Twitkrit

Freiheit für Trash-TV-Twitterer

Es gibt Abende, die sind in Twitterland für die einen ziemlich lustig und für die anderen einfach nur der Horror. Problem ist dabei, dass der Graben zwischen den beiden Lagern offenbar mit der Zeit immer tiefer geworden ist.

Die Rede ist vom Trash-TV-Twittern, also der begleitenden Kommentierung von Sendungen, die die einen nur deshalb schauen, um sich lustvoll von Formaten wie DSDS, Bauer sucht Frau oder Popstars abzugrenzen. Die anderen finden aber diese Formate so unterirdisch, dass selbst diese ironischen Kommentare ihren Toleranzpegel erheblich überschreiten. Sobald entsprechende hashtags wie #dsds und #bsf vermehrt im Nachrichtenstrom erscheinen, kommt es daher zu einem Phänomen, das es ansonsten bei Twitter eher selten gibt: die Twitterei der anderen wird massiv gemaßregelt.

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Was reimt sich auf Adorno?

Die Überschrift hab ich nur gewählt, weil mich die vorangegangene Twitkrit an das von Rühmkorfs witzigstem Reimpaar inspirierte schöne Gedicht von Christian Kreis „Des Morgens lese ich Adorno / Ich bin ein Mensch im Widerspruch / Denn abends schau ich einen Porno / Und wichse in mein Taschentuch“ erinnerte.

Eigentlich hab ich gar nichts zu twitkritisieren heute. Reden wir also übers Wetter:

schnee
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Richtig leben mit falschen

Wir von Twitkrit sind ja so ein versprengter Haufen philosophischer Halbprofis. Bedeutet, dass wir die Weisheit so halb lieben. Mit der anderen Hälfte haben wir Sympathie für die bekloppten Sachen. Die meistens auch irgendwie weise sind.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen. – an diesen über 50 Jahre alten Satz von Großmeister Adorno mussten wir daher unwillkürlich denken, als dieser Tweet von @function in der Timeline erschien.

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