Auf die Fresse!
Achja, unsere geliebten Follower. Wenn wir sie nicht hätten, dann wäre das ja alles nichts. Und da liegt der Hund begraben. Denn, machen wir uns nichts vor: nur ein Follower ist ein guter Twitterer. Ein Nichtfollower hingegen ist sehr kritisch zu sehen (lohnt sich das Mitlesen wirklich?). Schlimmer ist nur noch der Unfollower. Der ist nämlich ein Riesenarschloch, ein Nixchecker, eine dumme Sau.
Sicher, es gibt Beruhigungsmantren: Die Guten ins Kröpfen, die Schlechten ins Klo. Oder: Die kapieren es einfach nicht…
Hilft aber alles nicht. Es wird unweigerlich gegrübelt, wenn da wieder diese verdammte Zahl abnimmt. Man will ja die Herrschaften nicht vor den Kopf stoßen (okay, außer man heißt @placetogo). Man will sie anregen, begeistern, verrückt machen. Das Entfolgen ist das deshalb größte Drama, das uns Twitter gebracht hat. Die Erkenntnis dämmert: Twitter ist eben auch nur von dieser Welt. Ihr wisst schon, die Sache mit den zwei Seiten der Medaille. Das gute alte Rein-raus eben.
Der Entfolgung folgt zuweilen der Hass. Rache! Aber was verdammt tun, außer selbst entfolgen? Öffentliche Beschimpfung des Entfolgers, Anprangerung des Übeltäters? Sorry, aber das ist unter unserer Würde. Wir werden zwar entfolgt, aber wissen sollte das bitte keiner. Sich jetzt auch noch lächerlich machen, zur Erheiterung des Twitterversums: “Hihi, der hats aber auch echt mal verdient…”
Deswegen finden wir diesen Vorschlag des @dikators bedenkenswert. Fies, gemein und geheim – kurzum: absolut angemessen angesichts der Schwere des Verbrechens.

Kommentieren
Das sagen die Anderen:
ja, ich habe gestern auch ordentlich auf die fresse bekommen, nachdem ich (zugegebener maßen auf sehr unschöne weise) @lantzschi entfollowed habe!
Gepostet von Christian am 02. März 2010 um 18:11.