Hach, ich hatte so viel vor! Ein ausgedehntes Frühstück sollte es werden, Ausschlafen sowieso und danach ganz entspannt den Papierkram erledigen, welcher meine dermaßen ausgeruhte Welt so nun natürlich nicht einmal ansatzweise aus den Angeln hätte heben können. Antrag X, Formular Y und Brief Z – diese unheilige Trinität der Bürokratie wäre angesichts meines Selbstbewusstseins freiwillig über die Grenze und in irgendein Nachbarland geflüchtet, das im Zeitalter der Downloads immer noch so gerne CDs verkauft. Nach mir die Sintflut und die Müßigkeit eines freien Tages! Herrlich!

Herrlich. Hätte es werden können. Wenn da nicht die bereits oft diskutierte Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis wäre. Denn Kollegen werden krank, fallen aus, bedürfen eines Ersatzes. Das Schlimmste ist: sie küren einfach kurzerhand die im Kurzurlaub befindlichen Mitarbeiter zum minder freudigen Einspringer und werden auch nicht müde, dies ob der Dringlichkeit auf allen Wegen mitzuteilen. E-Mail, SMS, Skype Chat – dem Fluch der modernen Kommunikationskanäle kann hierbei niemand mehr entrinnen. Nein, wir dürfen hochmotiviert winkend in ihnen ertrinken, derweil wir uns aufspüren lassen:

nutellanackt
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Erreichbarkeit ist eine Zier, doch besser geht es ohne ihr? Hm, vielleicht kann das Herr Schirrmacher bei Gelegenheit noch mal erörtern. Der moderne Mitarbeiter fügt sich jedenfalls seinem Schicksal und erkennt dagegen mittlerweile demütig, dass ihm ja zum Glück auch noch ganz andere Optionen bleiben:

streeturlaub
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Hach.


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Also ich finde: