Ich mag meine Timeline. Hier sind die Freunde, die Liebenswerten, die Informativen, die Kleinode, die Transatlantischen, die Harten samt den Zarten und das Herzblut an einem stets flatternden Fleck miteinander vereint. Derzeit bevölkern 210 verschiedene Accounts mittlerweile recht konstant meinen zwitschernden Bewusstseinsstrom – wer stänkert, fliegt raus (selten), wer meckert, bekommt neckend eins auf den Deckel (Muttimodus is on duty), wer nicht für die Anderen schreibt, sondern so wie ihm der Schnabel gewachsen ist, bekommt kleine Sterne (ehrlich verdient, währen sie am längsten) und die Allerlieblichsten erhalten große Herzen (♥). Durch meine Verfolgten habe ich bereits Daumen in allen Lebenslagen gedrückt und selber Beistand erhalten, bin an unbekannte Orte gereist, habe den herzlichsten Quatsch gemacht und die ernsthaftesten Dinge diskutiert, durfte virtuell Geburten beiwohnen, spontan auf Parties landen und echt dämliche schlaue Fragen loswerden. Ja, sogar Umzugshelfer habe ich auf die twitternde Weise gewonnen. (Der Kollege ist eben ein dufter Typ.)

Als ich am 20. Februar 2008 meinen Twitter Account mit äußerst skeptisch gerunzelter Stirn erstellte, um mir einmal anzuschauen, was die alle da so machen, hätte ich zumindest nicht vermutet, dass mir das tägliche Gewusel einmal dermaßen ans Herz wachsen würde. 2 Jahre später [Please insert halblustiges Wortspiel mit Jubiläum und Tw vorne dran here] ist es die erste Webseite des Tages und ich möchte es wahrlich nicht mehr missen. Zumal ich mich immer noch an denselben Erscheinungen begeistern kann. Ein definitiver Höhepunkt darunter ist es jedes Mal, wenn sich meine Timeline-Bewohner miteinander unterhalten – ohne es zu wissen…

sonne
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Ihr Sonnenscheinchen macht mein Internet um ein wunderbares Stückchen schöner.
Ich danke euch!


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Also ich finde: