Twitter – die größte Klagemauer der Welt. Gejammert wird vorzugsweise über schlechtes Fernsehen, unverbesserliche Internetausdrucker, abkackende PCs, sich um Sekunden verspätende Züge der Deutschen Bahn, verschobende Check-Ins, bohrende Handwerker, den Geschlechtsverkehr vollziehende Nachbarn, halbtaube Speedmetaller, müffelnde Sitznachbarn im Öffentlichen Nahverkehr undsoweiter undsofort. Vom Wetter ganz zu schweigen.

Twitterland ist ein Jammertal.

(Un)beliebt sind auch saisonale Lärmstörungen, die ausgehen von Rasenmähern, Baumsägen oder den umfänglich eingesetzten Laubsaugern, die ja eigentlich Puster sind. Vor allem letztere versetzen uns Mikroblogger oft in Rage. Aber mal ehrlich: wer mag schon auf der glitschigen Biomasse aus dem Gleichgewicht gebracht werden und sich die lebenswichtigen Extremitäten brechen? Zum Beispiel die Tipptippfingerchen? Niemand! So what?

Der größte Feind des engagierten Laubsammlers ist die Feuchtigkeit. Je nasser das Laub, desto höher der Einsatz des Geräts. Hier hat nun @bov einen Vorschlag unterbreitet, der erwägenswert scheint.

bov

Kann damit der Lärmpegel begrenzt werden? Vermutlich schon. Kann damit der Energieverbrauch vermindert werden? Vermutlich nicht. Nunja, alles hat zwei Seiten. Wenn damit allerdings das Gejammer zumindest bei diesem Problem etwas gemindert würde, dann wären wir dem Ziel ewiger Harmonie schon ein kleines Stückchen näher.

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen: