Twitter zwischen Werbung und PR-Gau
Uff! Da haben die aber echt mal blutig in die Fresse bekommen, die Jungs und Mädels von Nestlé. Verdient oder unverdient spielt keine Rolle, mit Nestlé trifft es eigentlich nie den falschen.
Uff! Da haben die aber echt mal blutig in die Fresse bekommen, die Jungs und Mädels von Nestlé. Verdient oder unverdient spielt keine Rolle, mit Nestlé trifft es eigentlich nie den falschen.
Nachdem wir uns vor zwei Wochen das Genre der WG-Tweets angeschaut haben, kommen wir heute zu einer weiteren motivischen Betrachtung: Tweets zum Thema Kühlschrank im Büro. Ein flotter Dreier:
“Komisch“, denkt sich der geneigte Twitkritleser beim Betrachten dieser Überschrift, ist doch Twitkrit die Anlaufstelle, die schon immer jeden halbwegs lesbaren Tweet als eine Revolution in der Geschichte der Literatur feiert.
Aber diesmal ist es anders. Wirklich! Eine echte Revolution!
Jeder Autor kennt das Problem: wie stellt man im Text Langeweile dar, ohne dass das Lesen der Langeweile für den Leser langweilig wäre? Unzählige wissenschaftliche Abhandlungen beschäftigen sich mit dieser Frage. Doch ich will hier niemanden mit einem zu weiten Exkurs in die Literaturkritik …ähäm… langweilen. Machen wir’s also kurz: ein Zitat aus der Wissenschaft und dann ein Tweet, der zeigt, wie einfach so was auf Twitter geht. Et voilà:
Was twittern heute meint, wissen wir. Es ist das bessinungslose in die Welt Kippen kurzer Informationsfetzen, das die menschliche Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit zerstört, die Jugend verblöden lässt und so weiter und so fort. Fortschrittliches Teufelszeug eben.
Ursprünglich aber hatte twittern was Tierisches.
Nein, heute bohren wir uns kein Loch ins Knie, sondern gehen ganz gepflegt und einfach der Frage nach, die Rouven kürzlich so allerliebst in die Runde warf und deren Berechtigung wohl niemand – also wirklich niemand – in Frage stellen dürfte. Also, buddelt bitte in euren Jugendträumen und beantwortet mir doch Folgendes:
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