Twitkrit

Familiendingens

Twitter ist kein Sonderland abgehobener IT-Fuzzis und extrovertierter Medienfreaks, nein, Twitter ist ein getreues Spiegelbild dessen, was ist. Diese These wird wieder einmal untermauert in diesen Tagen, in denen es weihnachtet. Nun ist unsere Timeline aus nachvollziehbaren Gründen nicht gerade gerammelt voll mit religiös inspirierten Schreibern. Darum geht es auch gar nicht. Vielmehr zieht sich ein beherrschender roter Faden durch die Nachrichten: die Familie.

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Warum wir mehr Twiets brauchen

Twitter gibt es jetzt auch auf Deutsch – das war DIE Nachricht der letzten Woche aus unserem beliebten Paralleluniversum. Tatsächlich hatte sich in den vergangenen Monaten eine ganze Horde Freiwilliger daran gemacht, die komplette Benutzeroberfläche ins Deutsche zu übersetzen. Das Ergebnis hat zwar noch einige Ecken und Kanten, kann sich aber soweit sehen lassen. Das Ziel, Twitter für Leute nutzbar zu machen, die sich in der englisch dominierten Websprache nicht auskennen, ist soweit erreicht.

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Vom Drang, sich nackig zu machen

Heute springt uns eine Gastkrit von wikipeter ins digitale Angesicht, in der er sich einen Hype zur Brust nimmt, welcher jüngst durch sämtliche Timelines geisterte. Noch Fragen? Kleiner Tip: ums Kuchenbacken geht es nicht.

Das Twittervolk macht alles mit. Da wird gewavet, gefaved, gefacebookt, gepip.iot und geidenti.cat. Nun hat eine neue Zeittotschlagmaschine die Herzen der Twitterati gewonnen: Formspring.

Offensichtlich lieben es unsere Twitterer, einen Seelenstriptease par excellence hinzulegen, dass dem eher verschlossenen Menschen die Augen nur so übergehen. Selbst intimste Fragen werden freimütig beantwortet, philosophische Probleme erörtert, Einschlaftipps gegeben. Nicht jedem dürfte das gefallen, wie @quarkkalibur anmerkte:

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