’ mich aber nicht, wo ich das zuerst gelesen habe), das sind keine Einzelfälle. Es werde schon ganze Accounts geklaut.
Aber wir (okay: ich) mache(n) da mehr Kommentarwirbel drum, als die ganze Sache wert ist.
Gepostet von drikkes am 03. Mai 2010 um 14:35.@drikkes: Nun ist es doch aber auch so, dass wir überhaupt keinen journalistischen Anspruch erheben. Wir empfinden Twitkrit eher als Unterhaltungsformat.
Zufällig ist ein hier besprochener Tweet als mögliches Plagiat aufgeflogen und wir haben darauf – wie ich finde, durchaus angemessen – mit einem Update reagiert, während der oben von uns zitierte “Medienexperte” schweigt.
Das hat, wie @mspro ganz richtig schreibt, einen gewissen Beigeschmack. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Gepostet von bosch am 03. Mai 2010 um 14:36.Sicher, sein Schweigen ist das albernste an der ganzen Sache, keine Frage.
Gepostet von drikkes am 03. Mai 2010 um 15:54.[...] (Notation: @antiwhat) Und wegen der heutigen (u. a. von mir befeuerten) Diskussion um die letzte Twitkrit habe ich ihn lieber noch einmal gegoogelt und das Ergebnis oben [...]
Gepostet von Angelegenheiten - TdM // April 2010 am 03. Mai 2010 um 17:11.