Ist es Euch auch schon aufgefallen? Ein alter Ausruf feiert seine Renaissance im Twitterland. Hach. Hach! #hach. Es hacht, das es kracht. Woher kommt es so plötzlich, dieses “Hach” und was bedeutet es eigentlich?
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Monatsarchiv für Januar 2010
Dass Twitter ein Kommunikationsmedium mit vielen Funktionen ist, weiß jeder. Einen bunten Strauß von Möglichkeiten stellen wir ja Tag für Tag hier auf Twitkrit vor. Dass Twitter auch zur Partnersuche eingesetzt werden kann, wird sicher ebenso kaum noch jemanden überraschen. Trotzdem soll es auch mal hier behandelt werden. Deshalb ist die heutige Twitkrit dem Thema Partnersuche im Microblogging gewidmet:
@andreas_huber schreibt kurz und knapp, was Sache ist:
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Unser fleißiger Gastautor @wikipeter sinniert heute für uns über das, was dieses Twitter eigentlich ausmacht. Es folgt: Eine Grundsatzrede.
Eigentlich dürfte ich ja gar nicht über dieses Thema referieren. Ich bin ja noch so jung hier, gerade erst neun Monate „dabei“. Aber:
Immer wieder (und damit meine ich sowohl immer als auch immer wieder aufs Neue) werde ich gefragt, was das denn so auf sich habe mit diesem Twittern. Mit dieser ganzen öffentlichkeitsbezogenen Selbst… ähm… kasteiung. Ich muss gestehen, dass mir dazu auch nach dreivierteljähriger Erfahrung selten eine geeignete Ausrede einfällt. Und also sprach Wikipeter:
Twitterer (Twitteratis) nehmen sich Freiheiten heraus, die im Gesellschaftsmodell des beginnenden 21. Jahrhunderts so nicht vorgegeben sind, als da wären:
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Lasst uns übers Verlieben sprechen.
Diesen am Ende nicht gänzlich fassbaren Moment, wo aus einem Augenblick ein Kribbeln wird, wo die Gedanken auch bei aller Konzentration sich wieder diesem einen Wesen annähern, das uns eben noch kaum auffiel.
Besonders schön ist am Verlieben der Überraschungsmoment. Das dieser Mensch jetzt und hier, das kann doch gar nicht und doch ist es und das ist so unglaublich! Ach!
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Twitter ist eigentlich gar nichts für junge, agile Leute. Das Leben zuzzelt uns mit all seinen Unerträglichkeiten jeden Tag aus wie der Bayer seine Weißwurscht. Es lässt uns einfach so am Tellerrand liegen, und der letzte Rest von uns ist das, was bleibt. Twitter ist das erste digitale Altenheim. Eventuell auch sowas wie ein Hospiz 2.0, wie Patient @hermsfarm bei der Visite zu Protokoll gibt:

Es geht uns heute nicht so. Also, wirklich nicht, wie @zlotylove sagt:

Wir können kaum noch laufen. Jeder Schritt tut weh, weiß auch @Einstueckkaese:

Mit Müh’ und Not kriegen wir den Rollator in den Aufenthaltsraum geschoben, wo Schwester Berta schon den Kaffee hingestellt hat. Immerhin ist hier das WLAN besser als auf unseren Zimmern. Der Verfall ist nicht mehr aufzuhalten, aber gemeinsam wird das wenigstens ein Riesenspaß.
Die Welt steht nicht still. Trotz Schneemassen pflügen wir uns weiter durch den ganzen Kram, um zu Dingens zu gelangen. Die gelungene Vorwärtsdrift bedarf allerdings Wegmarken. Für einfache Gemüter, die echt nicht wissen, wo’s lang geht, werden diese in Sinnsprüchlein gemeißelt. Ach, nee, andersrum, selbige werden denen ins Hirn gemeißelt. Damit es besser reingeht, sind die Autoren dieser Sätze wichtig. Müssen glaubhafte Autoritäten sein.
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