schiller
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Gestern vor 250 Jahren kam der Mann auf die Welt, von dem meine Oma (sie kam aus dem selben Dorf wie er, wurde aber etwas später geboren) immer sagte, der Goethe habe ihn auf dem Gewissen. Weil der Goethe als Staatsdiener Weimars dem kranken Schiller die Bezüge gekürzt habe und der dann nix rechts mehr zum Leben hatte.

Wiedemauchsei, der Fritz aus Marbach ist quasi einer der Theoretiker für das, was uns Twitter so lieb und teuer macht. Denn Schiller hat nicht nur Reclamheftchen voll gemacht mit Theäterle, er hat auch als Historiker und Philosoph große Sätze verfasst. Die für uns entscheidenden finden sich in seinen Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen.

Auf dem Weg zum Guten und Schönen ist der menschliche Spieltrieb für Schiller ganz entscheidend. Im 14. der erwähnten Briefe schreibt Schiller, der Mensch sei nur da ganz Mensch, wo er spielt. Und nur durch das Spiel kann das Gute zu einer Macht werden.
Und was ist ein schöner Tweet anderes, als ein gutes Spiel mit Worten? Eben! Und ganz im Schillerschen Sinne ist diese Schönheit des Wortspiels aufgeladen mit politischer Kraft, führt es doch den Menschen zur Freiheit. Deshalb ist jeder gute Tweet immer auch eine

ode
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Also ich finde:

Das sagen die Anderen: