Die Welt steht nicht still. Trotz Schneemassen pflügen wir uns weiter durch den ganzen Kram, um zu Dingens zu gelangen. Die gelungene Vorwärtsdrift bedarf allerdings Wegmarken. Für einfache Gemüter, die echt nicht wissen, wo’s lang geht, werden diese in Sinnsprüchlein gemeißelt. Ach, nee, andersrum, selbige werden denen ins Hirn gemeißelt. Damit es besser reingeht, sind die Autoren dieser Sätze wichtig. Müssen glaubhafte Autoritäten sein.

Eine Autorität der Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, einer schlimmenschlimmen Zeit, war ein Häuptling der Indianer, dem dieser Satz zugeschrieben wurde.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Wie gesagt, die Achtziger waren schlimm.

Nun hat uns Twitter, ebenso ein, wie allgemein versichert wird, sehr vertrauenswürdiger Kanal, mit dieser Nachricht versorgt von @seiz.

seiz

Die Welt steht nicht still. Das Web wächst. Print ist todkrank. Die letzte Tageszeitung wird in Kürze erscheinen. Sind wir uns des Verlustes tatsächlich schon vollständig bewusst? Wissen wir wirklich, wohin die Reise geht, was wir damit anrichten? Diese Frage soll uns in die weiche Denkmasse gemeißelt werden.

Wir sagen allerdings: Och komm, das Feuer geht doch gar nicht mehr aus…


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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Elephanteum

Ich habe mir gerade erst wieder ne Tageszeitung (FR)
bestellt. Es geht so rein haptisch nichts über das Gefühl inkl Geruch
einer Papierzeitung.

Gepostet von Elephanteum am 11. Januar 2010 um 20:13.
creamhilled

@Elephanteum

So isses. Was ich nicht rieche, ist nicht.

Gepostet von creamhilled am 11. Januar 2010 um 20:21.