Twitkrit

Die Fürze der Frauen

Früher war ich der festen Überzeugung, dass Mädchen faszinierende, gleichwohl befremdliche Wesen aus einer anderen Welt sind.
Ganz besonders war ich von der weichspülerwerbungartigen Reinheit ihrer Körper überzeugt. Alles duftete an der holden Weiblichkeit und herbe Männerausscheidungen wie Bierschiss oder Mundgeruch waren schlicht unmöglich.
Schweiß kannte ich an Mädchen nur aus dem Sportunterricht und der duftete nach Blumen und nicht nach Zwiebeln wie bei Jungs (er glänzte auch wunderschön auf ihren Gazellenbeinen und floss nicht in Strömen den Körper herunter).

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Internetlove

Internet! Diese artifiziellste aller Sphären, die die Menschheit je zustande brachte. Sie, nur sie ist dafür bestimmt, in sie einzuziehen. Und so werden es immer mehr Leute, die sich hier herumtreiben, twittern, facebooken, bloggen oder einfach nur surfen. Und überall wo sich Menschen begegnen, passiert vor allem eins: Betrug. Und Liebe!

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Putzen mit Maren Gilzer

Was wäre Twitteratur ohne Zitate?
Das Zitat erlaubt es dem Twitteraten, seine begrenzten 140 Zeichen in einen größeren Bedeutungskontext zu setzen, sich gleichsam ganze Diskurse in die Kurznachricht hineinzuschreiben. Erfährt das Zitat dabei eine kreative Bearbeitung, überlagern sich die Bedeutuungsebenen des Tweets und seiner Vorlage, ein gar unermesslicher Überschuss an Sinn entsteht.

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Olympische Bilder

Was wäre eine ordentliche Twiteratur ohne Bezüge zum Sport? Sie wäre nur halb, so wie ihre große Schwester Literatur ohne die Roth’sche Baseballmetapher der Great American Novel, dem V-Effekt der Brechtschen Boxbegeisterung oder der Angst des Tormanns vor einem Handkeelfmeter nicht in Gänze wahrgenommen wäre.
So sind wir hocherfreut, dass die fünf Ringe frei sind fürs globale Klassentreffen der Athleten auf Schnee und Eis und den Twitterati aus Kanada wunderbares Material für Kleinode der Sportberichterstattung liefern.

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