Eindeutig Thema des Tages auf Twitter: Listen. Manche können es schon nicht mehr lesen und haben spätestens an dieser Stelle auch schon den vorliegenden Artikel verlassen, wenn sie nicht bereits bei Sichtung der Überschrift weg waren. Darauf von mir ein herzliches pft! Denn Twitkrit wäre nicht das Online-Magazin am Puls Eurer Timelines, wenn es auf so ein Thema nicht eingehen würde. Ich mach’s aber auch kurz und unterhaltsam, versprochen.

Die Reaktionen auf Listen sind vielfältig und reichen von Unverständnis…

smokinggnu

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über Spott…

isabo

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bis hin zu Begeisterung:

svensonsan

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Einsatzmöglichkeiten (übrigens sehr gute!) werden vorgeschlagen…

muhh

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und zusätzliche Berufschancen vorausgesehen:

kopflast

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Der Autor dieser Zeilen findet das neue Listen-Feature übrigens großartig. Und auch die unmittelbare Beschäftigung der Twitternutzer mit dem neuen Tool. Und die Aufregung. Und die konsequente Ablehnung. Und den größtenteils aus Unverständnis resultierenden Spott. Kurzerhand: ich bin begeistert von der ganzen Bandbreite menschlicher Reaktionen auf Neuerungen. Und wie immer wird gelten: was gut ist, wird sich durchsetzen. Nicht bei allen, aber bei denen, die etwas damit anfangen können. Und die anderen lassen es halt. So einfach ist das. Auch mit den Listen.

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Marc (Webanhalter)

Ob Listen dann die Hashtags bei Veranstaltungen ersetzen? Das wäre ja bei größeren Veranstaltungen ein nettes Feature, obwohl man dann das allgemeine Grundrauschen aus Blog- und Nachrichtenartikeln über die Veranstaltung übersehen könnte. Wenn diese nämlich größtenteils von Außenstehenden kommt.
Mal schauen, wann Tweetdeck & Co eine Integration ermöglichen …

Gepostet von Marc (Webanhalter) am 30. Oktober 2009 um 19:17.
textundblog

@Marc: Zwei spannende Fragen.

1. Glaube nicht, dass Listen die Hashtags bei Veranstaltungen komplett ersetzen werden; sie stellen aber sicher eine gute zusätzliche Möglichkeit dar, die Tweets der Teilnehmer zu bündeln. Ja, ganz wichtig: Grundrauschen über das Teilnehmerfeld muss immer abfragbar und abbildbar bleiben.

2. Über kurz oder lang werden die guten Clients Listen integrieren. Tweetdeck kann zwar auch Gruppen, aber immer nur die des jeweiligen Tweetdeck-Nutzers. Der große Vorteil der öffentlich einsehbaren Listen ist ja aber, dass man sie mit anderen teilen kann und dass man bei jedem Nutzer (und damit auch für sich selbst) sehen kann, in welchen Listen er (oder man selbst) auftaucht.

Gepostet von textundblog am 30. Oktober 2009 um 19:26.
Extramittel

Immerhin eine weitere Reaktionsmöglichkeit neben Retweeten, Faven oder gar dem inzwischen ja etwas uncoolen Antworten, die dem einen oder anderen C-Twitterer das Gefühl vermitteln kann, dass ihn jemand liest. Und ganz im Ernst: die Möglichkeit, die eigene Timeline übersichtlich zu halten, andere Leute aber gelegentlich zu lesen, finde ich auch sehr nützlich.

Gepostet von Extramittel am 30. Oktober 2009 um 19:58.
textundblog

@Extramittel: Genau! Mit Deinem letzten Satz hast Du auch Davids Frage (aus dem ersten Tweet oben) beantwortet.

Gepostet von textundblog am 30. Oktober 2009 um 20:04.
Extramittel

Und was ist jetzt mit der Listung?

Gepostet von Extramittel am 30. Oktober 2009 um 20:12.
textundblog

@Extramittel: Deine Frage danach habe ich als das verstanden, was sie war (nicht Ernst gemeint) und entsprechend beantwortet. ;-)

Gepostet von textundblog am 30. Oktober 2009 um 20:18.
Extramittel

Pff, Ernst, Schmernzt.

Gepostet von Extramittel am 30. Oktober 2009 um 20:42.
KW 44 « LostFocus

[...] wirklich jeder Depp mitmachen kann, eine Möglichkeit bekommen, Kontakte in Gruppen einzusortieren. And There was Much Rejoicing. Und wenn nicht, dann gibt es auch was, was wirklich jeden zum Lächeln [...]

Gepostet von KW 44 « LostFocus am 01. November 2009 um 21:44.